Graffitisprayer gestellt

Ort: Markranstädt, Ziegelstraße, Zeit: 22.04.2026, gegen 01:35 Uhr

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten in Markranstädt drei Graffititäter gestellt werden. Die drei Tatverdächtigen  (18, 18, beide männlich, 26, weiblich, alle deutsch) hatten die Fassade eines Gebäudes mit Farben aus Spraydosen beschädigt. Sie sprühten einen circa 17 x 2,60 Meter großen grünen Schriftzug an die Hausfassade. Die alarmierten Polizisten konnten die drei Tatverdächtigen im Umfeld festnehmen. Im Anschluss wurden sie erkennungsdienstlich behandelt.

Es entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe. Aufgrund des Polizeieinsatzes musste die angrenzende Bahnstrecke für kurze Zeit gesperrt werden. Die Polizisten des Polizeireviers Leipzig-Südwest wurden bei dem Einsatz durch Kollegen der Bundespolizei und einen Fährtenhund unterstützt. Das Polizeirevier Leipzig-Südwest ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Vier Gartenlauben in Brand

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Saarbrückenstraße, Zeit: 22.04.2026, 21:50 Uhr

Am Mittwochabend gerieten auf bislang unbekannte Art vier Gartenlauben in einem Kleingartenverein in Brand, wobei zwei vollkommen zerstört wurden. Kurz vor 22 Uhr wurde über Notruf der Brand gemeldet, woraufhin Feuerwehr und Polizei zum Brandort ausrückten. Dort konnten die Kameraden der Feuerwehren Süd, West, Mölkau und Engelsdorf die Flammen löschen.

Verletzt wurde niemand. Wie es zum Brand in den Lauben kam, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen wegen eines Branddeliktes. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers wird geprüft. Ein Sachschaden ist nicht bekannt.

Zeugenaufruf – Verdacht des Spendensammelbetruges in Torgauer Supermarkt

Ort: Torgau, Elbstraße, Zeit: 22.04.2026, 13:30 Uhr

Am Donnerstagmittag kam es in einem Supermarkt in Torgau zu einem Betrugsdelikt, bei dem ein Unbekannter einer 69-Jährigen einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag abnahm. Der Unbekannte hatte die Frau im Supermarkt mit der Begründung, Spenden für eine Hilfsorganisation zu sammeln, angesprochen und ihr ein Klemmbrett mit einer Unterschriftenliste präsentiert.

Die 69-Jährige übergab daraufhin Bargeld und erwartete Rückgeld. Dieses wurde ihr jedoch nicht herausgegeben und der Unbekannte flüchtete aus dem Ladengeschäft. Anschließend fuhr er mit einem schwarzen BMW vom Ort. Der männliche Unbekannte kann folgendermaßen beschrieben werden:

  • scheinbares Alter 30 Jahre
  • circa 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß
  • kurze, schwarze leicht lockige Haare
  • sportliche Gestalt
  • dunkle Bekleidung

Die Ermittlungen wegen eines Betrugsdeliktes wurden aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen, oder dem genutzten Pkw geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 -100 zu melden.

Fünf Straftaten und eine Ordnungswidrigkeit

Ort: Regis-Breitingen, Deutzener Straße, Zeit: 21.04.2026, 16:48 Uhr

Ein aufmerksamer Sicherheitsmitarbeiter der Jugendstrafvollzugsanstalt sorgte für die Entdeckung mehrerer Straftaten und einer Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit zwei Autoinsassen. Ein Mitarbeiter der Jugendstrafvollzugsanstalt teilte dem Revier Borna mit, dass er zwei Männer beobachtet hatte, die sich dem Zaun der Anstalt genähert, Fotos gemacht und anschließend in einem Renault wieder entfernt hatten.

Das Auto konnte kurz darauf von Einsatzbeamten angetroffen und die beiden bereits polizeibekannten Insassen (33 und 35, deutsch) einer Kontrolle unterzogen werden. Dabei stelle sich heraus, dass der 33-Jährige ein eigentlich stillgelegtes Fahrzeug fuhr, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und die am Auto angebrachten Kennzeichen zuvor entwendet wurden. Zudem fand man im Rahmen einer freiwilligen Durchsuchung Betäubungsmittel im Renault.

Neben den Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und der Urkundenfälschung wurde gegen beide Insassen auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der unbefugten Kontaktaufnahme mit Gefangenen eröffnet. Der Renault wurde indes wegen Wiederholungsgefahr beschlagnahmt.

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