Am Montag, den 18. Mai 2026, kam es gegen 17:45 Uhr in einem Einkaufsmarkt im Bahnhof Berlin-Südkreuz zu einem Übergriff auf eine 28-jährige deutsche Staatsangehörige. Ein zunächst unbekannter Mann sprach die Geschädigte an und berührte sie in der Folge gezielt und unsittlich an der Innenseite des Oberschenkels. Unmittelbar nach der Tat flüchtete der Mann vom Tatort. Die 28-Jährige verständigte umgehend das zuständige Bundespolizeirevier Berlin-Südkreuz.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Ermittlungen und einer Fahndung verdichteten sich die Hinweise, dass der Flüchtige die anschließende Reise nach Sachsen mit einem Fernbus angetreten hatte. Durch den schnellen Informationsaustausch zwischen den Dienststellen in Berlin und Dresden konnten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Dresden den Gesuchten bereits um 19:50 Uhr, rund zwei Stunden nach der Tat, an der Fernbushaltestelle des Bahnhofs Dresden-Neustadt aufgreifen.

Bei der anschließenden Personenkontrolle wurde der Tatverdächtige, ein 53-jähriger tschechischer Staatsbürger, vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Beamten in dessen Bauchtasche ein zugriffsbereites Springmesser sicher.

Gegen den 53-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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