Brand eines Autos

Ort: Pegau, Carsdorfer Höhe, Zeit: 10.09.2026, gegen 23:35 Uhr

Ein brennender BMW wurde Polizei und Feuerwehr in den späten Donnerstagabendstunden in Pegau gemeldet. Der BMW 735i geriet auf bislang nicht bekannte Art und Weise auf einem Parkplatz in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Pegau konnte den brennenden Pkw löschen, jedoch wurde dieser stark beschädigt. Der Sachschaden wird zurzeit auf 5.000 geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

Brand in einem Mehrfamilienhaus

Ort: Borsdorf (Ortsteil Panitzsch), Lange Straße, Zeit: 11.09.2026, 00:40 Uhr

Im Borsdorfer Ortsteil Panitzsch kam es in der Nacht von Donnerstag zu Freitag zu einem Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehren Zweenfurth, Borsdorf, Panitzsch und Brandis konnten den Brand zwar zeitnah löschen, jedoch ist das Haus aufgrund der durch das Feuer beschädigten Leitungen von Wasser und Strom aktuell nicht bewohnbar. Die fünf Bewohner des Hauses konnten dieses teilweise selbstständig verlassen. Zwei Bewohner wurden durch die Feuerwehr mit einer Drehleiter evakuiert. Die Bewohner blieben alle unverletzt.

Die Bürgermeisterin der Stadt Borsdorf war ebenfalls vor Ort und organisierte Unterbringungsmöglichkeiten für die Bewohner des Hauses. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes aufgenommen. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers wird geprüft. Die Höhe des Sachschadens ist aktuell nicht bezifferbar.

Lkw durchbricht Betonschutzmauer

Ort: A14, Fahrtrichtung Dresden, km 94, Zeit: 10.09.2026, gegen 18:25 Uhr

Die Autobahn 14 musste nach einem Unfall in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, nachdem einem 59-jährigen Lkw-Fahrer ein Reifen platzte. Der Berufskraftfahrer war auf der A14 in Richtung Dresden unterwegs, als ein Reifen seines Sattelzuges platzte. Aufgrund dessen verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gespann, überfuhr alle drei Fahrspuren und kollidierte mit der mittleren Betonschutzwand. Hierbei durchbrach der Lkw diese, kam jedoch auf dem Grünstreifen und zum Teil noch zwischen den Fahrbahnen seiner Fahrtrichtung, an der Betonmauer der Gegenfahrbahn, zum stehen.

Der Fahrer wurde durch den Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bergung des Lkws und der Betonteile der Schutzwand zog sich bis in die frühen Morgenstunden, weshalb die Autobahn bis 4 Uhr in beide Richtungen nur eingeschränkt befahrbar war. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. 

70 km/h zu schnell

Ort: A72, Kreuz Leipzig, Fahrtrichtung Leipzig, Zeit: 10.09.2026, gegen 20:35 Uhr

Bei einer fünfstündigen Geschwindigkeitskontrolle der Leipziger Verkehrspolizei auf der A72 wurden 204 Überschreitungen festgestellt, wobei der schnellste 70 km/h zu schnell war.

Im Bereich einer Baustelle (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 km/h), auf Höhe des Rückhaltebeckens Stöhna führte die Polizei insgesamt mehr als 6200 Messungen durch. Bei 67 Messungen waren die Fahrzeugführer wesentlich schneller als erlaubt unterwegs, weshalb auf sie nun ein Bußgeld zukommen wird. In den Nachmittagsstunden fuhr schließlich ein VW Passat mit 170 km/h nach Toleranzabzug durch den Bereich der Baustelle, was die höchste Überschreitung der Messung darstellte. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 600 Euro, 2 Montaten Fahrverbot und 2 Punkten in Flensburg rechnen. 

Tatverdächtiger gestellt – Diebstahl verhindert

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Pfaffendorfer Straße, Zeit: 10.09.2026, gegen 17:05 Uhr

Beamte der Leipziger Fahrradstaffel haben am Donnerstagabend einen mutmaßlichen Fahrraddieb gestellt, der gerade dabei war, ein Fahrrad unter Zuhilfenahme eines Trennschleifers zu stehlen. Aufgrund der Häufung von Fahrraddiebstählen im Bereich des Leipziger Zoos waren die Beamten der Fahrradstaffel in Zivil unterwegs, um den Bereich zu bestreifen.

Im Rahmen dieser Streife beobachteten die Beamten einen einschlägig polizeibekannten 26-Jährigen (deutsch), welcher mit einem Trennschleifer das Schloss eines hochwertigen E-Bikes durchtrennte und im Anschluss das Fahrrad entwendete. Der Mann konnte unweit des Tatortes von den Polizeibeamten gestellt werden. Das mehrere tausend Euro teure Fahrrad konnte dem Besitzer noch vor Ort zurückgegeben werden.

Da der Tatverdächtige bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannt war, wurde über die Staatsanwaltschaft Leipzig eine Durchsuchung seiner Wohnung beantragt, die in der Folge auch durchgeführt wurde. Dort fanden die Beamten einen bereits im Jahr 2023 entwendeten Fahrradrahmen sowie ein Fahrrad, bei dem die Rahmennummer manipuliert worden war. Anschließend wurde der 26-Jährige für eine erkennungsdienstliche Behandlung auf ein Polizeirevier gebracht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft danach wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen dieser Diebstahlsdelikte dauern an.

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar