Transporterfahrer schwerstverletzt

Ort: BAB 14, Fahrtrichtung Leipzig, Kilometer 43, Zeit: 15.09.2026, gegen 11:25 Uhr

Dienstagmittag kam es auf der Bundesautobahn 14, kurz vor der Baustelle Muldenbrücke, zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Transporterfahrer sehr schwer verletzt wurde. Gegen 11:25 Uhr fuhr der 26-jährige Fahrer eines Renault Master auf der A14 in Richtung Leipzig. Kurz vor der Baustelle Muldenbrücke fuhr er aus bisher unbekannter Ursache auf einen verkehrsbedingt langsamer werdenden Sattelzug von Mercedes auf.

Der 26-Jährige wurde in der Fahrerkabine eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde er mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Der 39-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der Verkehrsunfalldienst wurde bei der Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die A14 musste bis circa 16:30 Uhr voll gesperrt werden.

Brand eines Pickups

Ort: Leipzig (Lößnig), Siegfriedstraße, Zeit: 16.09.2026, gegen 03:30 Uhr

In der vergangenen Nacht kam es im Leipziger Stadtteil Lößnig zum Brand eines Pickups. Das Feuer brach aus bisher unbekannter Ursache gegen 3:30 Uhr an einem auf einem öffentlichen Parkplatz an der Straßenbahnwendestelle Lößnig abgestellten Pickups aus. Die Kameraden der Feuerwache 4 löschten den Brand. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Aufgrund von bisherigen Erkenntnissen gilt eine vorsätzliche Brandstiftung als wahrscheinlich und ein politischer Hintergrund wird in diesem Zusammenhang geprüft.

Radfahrerin kollidiert mit Bus

Ort: Borna, Bahnhofstraße, Zeit: 15.09.2026, gegen 11:15 Uhr

Eine Radfahrerin missachtete Dienstagmittag die Vorfahrt eines Linienbusses und kollidierte mit diesem. Die 73-jährige (deutsch) fuhr auf der Deutzener Straße in südliche Richtung. An der Kreuzung zur Bahnhofstraße beabsichtigte sie, nach links in diese einzubiegen. Der vorfahrtsberechtigte Linienbus (Fahrer: 49), der die Bahnhofstraße in westliche Richtung befuhr, konnte trotz Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Bei der Kollision wurde die Radfahrerin schwer sowie eine Insassin (69) des Busses leicht verletzt. Beide wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf geschätzte 550 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat den Unfall aufgenommen und ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit diesem Verkehrsunfall.

Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen

Ort: BAB 14, Fahrtrichtung Magdeburg, Kilometer 75, Zeit: 15.09.2026, gegen 22:10 Uhr

Am späten Dienstagabend kam es auf der Bundesautobahn 14 in Höhe der Anschlussstelle Leipzig Nordost zu einem Unfall, dessen Ursache im Alkoholkonsum liegen könnte und bei dem zwei Männer verletzt wurden. Gegen 22:10 Uhr fuhr der 32-jährige Fahrer (polnisch) eines Alfa Romeo auf der A 14 in Richtung Magdeburg. Auf Höhe des Kilometers 75 übersah er eine Baustellenabsicherung. In der Folge prallte er mit mutmaßlich hoher Geschwindigkeit gegen einen Schilderwagen. Der 32-Jährige und sein 26 jähriger Beifahrer wurden durch den Unfall verletzt und mussten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Ein bei dem Fahrer durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von über 3 Promille, weswegen noch vor Ort durch eine Notärztin eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Führerschein des Mannes wurde durch Beamte des Autobahnpolizeireviers sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 30.000 Euro. Infolge des Unfalls musste die Autobahn von 22:30 Uhr bis 01:50 Uhr voll gesperrt werden. Die vollständige Beendigung der Reinigungsarbeiten und Freigabe aller Fahrspuren erfolgte um 4:30 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Durchsuchungen auf der Eisenbahnstraße

Ort: Leipzig, Eisenbahnstraße, Zeit: 15.09.2026

Am gestrigen Tag führte die Kriminalpolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig Durchsuchungen im Bereich der Eisenbahnstraße durch, die im Ergebnis zu einer Festnahme und Sicherstellung von diversen Betäubungsmitteln sowie Waffen und gefährlichen Gegenständen führten.

Am Dienstag durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie unter Beteiligung des Zolls auf Grundlage mehrerer Beschlüsse des Amtsgerichts Leipzig mehrere Lokalitäten in der Eisenbahnstraße. Hintergrund waren Ermittlungen wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabisprodukten aus Gewerbeeinheiten.

Insgesamt konnten 18 Personen in den Objekten kontrolliert werden. Mit sechs von ihnen wurden gesonderte Maßnahmen durchgeführt aufgrund von Verdachtsmomenten wegen aufenthalts-, waffenrechtlicher oder geringer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Insgesamt konnten unter anderem mehr als 500 Gramm Heroin, mehr als 400 Gramm Methamphetamin, mehr als 20 Gramm Kokain, fast 200 Gramm Haschisch und über 350 Gramm Marihuana sowie verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt werden.

Außerdem stellten die Beamten fast 2.000 Euro Bargeld, mehrere Pfeffersprays, Messer, einen Elektroschocker und zwei Totschläger sicher. Über 80 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sowie weitere 12.000 unversteuerte Zigaretten wurden zuständigkeitshalber an den Zoll übergeben.

Als Ergebnis der Maßnahmen wurde durch die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen einen 45-Jährigen (syrisch) die vorläufige Festnahme angeordnet, sodass er in das Zentrale Polizeigewahrsam eingeliefert wurde. Im Laufe des heutigen Vormittags wurde der Mann wieder freigelassen, da die Voraussetzungen für die Beantragung eines Haftbefehls nicht vorlagen. Die Ermittlungen dauern an.

Zweimal versuchter schwerer Raub – Zeugenaufruf

Ort: Leipzig (Grünau-Nord), Jupiterstraße 44 und 44a, Zeit: 14. und 15.09.2026, jeweils nach 20:30 Uhr

An den vergangenen beiden Tagen versuchte ein junger Mann im Leipziger Westen Geld in zwei Geschäften zu erbeuten. Die Polizei sucht nach Zeugen. Gestern, kurz nach 20:30 Uhr, als die Filiale eines Discounters durch Mitarbeiterinnen gerade geschlossen werden sollte, betrat eine männliche Person den Vorraum und forderte die Herausgabe von Bargeld. Dabei soll er einen pistolenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten haben.

Da ihm kein Geld übergeben wurde, verließ er das Objekt ohne Beute und flüchtete in Richtung eines nahen Parks an der Plovdiver Straße. Verletzt wurde niemand.

Der bislang unbekannte Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • 16 bis18 Jahre alt
  • dünne Statur
  • circa 1,70 Meter groß
  • bekleidet mit: dunkelfarbene Jeans, schwarze Jacke mit Kapuze, schwarzes Basecap
  • hatte einen schwarzen Stoffbeutel von Aldi dabei

Im Zuge der Ermittlungen vor Ort wurde bekannt, dass sich am Vortag bereits ein ähnlich gelagerter Sachverhalt in der benachbarten Pizzeria ereignete. Gegen 20:45 Uhr betrat die wahrscheinlich selbe Person das Geschäft und forderte ebenfalls Bargeld auf die gleiche Art und Weise. Hier war der Täter maskiert, wurde aber ansonsten wie zuvor beschrieben. Auch am Montag blieb der Täter ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. 

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Fahrer nach Verfolgungsfahrt gestellt

Ort: Leipzig (Neulindenau), Schomburgkstraße / Lyoner Straße, Zeit: 16.09.2026, 00:45 Uhr

In der vergangenen Nacht stellten Polizeibeamte einen Autofahrer, nachdem er zuvor versucht hatte sich einer Kontrolle zu entziehen. Der Mann stand laut Vortests unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Gegen 0:45 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Leipzig-Südwest ein BMW in der Schomburgkstraße auf und sie wollten das Fahrzeug für eine Kontrolle anhalten.

Der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Fahrer beschleunigte, fuhr nach links in die Kiewer Straße und überquerte die Lützner Straße, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Anschließend fuhr das Fahrzeug in die Windheimer Straße, bog erst in den Lausner Weg ab und dann in die Neubauernstraße. Trotz weiterer Streifenwagen, die hinzukamen, verloren die Beamten den BMW aus den Augen. Schlussendlich konnte das Fahrzeug wenig später im Rapsweg gestellt werden, als es aus einer Sackgasse kam.

Am Steuer saß ein 37-jähriger Mann (französisch). Ein mit ihm durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von 1,28 Promille und ein Drogenschnelltest lieferte Hinweise auf einen möglichen Cannabiskonsum. Eine anschließende Blutentnahme wird Gewissheit bringen. Der Führerschein des 37-Jährigen wurde sichergestellt und gegen ihn wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

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