Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Hockey-Bundesliga (Frauen)

Hallenhockey: TuS Lichterfelde – ATV Leipzig 2:3 (1:2)

Die Damen des ATV Leipzig kehren zum Saisonauftakt mit den ersten drei Punkten vom Gastspiel beim TuS Lichterfelde zurück. Gegen die Berlinerinnen gab es ein am Ende nicht unverdientes 3:2 (2:1). Die Gäste aus der Messestadt trafen auf ein Team, das sich nach der vorangegangenen Hallensaison und einigen personellen Veränderungen erst noch finden musste. Diese Nervosität nutzten die Sächsinnen vor allem im ersten Durchgang aus. Nach der Pause und dem zwischenzeitlichen Ausgleich bewies die Mannschaft von Axel Thieme den längeren Atem und sicherte sich so den Sieg.

„Das kann man schon als kleine Überraschung bezeichnen“, stellte ATV-Trainer Axel Thieme nach dem Schlusspfiff durchaus nüchtern fest, „vom Papier her war TuSLi favorisiert.“ Tatsächlich begannen die Hausherrinnen nervöser, im Kader von TuS Lichterfelde standen allerdings nur noch drei Akteurinnen aus der Vorsaison. Einen Vorteil, den die Gäste nach anfänglichem Abtasten aber erst zur Mitte der ersten Halbzeit in Tore ummünzen konnten: Maxi Benedix und Nadja Ziane brachten die Sachsen zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdient mit 2:0 in Führung (14./21.). Erst kurz vor der Pause konnte Stefanie Gorr vom Siebenmeterpunkt für die Gastgeberinnen verkürzen (29.).

Nach dem Seitenwechsel hatte sich das Berliner Team gefangen und konnte bald durch Gorr ausgleichen (44.). Doch der Ausgleich hatte Kraft gekostet, die Berlinerinnen brachten in der Folge nicht mehr allzu viel zustande. Auf der anderen Seite lauerten die Leipzigerinnen auf ihre Möglichkeiten und belohnten sich in der Schlussphase mit dem Siegtreffer: Ricarda Echterdiek erzielte mit dem 3:2 aus Gästesicht (54.) zugleich den Endstand. „Insgesamt war es das klassische Spiel“, fasste Thieme die Partie zusammen, „mit viel Abtasten. Denn beide Teams kannten sich gut und wussten, was sie vom Gegner zu erwarten hatten. Am Ende war es das eine Bisschen mehr Mut, welches das eine Tor Unterschied ausgemacht hat.“

Die Statistik zum Spiel:
Tore: 0:1 Maxi Benedix (14.), 0:2 Nadja Ziane (21.), 1:2 Stefanie Gorr (7m, 29.), 2:2 Stefanie Gorr (44.), 2:3 Ricarda Echterdiek (54.). Strafecken: TuSLi 5 (1 Tor)/ ATV 2 (kein Tor). Siebenmeter: TuSLi 1 (1 Tor) / ATV 0 (kein Tor). Grüne Karte: Nadine Schwarte, ATV (50., Stockfoul). Zuschauer: 30. Schiedsrichter: L. Fernkorn/ O. Ingwersen.

HockeyMelderATV Leipzig
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Naziaktionen und ein Angriff in Schildau auf RSL
Vorstellung des Buches „Das Spiel mit den Anderen“ und Präsentation der Aktions-Sporttasche zu „Juller“ am 24. Oktober am TdJW
Verkehrseinschränkungen rund um Champions-League-Spiel
Louise-Otto-Peters-Gesellschaft stellt die Gretchenfrage
Sonderausstellung und Podiumsgespräch in der „Runden Ecke“
Engagement im Zoo und im Freiland
Architekturpreis 2017 der Stadt Leipzig wird verliehen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Hells-Angels-Prozess: Kampf dem Videobeweis
Der Angeklagte Stefan S. (32) wird in Handschellen hereingeführt. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser Nach knapp zwei Wochen Pause ist am Montag der Mordprozess gegen vier Mitglieder der Leipziger Hells Angels fortgesetzt worden. Im Saal ist mittlerweile Tristesse eingekehrt. Einer kleinteiligen Zeugenvernehmung folgt die nächste, um aufzuklären, was am 25. Juni 2017 in der Eisenbahnstraße passiert ist. Am Montag nahmen nur einige „Brüder“ der Angeklagten und eine kleine Delegation der „United Tribuns“ auf den Zuschauerbänken Platz. Das Gericht hatte sich mit einem kuriosen Antrag der Verteidigung zu beschäftigen.
RB Leipzig gegen Porto: Ein Sieg ist Pflicht
Die RBL-Spieler bejubeln das Traumtor von Keita in Hamburg. Gegen Monaco wird er möglicherweise fehlen. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserKurz nach dem starken 3:2-Sieg bei Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund steht RB Leipzig schon wieder vor der nächsten Herausforderung. Am Dienstagabend ist im Heimspiel gegen den FC Porto ein Sieg quasi Pflicht, wenn man das Achtelfinale der Champions League erreichen möchte. Der Gegner aus Portugal gehört zu den namhaftesten Mannschaften in der europäischen Königsklasse.
Warum hat Leipzig so wenig Bedarf an Sozialwohnungen nach Dresden gemeldet?
Wohnungsbau in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn die Sachsen alle so standorttreu wären, wie sich das die regierende CDU immer wünscht, gäbe es natürlich kein Wohnungsproblem. Der Zuzug in die Großstädte wäre geringer. Preiswerter Wohnraum würde nicht zur Mangelware. Aber dann wäre Sachsen auch ein kleines Agrarland, das von irgendeiner Art Fortschritt nicht mal träumen könnte. Dass heute Sozialwohnungen in Leipzig und Dresden fehlen, ist eigentlich ein positives Zeichen. Das der zuständige Innenminister bis 2016 konsequent ignoriert hat.
KWL verteidigt sich auch in der Berufungsinstanz erfolgreich gegen Schweizer Großbank UBS
Sitz der Wasserwerke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn einer richtungsweisenden Entscheidung hat der Londoner Court of Appeal am Montag, 16. Oktober, die Berufung der UBS gegen das Urteil des High Court of Justice aus dem Jahr 2014 zurückgewiesen, teilt Leipzigs Verwaltung mit. Schon das erstinstanzliche Gericht hatte im Anschluss an eine 14 Wochen dauernde Verhandlung zugunsten von KWL sowie den beiden Banken LBBW und Depfa entschieden.
Sächsische SPD will Chancengleichheit und Respekt zu zentralen Themen ihrer Politik machen
Martin Dulig bei der Wahl von Daniela Kolbe zur Generalsekretärin der Sachsen-SPD. Foto: SPD Sachsen/Julian Hoffmann

Foto: SPD Sachsen/Julian Hoffmann

Für alle LeserDie Bundestagswahl am 24. September war auch eine heftige Klatsche für die sächsische Landespolitik. Nirgendwo hat die CDU so viele Punkte verloren und ist die AfD derart stark aus der Wahl hervorgegangen. Das muss Gründe haben. CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich glaubt, die CDU müsse nun weiter nach rechts rücken. Die sächsische SPD hält das für Quatsch. Sie setzt jetzt das Thema Respekt auf ihre politische Agenda.
Ganz so einfach ist es mit den Eingriffen des Stadtordnungsdienstes in den (rollenden) Radverkehr überhaupt nicht
Radfahrer auf dem Burgplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sich erinnert: Anfang September kochte in Leipzig mal wieder die Diskussion um den Einsatz des Leipziger Stadtordnungsdienstes als Stadtpolizei hoch. Ein Thema, das auch die LVZ immer wieder spielt, wenn der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) in die Kritik gerät, weil die durch ihn verantwortete Personalsituation bei der Polizei für unhaltbare Zustände sorgt im Land. Dann wird auch gern behauptet, der Ordnungsdienst müsse die Arbeit der Polizei unterstützen oder gar stellenweise ersetzen.
Ein kleines Büchlein mit allem Wichtigen zu Stollen und Striezel
Maria Kirbach: Kleine Stollenbäckerei. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferSchon durchgedreht? Schon in Panik? Im Weihnachtsvorstress? Süßigkeiten bunkern? Kaufhäuser plündern? Kaufrausch? Selber schuld. Da sind Sie auf den falschen Weihnachtsmann reingefallen – den Komsumtrottel aus Amerika. Wem sein Leben und seine Lieben lieb sind, der kann sich so ein kleines Büchlein holen. Denn eigentlich geht es ums Schenken. Von Herzen. Und mit Liebe.
BSG Chemie: Drei Punkte gegen den Abstieg erkämpft
Freudentanz in Leutzsch - Chemie feiert den dritten Saisonsieg. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserSpielerisch war die Partie im Alfred-Kunze-Sportpark zwischen der BSG Chemie Leipzig und der Viktoria Berlin kein Augenschmaus. Die ersten 25 Minuten spielten beide Mannschaften nur abwartend, selten einmal tauchte ein Spieler vor dem - geschweige denn im - gegnerischen Strafraum auf. Das Siegtor fiel nach einem Freistoß in der 33. Minute. Viktoria versuchte in der zweiten Halbzeit energisch das Ergebnis zu drehen, doch die Leutzscher hielten mit aller Kraft dagegen.
Auf die Buchfresse!
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Für alle LeserAch kommt Leute. Das kennen wir doch nun von der Buchmesse Leipzig seit Jahren. Erst werden Verlage in die Hallen und Lesungen ins Programm gelassen, in deren Umfeld sich vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre und andere Neonazis tummeln und dann ist die Überraschung wieder groß. Von links kommt der Protest, von rechts die Opferrolle und in der Mitte steht dieses Mal die Frankfurter Buchmesse, die sich gegen all das verwahrt, was sie eingerührt hat. Und argumentiert, man könne ja Verlage nicht ausladen, wegen der freien Meinung! Ok, dieses Mal gabs was aufs Maul. Da sage noch einer, Messen würden keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und rechte Meinungsverteidiger hätten nicht wenigstens zwei Argumente. Ich hab hingegen mal so eine Idee zur Güte …
Gemkow-Prozess: Zweite Runde vor dem Landgericht
Der Angeklagte Thomas K. (30) verbarg im ersten Prozess sein Gesicht vor der Presse und präsentierte dabei seine Sicht der Dinge. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserLetztlich war es nach dem deutlichen Strafmaß zu erwarten gewesen, dass eine zweite Runde des Prozesses vor dem Landgericht Leipzig folgen würde. Der Beschuldigte Thomas K. war immerhin am 18. September 2017 vor dem Amtsgericht zu zwei Jahren und vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Eine Strafe für den Vorwurf einer Attacke mit Buttersäure und Steinen auf die damalige Wohnung von Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) im Leipziger Süden, welche Staatsanwaltschaft und Verteidigung nicht gefiel. Beide Seiten haben nun Berufung gegen das Urteil eingelegt.
SPD-Fraktion beantragt klare Richtlinien für öffentlich geförderte Beschäftigung in Leipzig
Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass in Leipzig die Zahl der Sanktionen gegen ALG-II-Empfänger trotz guter Konjunkturentwicklung nach wie vor so hoch ist, hat natürlich auch damit zu tun, dass es für einige tausend Betroffene überhaupt keine sinnvollen Angebote gibt. Sie werden in oft in völlig sinnlose Maßnahmen gestopft, obwohl es eigentlich genug öffentliche Träger gibt, die dringend nach Leuten suchen. Das braucht einen Plan, findet die SPD-Fraktion.
Für „Hier kommt keiner durch!“ gab es jetzt schon die zweite wichtige Auszeichnung
Aufgeblättert: Hier kommt keiner durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserErst gab es den Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Jetzt konnte der in Leipzig heimische Klett Kinderbuch Verlag eine weitere wichtige Auszeichnung für ein Buch verzeichnen, das vor einem Jahr erschienen ist und mit spielerischer Leichtigkeit die Unmenschlichkeit und Unsinnigkeit von Grenzen zeigt. So gesehen ist der jetzt verliehene Jugendliteraturpreis auch wieder ein politischer Preis. Aber welcher Politiker liest schon Kinderbücher?
Linke beantragen Piktogramme für den Radweg vorm Hauptbahnhof
Normalzustand vor der Westhalle des Hauptbahnhofs. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit 2012 geht das nun so. Vor dem Hauptbahnhof ballen sich die Konfliktpunkte im Verkehr. Die Lage ist unübersichtlich. Eine große Lösung für den Verkehrsknotenpunkt wird noch Jahre auf sich warten lassen. Aber selbst gegen eine kleine und preiswerte Lösung verwahrte sich Leipzigs Stadtverwaltung 2014. Also sind die Übergänge vor Ost- und Westhalle, wo Fußgänger und Radfahrer sich ins Gehege kommen, bis heute nicht optisch getrennt.
Ein Möbelumzug hat mit einer öffentlich angemeldeten Versammlung nichs zu tun
Park(ing) Day in der Bernhard-Göring-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 15. September war wieder internationaler „PARK(ing) Day“. Und diesmal kann man sogar sagen: Er hatte Erfolg. Denn er hat einen der prominentesten Vertreter der Leipziger Autofahrer-Lobby verärgert: CDU-Stadtrat Ansbert Maciejewski. Der hat sich über die extra für „PARK(ing) Day“-Aktionen frei gehaltenen Stellplätze so geärgert, dass er extra eine Stadtratsanfrage gestellt hat. Aus seiner Sicht vielleicht sogar mit Hintersinn.
Wie Elisabeth Lanz die emotionale Wucht der trauernden Katharina Luther erlebbar macht
Fabian Vogt: Wenn Engel lachen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferEs ist die Stimme. Diese Frau hat Stimme: Elisabeth Lanz. Etlichen Leipzigern als Dr. Mertens aus der gleichnamigen ARD-Zoo-Serie bekannt. Oder eben auch nicht. Dort ist die Schauspielerin aus Österreich so falsch platziert wie ein Pinguin in der Wüste. Oder ein Löwe auf Grönland. Sie gehört nicht in solche weichgespülten Vorabendserien für herzige Gemüter. Sie gehört eigentlich in starke Historienfilme. An die sich in Deutschland keiner traut.