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Hockey

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Kein Happy End für die ATV-Hockey-Frauen: Nach 15 Jahren müssen sie die Hallenhockey-Bundesliga vorerst verlassen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

ATV-Trainer Christian Hufnagl im Interview: „Abstiege sind hart, aber die Aufstiege danach um so geiler!“

Der 9. Januar 2022 wird wohl eine tiefe Narbe bei den Hockey-Frauen des ATV Leipzig hinterlassen. Nach 15 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Hallenhockey-Bundesliga, wurde an diesem Tag der Abstieg endgültig besiegelt. Die Leipziger Zeitung (LZ) hat mit Trainer Christian Hufnagl gesprochen, der auf die denkwürdige Saison zurückblickt und eine handfeste Kampfansage in den Raum stellt.

Action mit den UniLipsSticks: Sandra Rucká (links) hütet hier das Tor. Foto: Michal Hajn

Wie das Einradhockey nach Leipzig kam – Sandra Rucká engagiert sich bei den UniLipsSticks

Hockey-Sport ist auch in Leipzig recht populär. Beim Feldhockey, Eishockey und Unihockey – alias Floorball – mischen einige Teams aus der Messestadt durchaus hochklassig mit. Dass Hockey aber auch auf dem Einrad gespielt werden kann, dürfte hingegen weniger bekannt sein – obwohl es bereits seit 26 Jahren eine Deutsche Einradhockeyliga gibt. Dort sind seit 2016 auch die UniLipsSticks aus Leipzig aktiv, die der Abteilung Kunst- und Einradfahren beim Knautkleeberger SC 1864 angegliedert sind.

Sind die Hockeyfrauen des ATV Leipzig durch die Punktabzüge bereits zu Boden gerungen? Foto: Jan Kaefer

Punktabzug mit fadem Beigeschmack: Hockey-Frauen des ATV Leipzig werden sanktioniert und bleiben kämpferisch

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelDie Appelle aus der Politik waren eindringlich: „Bleiben Sie zu Hause!“ und „Vermeiden Sie unnötige Reisen!“. Als Mitte Oktober die zweite Corona-Welle merklich steigende Fallzahlen übers Land spülte, war die Sorge über eine unkontrollierbare Ausbreitung der Pandemie groß. Zumindest bei einem Teil der Bevölkerung. Dazu gehörten unter anderem die Hockey-Frauen des ATV-Leipzig.

Die ATV-Frauen feiern ihren Klassenerhalt. Foto: Jan Kaefer

Die Woche: Klassenerhalt für ATV-Hockeyfrauen, EM-Halbfinale für Handballer futsch

Riesiger Jubel beim ATV Leipzig. Die Frauen sicherten sich am Samstag mit einem Last-Minute-Tor den Verbleib in der Hallenhockey-Bundesliga. Durchwachsen lief es für die DHB-Handballer, die in dieser Woche gleich drei EM-Spiele zu absolvieren hatten. Für Rasenballsport hat die Fußball-Bundesliga wieder begonnen, während die Regionalligisten Lok und Chemie jeweils noch zwei Testspiele absolvierten.

Szene aus der vergangenen Saison: Fast auf den Tag genau vor einem Jahr (05.12.2015) hatten die ATV-Damen den TuS Lichterfelde ebenfalls knapp besiegt. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Hallenhockey: TuS Lichterfelde – ATV Leipzig 2:3 (1:2)

Die Damen des ATV Leipzig kehren zum Saisonauftakt mit den ersten drei Punkten vom Gastspiel beim TuS Lichterfelde zurück. Gegen die Berlinerinnen gab es ein am Ende nicht unverdientes 3:2 (2:1). Die Gäste aus der Messestadt trafen auf ein Team, das sich nach der vorangegangenen Hallensaison und einigen personellen Veränderungen erst noch finden musste. Diese Nervosität nutzten die Sächsinnen vor allem im ersten Durchgang aus. Nach der Pause und dem zwischenzeitlichen Ausgleich bewies die Mannschaft von Axel Thieme den längeren Atem und sicherte sich so den Sieg.

Nadine Schwarte (li.), Kapitänin der Hockeyfrauen des ATV Leipzig. Foto: Jan Kaefer

ATV-Kapitänin Nadine Schwarte: “Es war eine verrückte Saison”

Die Hockey-Frauen des ATV Leipzig haben ihre diesjährige Hallensaison beendet. Am letzten Spielwochenende erkämpften sie einen 8:7-Heimsieg gegen Absteiger Zehlendorf und machten damit den Klassenerhalt klar. Fast wäre am Sonntag gegen den verlustpunktfreien Berliner HC eine echte Überraschung gelungen. Nach 3:2-Halbzeitführung musste sich der ATV dennoch mit 3:6 geschlagen geben. Im L-IZ-Interview zieht Kapitänin Nadine Schwarte ein versöhnliches Saisonfazit.

Nadine Schwarte (#9, ATV) gegen TuSLi-Torhüterin Sarah Müller und Eliza Berrendorf. Foto: Jan Kaefer

ATV Leipzig: Sieg über TusLi bringt das Lachen zurück

Das strahlende Lachen ist zurück im Gesicht von ATV-Kapitänin Nadine Schwarte. Der 5:4-Heimsieg gegen den favorisierten TuS Lichterfelde hat die Sorgenfalten vertrieben, die die unerwartete Schlappe letzte Woche gegen Aufsteiger Mariendorf auf die Stirn der 28-Jährigen und ihrer Teamkolleginnen gefurcht hatte. Mit nun vier Punkten auf dem 3. Platz stehend, ist Leipzig wieder mittendrin im Geschehen.

Mit zwei verwandelten Strafecken entschied Mariendorf die Partie für sich. Foto: Jan Kaefer

ATV Leipzig: Holpriger Auftakt zur Hallensaison

Das hätten sich die Hockey-Frauen des ATV Leipzig ganz anders gewünscht. Nach dem Auftakt-Wochenende zur diesjährigen Hallensaison steht aus zwei Partien nur ein einziger Zähler auf der Haben-Seite. Diesen erkämpften sich die Leipzigerinnen am Samstag beim 6:6 in Oranienburg. Enttäuschend hingegen die klare 3:6-Heimniederlage am Sonntag gegen Aufsteiger Mariendorf. "Das ist sehr bitter, denn die Spiele werden definitiv nicht einfacher", weiß ATV-Kapitänin Nadine Schwarte.

Torchancen hatten die ATV-Frauen so einige, doch nur einmal konnten sie den Ball im Kasten unterbringen. Foto: Jan Kaefer

ATV Leipzig vs. Charlottenburg 1:2 – “Das war unser schlechtestes Spiel” + Bildergalerie

Mit einer Niederlage im letzten Heimspiel der Saison sind die Hockey-Frauen des ATV Leipzig auf den 3. Platz in der Tabelle zurückgefallen. Dabei führten die Gastgeber lange mit 1:0 und hatten Chancen, den Vorsprung auszubauen. Die entscheidenden Tore machte allerdings der SCC. "Es war wirklich eine unnötige Niederlage", ärgerte sich ATV-Kapitänin Nadine Schwarte. "Wenn man die Hin- und Rückrunde betrachtet, war das unser schlechtestes Spiel".

Die deutschen Hockey-Männer mussten nach drei Titeln in Folge diesmal mit dem Bronze-Treppchen Vorlieb nehmen. Foto: Jan Kaefer

Der Weg zu WM-Bronze: Deutsche Hockey-Herren mit 13:2 über Iran erfolgreich

Das Traumfinale Deutschland gegen Niederlande fand wegen einer Niederlage der Oranjes in der Gruppenphase schon im Halbfinale statt. Die Niederländer behielten die Nerven und ebneten im Shoot-Out den Weg zum Titel. Deutschland musste daher nach dem ungefährdeten Gruppensieg im "kleinen Finale" gegen den Iran antreten. Die Männer aus dem Mittleren Osten hatten überraschend die Russen im Viertelfinale bezwungen, unterlagen aber Österreich mit 5:7. Nach dem 11:3 Gruppensieg hatten die Männer von Stefan Kermas auch im Spiel um Platz drei wenig Mühe.

Gleich beide WM-Pokale gingen an die Hockey-Teams der Niederlande. Foto: Jan Kaefer

Leipzig feiert in Orange: Niederländer holen beide Weltmeister-Titel

Sowohl die Herren- als auch die Damenauswahl der Niederlande haben die Finalspiele am Sonntag in der Arena Leipzig gewonnen. Bei den Herren unterlagen die Österreicher nach starkem Kampf mit 2:3. Die deutschen Damen verloren das Finale nach langer Führung im Shoot-Out. Bei der Siegerehrung bedankte sich Kapitänin Katharina Otte bei den über 5.000 Zuschauern für die "unglaubliche Unterstützung. Das werden wir so wahrscheinlich kein zweites Mal erleben."

Moritz Fürste (#21, D) kann die Niederlage nicht fassen und sitzt nach Spielende einsam und niedergeschlagen im Tor. Foto: Jan Kaefer

Deutschland vs. Niederlande 5:6 n.P. – Nach emotionaler Aufholjagd im Halbfinale gescheitert

Der Titelverteidiger ist aus dem Rennen. In einem Nerven aufreibenden Halbfinale mussten sich die deutschen Hockey-Männer nach Penalty-Schießen den Niederländern geschlagen geben. Schnell lagen die Deutschen nach neun Minuten mit 0:3 zurück. Eine verpasste erste Halbzeit, die den Bundestrainer ärgerte. In der zweiten Halbzeit folgte eine fulminante Aufholjagd zum 4:4. Die Arena Leipzig erbebte unterm Torjubel der begeisterten Fans, und beim Ausgleich, 36 Sekunden vor Spielende, brachen alle Dämme.

Geschafft, die deutschen Hockey-Frauen stehen im WM-Finale! Foto: Jan Kaefer

Deutschland vs. Österreich 7:0 – Das Halbfinale in Bildern

Großer Jubel bei den deutschen Hockey-Frauen. Mit einem ungefährdeten 7:0-Sieg gegen Österreich, haben sie sich den Platz im morgigen WM-Finale gesichert. Der Erfolg zeichnete sich bereits zur Halbzeit ab, in die die Deutschen einen 5:0-Vorsprung mitnahmen. Im Endspiel am Sonntag geht es um 13 Uhr nun gegen die Niederlande. Die Oranjes hatten ihr Halbfinale gegen Tschechien mühsam mit 3:1 gewonnen.

Thilo Stralkowski (#26, D) gratuliert Timm Herzbruch (#14, D) zu seinem Treffer zum 9:2. Foto: Jan Kaefer

Deutschland vs. Schweiz 11:2 – Das Viertelfinale in Bildern

Mit einer souveränen Vorstellung zogen die deutschen Hockey-Männer am Samstag-Mittag ins Halbfinale der Hallen-WM ein. Der Gegner aus Polen war dem deutschen Angriffsdruck nur rund zehn Minuten lang gewachsen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber bereits mit 5:2 und konnten den Vorsprung in der zweiten Hälfte bis auf 11:2 ausbauen. Im Halbfinale treffen die Deutschen bereits heute um 19:00 Uhr auf die Niederlande.

Sachsen bezuschusst Hallenhockey-WM mit 75.000 Euro

Der Freistaat Sachsen unterstützt die 4. Hallenhockey-Weltmeisterschaft der Damen und Herren, die vom 4. bis 8. Februar 2015 in Leipzig stattfindet, mit 75.000 Euro. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid übergibt der Referatsleiter Sportpolitik und Sportförderung im sächsischen Innenministerium, Andreas Schumann, am Donnerstag in der Arena Leipzig an den Präsidenten des Deutschen Hockey-Bundes, Stephan Abel.

Charlotte van Bodegom (#24, D) sorgt für Torgefahr vor dem Kasten von Kathryn Williams (#31, CAN). Foto: Jan Kaefer

Deutschland besiegt Kanada mit 8:1 – Das Spiel in Bildern

Die deutschen Hockey-Frauen sind mit zwei Siegen in die Weltmeisterschaft gestartet. In der Leipziger Arena gewannen sie am Mittwoch zunächst mit 4:1 (3:0) gegen Belgien und besiegten am Abend das Team aus Kanada klar mit 8:1 (3:0). Auch am Donnerstag warten zwei Partien auf die Deutschen: Um 11:30 Uhr geht es gegen die Ukraine und um 19 Uhr gegen Österreich.

Vor drei Jahren konnten beide deutsche Hockeyteams in der Arena Leipzig über den EM-Titel jubeln. Foto: Jan Kaefer

Hallenhockey-WM beginnt am Mittwoch in der Arena Leipzig

Zahlreiche Pressevertreter waren heute bereits in der Arena Leipzig, um der letzten Pressekonferenz vor Start der Hallenhockey-Weltmeisterschaften der Damen und Herren 2015 in der Messestadt beizuwohnen. Auf dem Podium saßen unter anderem die Trainer und Kapitäne der beiden deutschen Nationalteams und berichteten über den letzten Stand der Vorbereitung und die Erwartungen für diese vierte Auflage der Welttitelkämpfe.

ATV-Kapitänin Nadine Schwarte im Vorwärtsgang. Foto: Jan Kaefer

Zwischenstopp (Teil 1): Nadine Schwarte vom ATV Leipzig

Das Ziel, welches sich die Hockey-Frauen des ATV Leipzig für die laufende Hallensaison gesteckt hatten, klang durchaus ambitioniert: Einzug ins Viertelfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Doch nach sechs Spielen scheint dieser Traum durchaus Realität werden zu können. ATV-Kapitänin Nadine Schwarte zieht für die L-IZ eine Zwischenbilanz.

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