Am Donnerstag, dem 1. Oktober, stellt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. im Literaturhaus Leipzig (Haus des Buches, Gerichtsweg 28) das Poesiealbum neu vor, das schon im Titel an eins der berühmtesten in Leipzig entstandenen Gedichte erinnert: „Oh Freude“. Da darf sich jeder ein wenig an Friedrich Schiller (1759–1805) erinnert fühlen, der in Leipzig und Dresden herzliche Aufnahme im Freundeskreis von Christian Gottfried Körner fand. Und ein Dach über dem Kopf. Endlich war er seine schlimmsten Sorgen los.

Am Schillerhaus in Gohlis verrät auch ein Schild an der Fassade, dass er hier das Lied „An die Freude“ schrieb. Ob er es hier tatsächlich verfasste, darüber streiten sich die Geister. Zumindest eine erste Fassung dürfte hier entstanden sein. Noch 1785 schickte er es zur Veröffentlichung in der „Thalia“ an den Verleger Göschen. Später verwendete es Ludwig van Beethoven in der 9. Sinfonie und als „Ode an die Freude“ trat es seinen Siegeszug um die Welt an.

Aber da ist – wie so oft – natürlich nur der Aufhänger für das Poesiealbum neu gewesen, das 2015 erschien und in dem Leipzig selbst im Mittelpunkt stand. Bedichtet und besungen von namhaften und nicht so bekannten Dichterinnen und Dichtern. Am 1. Oktober hat die Lyrikgesellschaft nun eine Lesung mit dem Heft organisiert.

Und diesmal lesen Kerstin Hensel und Ralph Grüneberger Gedichte zu Leipzig. Laura Richter und Axel Thielmann geben ausgewählten Leipzig-Gedichten ihre Stimme. Dazu gibt es Gitarrenmusik von Ralph Schüller.

Poesiealbum „Oh Freude“, Lesung mit Gedichten zu Leipzig im Literaturhaus Leipzig, Beginn 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.

Eintritt 7 € / 5 € für Ermäßigungsberechtigte

Um Kartenreservierung per E-Mail über kontakt@lyrikgesellschaft.de wird gebeten.

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