Manchmal beginnt alles in einem Raum. In diesem Fall: in einem Proberaum mit fünf Fenstern in der Nähe von Leipzig. Was dort als kleine Idee zwischen Schulfreunden begann, ist heute eine ambitionierte Band geworden, die mit Leidenschaft, ehrlichen Texten und einer guten Portion Selbstironie ihren eigenen Weg geht. 5Raumfenster machen das, was sie selbst augenzwinkernd „Rockternative“ nennen: einen musikalischen Molotow-Cocktail aus deutschsprachigem Rock, Indie-Einflüssen, vermischt mit orchestralen Elementen.

Was 5Raumfenster besonders macht, ist ihre Haltung: Musik entsteht hier nicht aus Perfektionismus heraus, sondern durch prägende Erfahrungen, das Aufwachsen auf dem Dorf, Leidenschaft, Freundschaft, Werte und verschiedene Musikeinflüsse. 5Raumfenster sind keine glattpolierte Industrieband, sondern fünf bodenständige junge Menschen, die gemeinsam Musik machen und sich dabei stetig weiterentwickeln. Spontane Ideen und der Mut, Dinge einfach auszuprobieren, gehören für sie dazu.

Seit 2016 haben sich 5Raumfenster zu einer der spannendsten aufstrebenden Bands Sachsens entwickelt. Neben eigenen Shows spielten die fünf Jungs Support-Shows für u. a. Hi! Spencer, Butterwegge und TYNA, sie gewannen Auszeichnungen wie den Titel „Beliebteste Nachwuchsband Sachsens“ oder den „Leipzig zeigt Courage“-Preis. 5Raumfenster können nicht nur mit ihrer energetischen Liveshow überzeugen, sondern auch mit ihrer wachsenden Fanbase, welche die Jungs teils deutschlandweit begleitet.

Am Freitag, dem 25. September, hat 5Raumfenster seine neue Single „Dann stehst du da“ veröffentlicht.

Dass es dabei auch um die nimmerschlafende Stadt Leipzig geht, wird im Liedtext deutlich, in dem es u.a. heißt:

Unsere Stadt macht den Himmel viel zu hell
Denn selbst in tiefster Nacht, wenn der letzte Vorhang fällt, hört man
Es ist die Stille, die man hier vergeblich sucht
Die dich ausknipst und glaub mir
Dir doch so gut tut, wenn du
Wieder verbrannt bist
Dir selber aus der Hand frisst
Dein Leben kopfüber wie Karren
An die Wand fährst, ja
Stabile Zeiten
Da hoffen heut die meisten drauf
Aber wie hört es auf, verdammt

Aber es geht nicht nur um die Stadt, sondern auch um das, was drumherum geschieht.

Wir sind Gejagte in unliebsamen Zeiten, ja
Verstecken uns im Schrank
Und hoffen auf Befreiung, klar
Nur weil wir Angst haben, wir wären allein
Reihen wir uns mit ein

Tun wir da wirklich? Oder suchen wir Halt nicht doch lieber in den Menschen, die uns zur Seite stehen, diesem verrückten „Du“, jenem „Du“, mit dem man da steht und merkt: Nein, es ist noch nicht so weit. „Wir sind zusammen frei. Wir sind zumindest nicht allein.“

Es ist ein Lied über das Festhalten, wenn Loslassen einfacher wäre. Über Liebe, wenn Hass politisch wird. Über Hoffnung in einer Zeit, die einem täglich Gründe liefert, sie aufzugeben.

Und so nebenbei feiert die Band mit dieser Single auch noch ihr zehnjähriges Bandjubiläum.

Was 5Raumfenster sonst so noch treiben, kann man auch auf ihrem YouTube-Kanal sehen und hören.

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