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Viertelfinale Sachsenpokal

BSG Chemie Leipzig vs. FSV Budissa Bautzen: 1 : 0

Vom Start weg ist das ein heiß umkämpftes Spiel. Bautzen hat deutlich mehr Ballbesitz, versucht das Heft in der Hand zu behalten, greift ein ums andere Mal an. Die BSG aber hinten hochkonzentriert, lässt kaum echte Gefahr zu und wehrt souverän alles ab, was da anrollt. Im Gegenzug schnelle Angriffe, ganz oft über Bury, der auch der verdiente Torschütze des Tages ist. Bautzen steckt nicht auf, geht hart in die Zweikämpfe und versucht alles. Aber hinten ist meist komplett dicht, vorn allerdings verhindern nachlassende Kraft und Konzentration das zweite Tor. Also bleibt es bis weit nach der 90. Minute hitzig. Halbfinale für die BSG.

Dietmar Demuth, Trainer BSG Chemie Leipzig: „Im Vorfeld hat jeder Trainer gesagt, das ist eine Riesenchance ohne die ‚Großen‘ im Pokal. Jeder hat dran geglaubt, das muss man einfach wahrnehmen, da muss man zubeißen. Wir haben es gemacht. Bautzen kam mit Selbstbewusstsein, wir haben aber defensiv sehr gut gestanden, obwohl Bautzen wirklich aggressiv und stark war. Aber wir haben aus dem Spiel nicht viel zugelassen, so war es ein verdienter Sieg. Wir überwintern im Pokal, das ist schön!“

Torsten Gütschow, Trainer FSV Budissa Bautzen: „Chemie hat ein Tor geschossen, wir keins, also haben sie verdient gewonnen. Man muss hier leidenschatlich kämpfen, das haben wir bis zum ersten Tor vielleicht nicht gemacht. Wir wollten es spielerisch lösen, das spielte Chemie in die Karten. Wir hatten dann 70 Minuten Zeit für den Ausgleich, hatten aber keine richtige Großchance. Nachzurücken und den Ball festzumachen, haben wir nicht geschafft. Es war Kampf und Leidenschaft gefragt, da war Chemie heute besser.“

Ergebnis:
1 : 0 (1 : 0)

Tore:
1 : 0 Alexander Bury, 20.

Schiedsrichter:
Marek Nixdorf, Stefan Herde (Assistent), Christian Meisel (Assistent)

Zuschauer:
2.498 im Alfred-Kunze-Sportpark Leipzig

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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Für alle LeserDie großen Zeitungen stöhnen alle, wie beklaut sich die Diesel-Auto-Besitzer durch den Mogel-Skandal der deutschen Autokonzerne fühlen. Entweder haben sich die närrischen Redakteure alle noch einen Diesel gekauft, als längst bekannt war, dass hier geschummelt wurde. Oder sie fahren mit Scheuklappen und Sonnenbrille durch den morgendlichen Stau. Denn was die viel zu vielen Autos verstopfen, das fehlt dem ÖPNV. Selbst Sachsens Verkehrsminister hat das gemerkt.
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Foto: Ralf Julke

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