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Spannung bis zur letzten Minute! Leipzig behält in Essen die Nerven

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    Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach der Niederlage vor zwei Tagen gegen Melsungen am Samstagabend wieder zwei Punkte eingefahren. Beim Auswärtsspiel gegen den Vorletzten TUSEM Essen mussten die Grün-Weißen allerdings bis zum Schlussrichtig kämpfen, denn der Aufsteiger wehrte sich mit allen Kräften und packte ordentlich zu.

    Erst in den letzten 60 Sekundender Auseinandersetzung brachte ein Treffer von Luca Witzke, eine Parade von Kristian Saeveras und ein weiteres Tor von Lucas Krzikalla die Entscheidungzum 24:26 (11:13)-Auswärtssieg.

    Die drei genannten Spieler waren nicht nur in der letzten Minute die entscheidenden Akteure in dieser Begegnung. Der Leipziger Siebenmeterschütze vom Dienst Lucas Krzikallastand diesmal in der Startformation und war mit neun Treffern der erfolgreichste Torschütze des Abends. Luca Witzke stand ihm mit acht Treffern in nichts nach. Und auch Torhüter Kristian Saeveras durfte von Beginn an ran und zahlte dies mit 10Paraden zurück. Doch der Reihe nach…

    Die Hausherren hatten sich einiges vorgenommen und wollten im Abstiegskampf mit einem Heimsieg gegen Leipzig näher an das rettende Ufer heranrücken. Dementsprechend couragiertgingen die Essener in diese Partie, führten schnell mit 2:0 und hatten die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen. Das wusste Kristian Saeveras im Leipziger Tor jedoch zu verhindern. Nun kamen die Leipziger auch ins Spiel, stellten per Siebenmeter durch Lucas Krzikalla den 4:4-Ausgleich her und gingen nach zehn Minuten durch Luca Witzke erstmals in Führung. Zudem parierte Kristian Saeveras einen Siebenmeter gegen Noah Beyer.

    Weitere zehn Minuten später war der Vorsprung der DHfK-Männer auf zwei Treffer angewachsen (8:10). Der Keeper Kristian Saeveras hatte einen großen Anteil daran, dass die Leipziger ihre knappe Führung bis zur Pause behalten konnten. Mit wichtigen Paraden vereitelte er mehrmals den möglichen Ausgleichstreffer der Essener. Die DHfK-Männer nahmen einem 2-Tore-Vorsprung mit in die Pause (11:13). Ungewöhnlich für den SC DHfK waren die wenigen unterschiedlichen Torschützen. Zwölf der 13 Tore gingen auf das Konto von nur drei Spielern, nämlich Witzke, Krzikalla und Binder. Dazu gesellte sich ein Treffer von Philipp Weber.

    Nach Wiederanpfiff änderte sich das aber schnell. Gregor Remke und Mark Esche trugen sich in die Torschützenliste ein und brachten Leipzig mit 12:15 in Führung. Kurz danach erzielte auch Kreisläufer Maciej Gebala sein erstes Tor, dennoch kam TUSEM Essen zum 16:16-Ausgleich. DHfK-Choach André Haber griff umgehend mit einer Auszeit ein, doch da Weber am Pfosten scheiterte, gingen die Gastgeber plötzlich zum ersten Mal seit der Anfangsphase wieder in Führung.

    Jetzt musste der norwegische Nationaltorhüter Kristian Saeveras die Kastanien aus dem Feuer holen und tat dies mit Bravour. Drei wichtige Paraden hintereinander brachten den SC DHfK Leipzig wieder auf Kurs. Eine Viertelstunde vor Schluss lagen die Gäste aus Sachsen mit 18:21 vorn.

    Als Gregor Remke zehn Minuten vor dem Ende von Malte Seidel in der Luft gestoßen wurde, handelte sich TUSEM auch noch eine rote Karte ein. Trotzdem fightete sich die abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Jamal Naji abermals zurück, schaffte den 22:22, 23:23 und 24:24-Ausgleich. Jetzt waren nur noch zwei Minuten auf der Uhr und der Ausgang dieser hart umkämpften Begegnung noch immer völlig offen.

    DHfK-Coach André Haber wollte unbedingt zwei Punkte mit nach Hause nehmen und ging deshalb in der Schlussphase hohes Risiko. Obwohl die Partie auf Messers Schneide stand, nahm Haber den Torhüter runter und schickte einen 7. Feldspieler auf die Platte. Der Plan ging auf, denn nach einem sehenswerten Treffer durch Luca Witzke und einer weiteren Parade von Kristian Saeveras musste Essen die Deckung öffnen. Durch ein Foul an Krzikalla hagelte es in den letzten Sekunden des Spiels noch eine Zweiminutenstrafe für die Heimmannschaft. Der gefoulte trat selbst zum Siebenmeter an und markierte mit dem Schlusspfiff den 24:26-Endstand.

    Jamal Naji (Trainer TUSEM Essen):

    „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Deshalb tut diese Niederlage sehr weh, aber natürlich hatte Leipzig die Punkte auch verdient, denn sie waren vom emotionalen Niveau heute auf unserem Level, und dann wird es natürlich schwer. Wir haben uns sehr viele Bälle in der Abwehr erarbeitet, aber durch unsere Passfehler und technischen Fehler verspielen wir leider einen Sieg.“

    André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

    „Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Ich glaube, das war der Inbegriff eines Kampf-Spiels, das hat man gesehen. Wir hatten gefühlt über weite Strecken des Spiels die Oberhand, hatten dann aber wieder eine Phase, in der wir sehr viele Fehler machen und ständig ins Stocken geraten. Wir haben uns mit allem, was wir konnten, dagegengestemmt und zum Schluss dieses Spiel gewonnen. Das freut mich sehr und ich denke, die Mannschaft hat sich die zwei Punkte nach so einem Kampf auch verdient.“

    TUSEM Essen gegen SC DHfK Leipzig 24:26 (11:13)

    Torschützen TUSEM Essen: Beyer 8, Morante 5, Zechel 5, Ignatow 3, Müller 1, Firnhaber 1, Seidel 1

    Torschützen SC DHfK Leipzig: Krzikalla 9, Witzke 8, Binder 3, Milosevic 2, Remke 1, Gebala 1, Esche 1, Weber 1

    Siebenmeter: Essen 4/5, Leipzig 3/4

    Zeitstrafen: Essen 10 Min, Leipzig 6 Min Rote Karte: Malte Seidel (Essen, 51. Min)

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