Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, markiert eine Fachfirma im Auftrag der Stadt in der Woche ab Montag, 20. April, mehrere so genannte Fahrradweichen in Leipzig rot. So wird die westliche Zufahrt an der Kreuzung Wundtstraße/Karl-Tauchnitz-Straße im Zentrum-Süd eingefärbt, zudem auf etwa 70 Metern die südliche Zufahrt der Karl-Liebknecht-Straße/Richard-Lehmann-Straße in Connewitz. Ebenfalls markiert wird die Kreuzung Braunstraße/Stöhrerstraße in Schönefeld-Ost, jeweils die südliche und westliche Zufahrt.

Bei einer Fahrradweiche fahren Radfahrerinnen und Radfahrer in Mittellage, also zwischen der Geradeausspur und der Rechtsabbiegespur. Ein Teilabschnitt dieser Fahrradspur kann von rechtsabbiegenden Autos überquert werden. Mit der Rotmarkierung soll die Aufmerksamkeit stärker auf Radfahrerinnen und Radfahrer in diesem Bereich gelenkt werden. 

Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Verkehr und sollen noch in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Voraussetzung ist jeweils eine beständige, trockene Witterung. Im Laufe des Jahres ist zudem vorgesehen, an weiteren fünf Kreuzungen bestehende Fahrradweichen zu markieren: An der Kreuzung Adenauerallee/Rohrteichstraße, in der Eisenbahnstraße/Rosa-Luxemburg-Straße, an mehreren Zufahrten Essener Straße/Maximilianallee sowie an der Kreuzung Mockauer Post und der Merseburger Straße/Schomburgkstraße. Dies geschieht innerhalb der regulären Instandhaltung dieser Straßen. 

Alle in 2026 geplanten Einfärbungen von Radfahrstreifen in Mittellage kosten zusammen 70.000 Euro. Derzeit wird an rund 50 Stellen im Stadtgebiet der Radverkehr entsprechend geführt. Weitere Informationen gibt es unter www.leipzig.de/radverkehr.

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