23.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Nico Brünler (Linke): Bei Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit kann sich Sachsen an Thüringen ein Beispiel nehmen

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Zur heutigen Anhörung des Antrages "Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose im Freistaat Sachsen" (Parlaments-Drucksache 6/2075) der Fraktion Die Linke im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr erklärt der Sprecher für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Linksfraktion Nico Brünler: Die Mehrzahl der zur Anhörung anwesenden Experten forderte wie Die Linke einen dauerhaften öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, insbesondere um Langzeitarbeitslosen und trotz Teilnahme an zahlreichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen schwer auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelbaren Menschen eine soziale Perspektive bieten zu können.

    Trotz positiver gesamtwirtschaftlicher Lage und sinkender allgemeiner Arbeitslosigkeit ist in Sachsen eine konstant hohe Zahl von Personen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen – Ende Oktober: 65.662 Menschen – und profitiert nicht von der konjunkturellen Entwicklung. Rund die Hälfte der Betroffenen ist 50 Jahre und älter. Hinzu kommt, dass der Anteil von Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen mit über 41 Prozent in Sachsen einen Spitzenwert einnimmt und deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

    Im Gegensatz zu Sachsen, welches in der Arbeitsmarktpolitik schlicht europäische und Bundesmittel durchreicht, geht das Nachbarland Thüringen andere Wege und nimmt mehrere Millionen Euro eigener Mittel in die Hand, um erfolgreich der sozialen Ausgrenzung von Menschen zu begegnen. Dazu gehört auch die gezielte Förderung eines zweiten Arbeitsmarktes und öffentlich geförderter Beschäftigung. Ein Schritt, den die Fraktion Die Linke seit Jahren auch in Sachsen fordert!

    Parlaments-Drucksache 6/2075:
    http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=2075&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=1

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige