6.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

DRK und SemperOpernball sammeln für traumatisierte Flüchtlingskinder

Von Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Sachsen e.V.

Mehr zum Thema

Mehr

    Der größte Ballevent Deutschlands, der Dresdner SemperOpernball, hat sich für 2016 den Benefizzweck Flüchtlingshilfe gewählt. Das DRK ist am 29. Januar der Charity-Partner und sammelt für das Projekt "Traumahilfe für Flüchtlingskinder" in Sachsen. Die bekannte Designerin Jette Joop setzt sich seit September 2003 als Kinderbotschafterin des DRK für die Jüngsten und Schwächsten unserer Gesellschaft ein und unterstützt das Charity-Projekt des SemperOpernballs. Frau Joop, der Präsident des DRK, Rudolf Seiters, sowie der Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes, Rüdiger Unger, stellten das Projekt "Traumahilfe für Flüchtlingskinder" am 11.01. auf einer Pressekonferenz im Dresdner Hotel Kempinski vor.

    Ziel ist es das Angebot in den Erstaufnahmeeinrichtungen des DRK in Sachsen einzurichten. Kindern soll geholfen werden, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und die künftigen Herausforderungen der Integration zu bewältigen. „Dies möchten wir mit Hilfe von Psychotherapeuten in der Form von Gruppenarbeit umsetzen lassen. In Gruppengesprächen, Rollenspielen, durch spielerische Formen der Aufarbeitung sowie mit kreativen Angeboten soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, nicht verarbeitete Traumata erst einmal zu benennen. In einem weiteren Schritt kann danach eine Therapie anschließen, die unter Einbeziehung der Eltern, die Familien bei der Bewältigung von Traumafolgen unterstützt“, sagt Rüdiger Unger. Dabei wird das Angebot aufgrund der bisherigen Kooperation mit dem Traumanetz Sachsen (http://www.traumanetz-sachsen.de) vorerst in den Dresdner Erstaufnahmeeinrichtungen aufgebaut. Der Aufbau weiterer Sprechstunden in anderen Städten wird sich nach Verfügbarkeit von Therapeuten und finanziellen Ressourcen richten.

    Das DRK ist für die Verwirklichung dieses und weiterer Projekte zu Integration von Flüchtlingen auf Spenden angewiesen:

    Für Spenden für das Charity-Projekt des SemperOpernballs steht folgendes Konto zur Verfügung:

    IBAN: DE80 8508 0000 0520 1500 00
    BIC: DRESDEFF850
    Kontoinhaber: DRK Landesverband Sachsen e.V.
    Verwendungszweck: „Traumahilfe für Flüchtlingskinder“

    Allgemeine Spenden für die  Flüchtlingsarbeit des DRK Sachsen können geleistet werden auf das Spendenkonto des DRK Landesverbandes Sachsen e.V.

    Commerzbank AG Dresden
    IBAN: DE80 8508 0000 0520 1500 00
    BIC: DRESDEFF850
    Verwendungszweck: „Flüchtlingsarbeit in Sachsen“

    Eine einfache Online-Überweisung ist über das Spendentool unter http://www.drksachsen.de möglich.

    Hintergrund: Seit Juli 2015 erlebt Sachsen einen massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen. Dabei kommt ein Großteil der Geflüchteten aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien, Irak, Afghanistan. Viele Familien mit Kindern sind unter dramatischen Bedingungen über das Mittelmeer nach Europa geflüchtet.

    Insbesondere Kinder sind besonders vulnerabel in Krisensituationen. Erfahrungen aus der Nothilfeeinsätzen z.B. nach dem Erdbeben in Haiti 2010 zeigen das bis zu 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen Probleme aufgrund von Gewalterlebnissen oder Verlust von Angehörigen aufweisen. Als Folge dessen wurden bei Kindern besonders Angststörungen, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und Post-traumatische Belastungsstörungen beobachtet.

    Nach der Ankunft in Deutschland müssen sich die Familien zuerst auf Aufgaben wie Asylantrag, Deutsch lernen und Integration in den Arbeitsmarkt konzentrieren. Eine Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse kommt dabei zu kurz. Es werden daher zukünftig viele Kinder und auch Erwachsene erwartet die unter Traumafolgen wie chronischen Schlafstörungen, Depression und post-traumatischen Belastungsstörungen leiden werden.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ