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Thema

Flüchtlingshilfe

Schnelle Hilfe für Geflüchtete in Bosnien und Herzegowina nötig

Nach dem Brand im Camp Lipa in Bosnien und Herzegowina sind weitere rund 1.500 Menschen obdachlos und ohne Zugang zu Wasser, Nahrungs- und Lebensmitteln und Medikamenten bei Eiseskälte in den bosnischen Wäldern ausgesetzt. Gleichzeitig führt FRONTEX noch immer illegale Push-Backs an den europäischen Außengrenzen durch.

Auch der Leipziger Klett Kinderbuch Verlag hat für die Flüchtlingskinder auf Lesbos gespendet

Auf Anregung der Schauspielerin Katja Riemann und des Klett Kinderbuch Verlags haben zahlreiche Kinder- und Jugendbuchverlage Anfang Dezember Sachspenden an das One Happy Family Community Center (OHF) nach Lesbos geschickt. Darunter natürlich auch jede Menge Kinderbücher.

Leipzig wäre bereit, 20 Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen

Das Herz sitzt nun einmal links. Egal, was die neuen politischen Krawallmacher so erzählen, die so gern den Linksterrorismus beschwören und gleich mal alles, was aus ihrer harten und egozentrischen Sicht „links“ ist, mit verteufeln. Aber links bedeutet nun einmal auch Empathie mit den Schwächeren. Auch mit den Menschen, die in griechischen Flüchtlingslagern gestrandet sind. Den Kindern erst recht. Der Leipziger Stadtrat hat sich Ende März mit einer Resolution zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen bekannt. Aber wie steht die Stadtverwaltung dazu?

Leipziger Resolution zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus griechischen Flüchtlingslagern und linke Unterstützung für Mission Lifeline

Seit 2015 hat es die EU nicht hinbekommen, eine gemeinsame Flüchtlingspolitik auf die Beine zu stellen. Immer „kam irgendwas dazwischen“ – der Brexit z. B., dessen Zirkuspirouetten noch immer nicht zu Ende sind, nun die Corona-Epidemie. Da ging auch völlig unter, dass in Leipzigs Stadtrat seit Dezember darüber debattiert wurde, Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Fünf Stadtratsfraktionen haben jetzt die Nase voll und veröffentlichen eine Resolution.

Auch Sachsen sollte mindestens 50 der geflüchteten Kinder aufnehmen, die in Griechenland leiden

Auf den griechischen Inseln befinden sich tausende geflüchtete Kinder und Jugendliche in einer katastrophalen Situation. Schon lange kritisieren Nichtregierungsorganisationen die Zustände in den Lagern und auf den Straßen etwa in Moria auf Lesbos, auf Chios und Samos. Es fehlen Nahrung, medizinische Versorgung, akzeptable hygienische Bedingungen und Bildung. Unbegleitete Minderjährige sind Gewalt, Missbrauch, Kinderprostitution oder anderen Formen von Ausbeutung schutzlos ausgeliefert.

Verantwortung, die über Ländergrenzen reicht: Über die Arbeit des Vereins Verantwortung für Flüchtlinge e. V.

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 66Ein Mann freut sich darüber, dass an seinem 69. Geburtstag 69 Menschen vor die Tür gebeten wurden. Nur, was geschieht danach mit jenen? Die Tür ist zu, der Gastgeber setzt sich an den Kamin, draußen fällt der Schnee. Und draußen – das heißt: in einem anderen Land – fehlt das Holz zum Heizen.

Initiative für ein würdevolles Wohnen – Über die Arbeit der Kontaktstelle Wohnen

Anders als in anderen Kommunen ist es Geflüchteten in Leipzig erlaubt, bereits im Asylverfahren aus Gemeinschaftsunterkünften in dezentrale Unterkünfte umzuziehen. Das erzählt mir Dana Ersing von der Kontaktstelle Wohnen. Mit ihr unterhalte ich mich über die Arbeit des Vereins, der sich seit 3 Jahren für ein dezentrales und damit selbstbestimmtes Wohnen geflüchteter Menschen in Leipzig einsetzt und Wohnungen für Geflüchtete vermittelt.

„Bund muss sich weiter an den Flüchtlingskosten beteiligen“

Der Freistaat Sachsen fordert vom Bund eine angemessene Beteiligung an den flüchtlingsbedingten Kosten von Ländern und Kommunen auch über 2019 hinaus. „Wir brauchen Planbarkeit und verlässliche Aussagen, die uns vor Ort ein verantwortungsvolles Handeln ermöglichen“, so Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß zur heute in Berlin stattfindenden Sitzung des Finanzausschusses des Bundesrates.

Forum Bürgerstadt diskutiert mit Petra Köpping

Die Stiftung Bürger für Leipzig lädt für Montag, 18. Juni ab 15.30 Uhr zur Diskussion über das Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe. Ab 18 Uhr steht die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping (SPD) in einer Podiumsdiskussion zum Austausch mit den Gästen zur Vergügung. Die Veranstaltung findet in der Volkshochschule Leipzig statt.

Diskussionsveranstaltung am 2. Mai: Situation geflüchteter Frauen in Leipzig – Status Quo und Perspektiven

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe lädt am 2. Mai zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein: „Sowohl bei der Schul- und Berufsbildung, als auch bei der Erwerbsbeteiligung stehen geflüchtete Frauen im Vergleich immer noch hinten an. In Leipzig wird bereits viel getan, um diese Frauen bei den Themen Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt zu unterstützen."

Viele Religionen an einem Tisch – Wie geht das?

Der Islamwissenschaftler Dr. Mohammed Khalifa stellt am 8. Dezember, 17 bis 20 Uhr, in einem Workshop der Volkshochschule Leipzig das sogenannte Hamburger Modell vor: In einem Dachverband arbeiten Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen in Selbstkontrolle miteinander. Besprochen werden die Hamburger Erfahrungen und Besonderheiten sowie die Regeln, die in der Zusammenarbeit entwickelt wurden. Im Workshop wird auch diskutiert, ob und wie man in Leipzig von den Hamburger Erfahrungen lernen kann.

Forum „Bürgerstadt Leipzig“ trifft sich am 18. September

Am 18. September 2017 findet das Forum von 16:30 bis 19:00 Uhr in der Volkshochschule (Löhrstraße 3-7), Zimmer 410 statt. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal zwei Themen: Hilfe für Geflüchtete: Engagement stärken, Koordination verbessern, Wirkung erhöhen. Seit Herbst 2016 arbeitet die Stiftung Bürger für Leipzig mit einem Kreis von ca. vierzig haupt- und ehrenamtlichen Akteuren intensiv daran, die Arbeit mit Geflüchteten besser zu koordinieren.

Selbsthilfe-App soll traumatisierten Flüchtlingen helfen

Forscher der Universität Leipzig entwickeln eine verhaltenstherapiebasierte Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Flüchtlinge in Deutschland und untersuchen diese anschließend auf ihre Wirksamkeit. Die arabischsprachige Selbsthilfe-App soll bei der Bewältigung von traumatischen Kriegs- und Fluchterfahrungen helfen. Bei positiver Wirkung wird die App 2020 für digitale Endgeräte wie Smartphones kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Modellprojekt Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen

Seit 19. Juli 2017 ist die Wissens- und Vernetzungsplattform des Fachdialognetzes für schwangere, ge-flüchtete Frauen online. Unter der URL www.fachdialognetz.de stellt pro familia über eine Datenbank umfangreiches Wissen zu Hilfsangeboten für alle Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte in der Region Leipzig zur Verfügung, die schwangere, geflüchtete Frauen unterstützen, beraten und begleiten. Sie ermöglicht die Suche nach Expertinnen und Experten, spezifischen Angeboten und bietet eine umfangreiche Mediathek.

Integrationsprojekt der VILLA sucht Engagierte

Am Dienstag, den 25. April 2017 informiert das Team der VILLA über die Lernpatenschaften. „Momentan suchen wir ganz gezielt nach Menschen die Interesse an einer Patenschaft haben“, erklärt Janne Dörge. „Zum Beispiel fehlt es an Nachhilfe-Angeboten für naturwissenschaftliche Fächer“, so die Koordinatorin für Integrationsangebote der VILLA Leipzig. Viele junge Geflüchtete haben Startschwierigkeiten, besonders in der Schule, nachdem sie in Deutschland angekommen sind. Die zukünftigen Lernpaten sollten etwa zwei Stunden pro Woche investieren können, um jungen Menschen zwischen 6 und 26 Jahren mit Flucht- und Migrationshintergrund die Integration zu erleichtern.

Wurzen: Bitte um Sachspenden für Asylsuchende

Das Unterstützungsnetzwerk für Geflüchtete in Wurzen möchte um Spenden für Asylsuchende in Wurzen bitten. „Insbesondere werden zurzeit Geschirr, Besteck und Haushaltsutensilien bzw. -geräte für Küche und Bad gesucht. Auch Bettwäsche und Handtücher sind immer willkommen. Eine Familie sucht zudem einen Kinderwagen“, sagt Frauke Sehrt, Integrationsarbeiterin für Flüchtlinge und Asylsuchende.

Neue Einrichtung der Jugendhilfe auf dem Gelände des Diakonissenhauses Borsdorf

Auf dem Gelände des Diakonissenhauses Borsdorf, Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen, befindet sich eine neue Einrichtung der Jugendhilfe der Diakonie Leipzig. Das ehemalige Kinderhaus wurde umgebaut zu einer Wohnstätte für Jugendliche, die nicht mehr bei ihren Eltern, aber auch noch nicht allein leben können. Sie werden von Sozialarbeitern rund um die Uhr betreut und auf ein selbständiges Leben in einer eigenen Wohnung vorbereitet.

Wird die Hilfe für Geflüchtete in Leipzig leichter durch eine eigene Online-Plattform?

Die Dresdener probieren es schon aus. Und es scheint richtig gut zu funktionieren. Wenn man die Website Afeefa.de aufruft, erscheint eine große Dresden-Karte mit allen möglichen Angeboten für Menschen, die in der großen Stadt an der Elbe Zuflucht gefunden haben. So etwas fehlt in Leipzig irgendwie noch, stellt die Stiftung „Bürger für Leipzig“ fest und fragt jetzt die Leipziger selbst, ob das auch für die Messestadt sinnvoll wäre.

Refugees-Welcome-Weihnachtskugel-Spendenaktion erneut ein Erfolg

Im vergangenen Jahr sammelten Christopher Zenker und Katharina Schenk mit dem Verkauf von Refugees-Welcome-Weihnachtskugeln Geld für Projekte mit und für Geflüchtete. Im zweiten Jahr sollen verschiedene soziale Projekte unterstützt werden.

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wird wissenschaftlich untersucht

In den kommenden Monaten wird ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Change Centre Consulting GmbH im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Bedarfsanalyse zur ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe vornehmen. Mit der „HeLP-Studie“, sollen Herausforderungen, Leistungen und Perspektiven ehrenamtlicher Integrationsarbeit in Sachsen untersucht und aufgearbeitet werden.

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