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pro familia Sachsen startet Online-Wissens- und Vernetzungsplattform in Leipzig

Modellprojekt Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen

Seit 19. Juli 2017 ist die Wissens- und Vernetzungsplattform des Fachdialognetzes für schwangere, ge-flüchtete Frauen online. Unter der URL www.fachdialognetz.de stellt pro familia über eine Datenbank umfangreiches Wissen zu Hilfsangeboten für alle Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte in der Region Leipzig zur Verfügung, die schwangere, geflüchtete Frauen unterstützen, beraten und begleiten. Sie ermöglicht die Suche nach Expertinnen und Experten, spezifischen Angeboten und bietet eine umfangreiche Mediathek.

„Die Datenbank macht es Fachkräften in und um Leipzig leichter, sich besser zu vernetzen und am Wissen in anderen Regionen teilzuhaben. So können sie schwangere, geflüchtete Frauen schneller unterstützen“, so die Fachkoordinatorin des Fachdialognetzes in Leipzig Anneke Damm. Die Wissensplattform wird kontinuierlich ausgebaut.

Modellprojekt schafft acht regionale Fachinformations- und Vernetzungsstellen

Die Wissensplattform ist ein wesentlicher Baustein eines neuen Modellprojekts des pro familia Bundesverbands, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) drei Jahre lang gefördert wird. Das Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen zielt auf die Vernetzung von Fachangeboten für die Zielgruppe. Dafür hat pro familia acht Fachinformations- und Vernetzungsstellen eingerichtet. In Leipzig ist die Fachinformationsstelle an die bestehende pro familia Beratungsstelle angegliedert. Weitere Standorte sind Berlin, Bremen, Erfurt, Gießen, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig und Mainz. Anneke Damm, die Fachkoordinatorin vor Ort, sammelt und informiert mit Hilfe der Wissensplattform über relevante Angebote für schwangere, geflüchtete Frauen und unterstützt regionale Kooperationen und Fachkreise, indem sie runde Tische und Dialogveranstaltungen organisiert. „In das breite Hilfe- und Unterstützungsspektrum von schwangeren, geflüchteten Frauen in Deutschland ist eine Vielzahl verschiedener Institutionen und Akteurinnen und Akteure eingebunden. Dazu gehören vor allem die Träger der Schwangerschaftsberatung, die multidisziplinären Fachkräfte aus allen Bereichen der gesundheitlichen Versorgung von Frauen und die in der Sozialen Arbeit und den Migrationsorganisationen Tätigen bis hin zu ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe“, erläutert Anneke Damm die Ausgangslage. „Ihre Vernetzung und Koordination hilft, einen Überblick über die Vielzahl der Angebote zu behalten und die Kompetenzen zu bündeln.“

Psychosoziale und gesundheitliche Situation von schwangeren, geflüchteten Frauen verbessern Gemäß internationalen Vereinbarungen haben alle Menschen das Recht auf qualitativ hochwertige Informationen und Beratung zu sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechten. Fluchterfahrungen stellen insbesondere für schwangere Frauen häufig ein traumatisches Erlebnis und ein erhebliches, gesundheitliches Risiko dar. Ihre Situation erschwert ihnen jedoch den Zugang zu notwendigen psychosozialen und medizinischen Angeboten und weiteren Hilfen. Zudem ist laut Anneke Damm zu wenig bekannt, welche Angebote sich die Frauen tatsächlich wünschen und als hilfreich erleben. Wissenschaftliche Daten zum gesundheitlichen Zustand und zur Versorgung schwangerer, geflüchteter Frauen in Deutschland liegen nur lückenhaft vor. Das Fachdialognetz hat sich daher noch ein weiteres Ziel gesetzt: „Durch die Arbeit der Fachinformations- und Vernetzungsstellen wollen wir auch die besonderen Hilfe- und Unterstützungsbedarfe schwangerer, geflüchteter Frauen präzisieren. Über die Wissensplattform können wir diese Informationen sammeln und allen, die schwangere, geflüchtete Frauen unterstützen und Hilfestellungen bieten, zugänglich machen“, so Anneke Damm.

Über das Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen

Im Rahmen des Fachdialognetzes baut pro familia in acht Bundesländern Fachinformations- und Vernetzungsstellen auf. Die pro familia Fachkoordinatorinnen vor Ort identifizieren und bündeln bereits bestehende Hilfe- und Beratungsangebote für schwangere, geflüchtete Frauen und vernetzen Fachkräfte sowie ehrenamtlich Tätige in diesem Bereich. Auf dem Weg des Fachdialogs können Angebote für schwangere, geflüchtete Frauen verbessert und den Betroffenen schneller zugänglich gemacht werden. Das Fachdialognetz wird über drei Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und vom Bundesverband pro familia umgesetzt.

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Samstag, 28. März 2020: Der Tag in Bildern
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Für alle LeserDer Samstag, 28. März 2020, war wohl nur deshalb an sich interessant, weil er der erste nach den sächsischen „Ausgangsbeschränkungen“ war. Diese hatten zu vielzähligen Debatten geführt, das Sitzen auf Parkbänken wurde infrage gestellt, eine Definition von „Wohnumgebung“ zu „bitte nicht allzu weit aus der Stadt hinaus“ und als letzte Maßnahme schloss die Stadt Leipzig diverse Parkplätze an Ausflugsorten. Das Ergebnis heute: Radler/-innen, Sonne, leere Fernverkehrsstraßen und volle Parks und Seeufer.
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Leipziger Zeitung Nr. 77: Spiel auf Zeit. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

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Gesundheitsamt sieht Gabenzäune skeptisch: „Im Sinne der Hygienevorgaben problematisch“
Am 22. März erstmals am Connewitzer Kreuz entdeckt: Ein Gabenzaun am Streetball-Platz. Foto: Birthe Kleemann, L-IZ.de

Foto: Birthe Kleemann, L-IZ.de

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Ökolöwe schreibt an Baubürgermeisterin: Schaffen Sie Platz für Radfahrer/-innen!
Radfahrer-/Fußgängerampel am Martin-Luther-Ring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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