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NABU schaut mit Webcam Storchenpaar in den Horst

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    In Sachsen hat das Weißstorchjahr 2016 schon lange vor der Ankunft der ersten Weißstörche Anfang Februar begonnen. Horste wurden saniert oder neu installiert und Wiesenflächen renaturiert. Mit einer Webcam kann nun auf der Internetseite des NABU Sachsen www.NABU-Sachsen.de einem Weißstorchpaar in Otterwisch ins Nest geschaut werden. Die Webcam gewährt interessante Einblicke in das Privatleben der Otterwischer Störche im Leipziger Land – in HD-Auflösung, mit Ton und mit Nachtsicht.

    Klaus Döge, Mitglied der NABU-Ortsgruppe Naturschutz Belgershain/Otterwisch und der BUND-Ortsgruppe, ist Initiator und hat mit Spenden von Firmen und Privatpersonen in diesem Jahr die Bildübertragung perfektioniert. Auf der 2. Sächsischen Weißstorchtagung des NABU am 23. April 2016 in Moritzburg wird er über seine Aktivitäten für den Weißstorch berichten.

    Viele sächsische Störche befinden sich derzeit auf dem Rückflug. Bis Ende April/Anfang Mai werden sie aus ihren Überwinterungsquartieren zurück sein. Auch im Altkreis Niesky sind zahlreiche Störche noch nicht in der Region angekommen. Werner Klauke von der NABU-Regionalgruppe Ornithologie Niesky berichtet: „Es gibt bei uns 18 bis 19 Weißstorch-Brutpaare. Bis zur ersten Aprilwoche landete immerhin auf 5 Horsten schon je ein Weißstorch“. In der Leipziger Region und Nordsachsen klappern die Weißstörche bereits kräftig, beispielsweise in Lützschena, Wehlitz/Schkeuditz, Dewitz, Eilenburg, Löbnitz, Hainichen, Pausitz, Nischwitz, Dehnitz/Wurzen, Geithain, Thräna, Bennewitz/Torgau und Zschöllau/Oschatz.

    Weißstorchbetreuer waren in den vergangenen Monaten in ganz Sachsen aktiv. In Riesa konnte beispielsweise Olaf Gambke pünktlich zum Start des diesjährigen Weißstorchjahres die Reinigung der von ihm betreuten Storchenhorste abschließen. Dabei fand er bereits im Jahr 2015 verendete Störche im Nest – einen beringten Jungstorch und einen Altstorch. In Mockritz/Torgau wurde im März eine neue Nisthilfe auf einem E-Mast am Elberadweg errichtet. Manfred Seifert aus Leipzig hatte sie auf Initiative von Uwe Seidel, Weißstorchbetreuer für die Region Leipzig, geflochten. Auch Papitz/Schkeuditz erhielt an einem historischen Weißstorch-Horststandort ein neues Nest auf einem Dach. In Frauendorf/Geithain brachte Betreuer Jörg Spörl einen neuen geflochtenen Ring auf einem Gittermast auf.

    Vom langjährigen Engagement der Weißstorchbetreuer und des NABU Sachsen für seinen Wappenvogel hat der Weißstorch stark profitiert. Auf renaturierten Wiesenflächen findet er Nahrung, sanierte und neu installierte Horste bieten geeignete Quartiere. Doch in vielen Regionen macht Nahrungsmangel den Störchen zu schaffen. Feuchtgrünland verschwindet, Mais- und Rapsfelder prägen die Landschaft. Störche brauchen deshalb weiterhin eine starke Lobby. Auf der 2. Sächsischen Weißstorchtagung des NABU Sachsen am 23.4.2016 in Moritzburg wird es u. a. um den aktuellen Stand der Lebensraum-Schutzmaßnahmen in Sachsen, die Arbeit der Weißstorchbetreuer und den Zugvogelschutz gehen.

    Anmeldung und Link zur 2. NABU-Weißstorchtagung: https://sachsen.nabu.de/news/2016/20470.html

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