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Leipzig gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

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    Vor 71 Jahren, am 8. Mai 1945, ging der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu Ende. An das unermessliche Leid, das die nationalsozialistische Diktatur und der Krieg über weite Teile Europas gebracht hatte, und an die mehr als 55 Millionen Toten erinnert die Stadt Leipzig am Montag, dem 9. Mai, mit einer feierlichen Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof.

    Die öffentliche Veranstaltung, an der Bürgermeister Ulrich Hörning sowie Repräsentanten des Konsularischen Corps, der Fraktionen des Leipziger Stadtrates sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen teilnehmen, beginnt 11 Uhr (Treffpunkt Kapelle Ostfriedhof).

    An insgesamt sieben Gedenkorten auf dem Ostfriedhof

    •        an der Gedenkstätte für die 32 Opfer des Nationalsozialismus vom 13. April 1945 aus der
      Kaserne Leipzig-Gohlis (darunter Tschechen, Franzosen, Österreicher und Deutsche),
    •        am Ehrenmal für die Leipziger polnischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges,
    •        an der Gedenkstätte für die Leipziger ausländischen Zwangsarbeiter verschiedener Nationen,
    •        am Gedenkstein für die Leipziger italienischen Opfer des Zweiten Weltkrieges,
    •        am Ehrenmal für die Leipziger militärischen und zivilen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges
      aus der ehemaligen Sowjetunion,
    •        an der Gedenkstele für 26 Leipziger Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz sowie
    •        am Gedenkort für die Leipziger Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie und
      Kinder-Euthanasie

    werden Blumen, Kränze und Gebinde niedergelegt und Namen von Opfern verlesen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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