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HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

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    Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 1,8 Millionen Euro für drei Forschungsvorhaben in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen der Region. Damit war die Leipziger Hochschule im BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHProfUnt) in der Förderrunde 2015 ausgesprochen erfolgreich. Deutschlandweit eingereicht wurden 173 Anträge – davon bewilligt wurde nur rund ein Drittel.

    Jedes der geförderten Projekte ist eine Kooperation der Hochschule mit einem oder mehreren mittelständischen Unternehmen, die sich an den Projektmitteln zusätzlich mit rund 10 Prozent beteiligen. Durch die enge Kooperation ist gewährleistet, dass die erzielten Ergebnisse und Neuentwicklungen unmittelbar dem Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland zugutekommen. „Sachsens Wirtschaft ist geprägt von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Diese haben ohnehin nur begrenzten Spielraum, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Durch gemeinsame Forschungsprojekte mit einer leistungsstarken Hochschule wie der HTWK Leipzig können sich gerade KMU einen Innovationsvorsprung im internationalen Markt erarbeiten und sich innerhalb regionaler Innovationsstrukturen vernetzen“, so Prof. Markus Krabbes, Prorektor Forschung der HTWK Leipzig.

    Stiftungsprofessor Jens Schneider (rechts) und Mitarbeiter Julian Hofbauer entwickeln im Projekt „FuzzySun“ eine LED-Lichtquelle, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet und die Photovoltaik-Forschung voranbringen soll. Foto: Rebecca Schweier/HTWK Leipzig
    Stiftungsprofessor Jens Schneider (rechts) und Mitarbeiter Julian Hofbauer entwickeln im Projekt „FuzzySun“ eine LED-Lichtquelle, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet und die Photovoltaik-Forschung voranbringen soll. Foto: Rebecca Schweier/HTWK Leipzig

    Zwei der geförderten Vorhaben befassen sich mit der Zustandsbewertung technischer Infrastruktur durch den dauerhaften Einsatz von Sensoren. Konkret soll im Projekt „SMART-TR“ das Betriebsrisiko und die Restlebensdauer von Leistungstransformatoren vorhersagt und so die Versorgungssicherheit im Energienetz erhöht werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz und sechs Unternehmen der Energiewirtschaft durchgeführt. Das Projekt „iFacts“ befasst sich ebenfalls mit der Netzsicherheit, allerdings mit der des Schienennetzes. Sensoren an elektrischen Weichenheizungen sollen frühzeitig den Verschleiß der Bauteile erkennen und automatisch Wartungsempfehlungen an einen zentralen Rechner senden. Im Rahmen des dritten geförderten Projektes „FuzzySun“ wird in Kooperation mit einem Leipziger Start-up aus der Solarbranche eine LED-Lichtquelle entwickelt, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet. Mithilfe der Lichtquelle soll der Wirkungsgrad von Solarzellen noch exakter messbar und damit die Photovoltaik-Forschung vorangebracht werden. Alle drei Projekte sind zum Sommer 2016 gestartet und laufen über drei Jahre.

    Die im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ in der Ausschreibungsrunde 2015 geförderten Projekte sind:

    SMART-TR – Zustandsbewertung von Leistungs- und Verteiltransformatoren der elektrischen Energietechnik (Smart Grid – Smart Monitoring)
    Projektleiter: Prof. Gerd Valtin, HTWK Leipzig, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und Prof. Stefan Kornhuber, Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik

    iFacts – Intelligente funktionale und dezentrale Anlagenüberwachung für eine effiziente Prozessautomatisierung
    Projektleiter: Prof. Faouzi Derbel und Prof. Andreas Pretschner, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

    FuzzySun – Mess- und regelungstechnische Automatisierung von LED-Sonnensimulatoren zur optimierten und schnellen Leistungsbestimmung von Solarzellen und Modulen
    Projektleiter: Stiftungsprofessor Jens Schneider und Prof. Mathias Rudolph, Fakultät Maschinenbau und Energietechnik

    Prof. Faouzi Derbel und seine Mitarbeiter Florian Strakosch und Sadok Bdiri (v. r. n. l.) arbeiten im Projekt „iFacts“ an der automatischen Verschleißerkennung bei Weichenheizungen. Foto: Stephan Thomas/HTWK Leipzig
    Prof. Faouzi Derbel und seine Mitarbeiter Florian Strakosch und Sadok Bdiri (v. r. n. l.) arbeiten im Projekt „iFacts“ an der automatischen Verschleißerkennung bei Weichenheizungen. Foto: Stephan Thomas/HTWK Leipzig

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