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Ökolöwe nimmt Hinweise entgegen

Rodungen im gesamten Stadtgebiet

Ab dem 1. März beginnt die sogenannte Schonzeit, in der Rodungen und radikale Verschnitte an Bäumen und Sträuchern nur mit einer Ausnahmegenehmigung vom Amt für Umweltschutz durchgeführt werden dürfen. Die Schonzeit dient dem Schutz von Lebensräumen und endet am 30. September. Für Fällungen in dieser Zeit können empfindliche Geldstrafen anfallen, weshalb viele die Zeit vor dem 1. März noch schnell nutzen wollen, sich des Grüns zu entledigen.

Dabei wird des Öfteren ignoriert, dass auch jetzt Regeln gelten, die einzuhalten sind. Ein Beispiel für die Missachtung dieser Regeln konnte vor kurzem in der Engertstraße in Lindenau beobachtet werden. „Dort mussten wir feststellen, dass Gehölze gerodet wurden, die auch außerhalb der Schonzeit durch die Leipziger Baumschutzsatzung geschützt waren. Das erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit und führt zu entsprechenden Strafen“, so Anja Werner vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.

„Wir setzen uns dafür ein, dass solche Verstöße aufgedeckt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn mit dem Stadtgrün wird die wachsende Leipziger Bevölkerung auch an Lebensqualität, sauberer Luft und zwitschernden Vögeln einbüßen. Deshalb rufen wir dazu auf, uns radikale Rodungen zu melden, damit geklärt werden kann, inwiefern eine rechtliche Grundlage gegeben ist“, sagt Werner. Informationen nimmt der Ökolöwe unter www.ökolöwe.de oder telefonisch unter 0341-3065-370 entgegen.

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Am 29. März: Podium zum neuen Schulgesetz im Jedermanns
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Das erste Schweinevogel-Bändchen im Piccolo-Format
Schwarwel: Schweinevogel. Short Novels. Piccolo Nr. 1. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserEigentlich ist dieses Heftchen eine kleine Zeitreise. Eine extra für Schweinevogel-Freunde. Ein Geburtstagsgeschenk ist es irgendwie auch. Denn dieses Urvieh wird in diesem Jahr tatsächlich schon 30 Jahre alt, auch wenn es sich wie ein Dreizehnjähriger benimmt, der irgendwie in einer opulenten Null-Bock-Phase festhängt. Und das auch noch im Piccolo-Format.
Bürgerinitiative nimmt die Plüschsätze zur Bahnverteilung mit einer Richtigstellung auseinander
Die Start- und Landebahn Süd (rechts im Bild) hat An- und Abflugschneisen, die über deutlich dichter besiedeltes Gebiet führen. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Am Mittwoch, 22. März, veröffentlichte das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig eine Meldung mit dem schönen Titel „Dialogforum Flughafen Leipzig/Halle: Vorschläge für die zeitlich versetzte Bahnnutzung zur Entlastung der Anwohner erarbeitet“. Aber die Leipziger Stadtverwaltung ist in Sachen Flughafen keine unabhängige Partei. Und so klang denn auch die ausgereichte Pressemeldung.
Bundestag beschließt Standortegesetz und Sachsens Gepolter erweist sich als reines Theater
Anti-Atom-Flashmob 2011. Foto: Ralf Julke

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Am Ende war’s nicht mal mehr ein laues Lüftchen. All das Getrommel aus Sachsen, der Freistaat möge von den Zumutungen des Endlager-Standortauswahlgesetz des Bundes verschont bleiben, verpufften. Auch die sächsischen Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD stimmten für das Gesetz. Und das Ärgerlichste: Für Sachsens Rohstoffstrategie kann das Ganze regelrecht nach hinten losgehen.
Jetzt könnte Leipzigs Wirtschaft dem ÖPNV unter die Arme greifen
Straßenbahn am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

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Am Donnerstag, 23. März, hat die IHK zu Leipzig wieder ein paar Daten aus ihrer Verkehrsstudie bekannt gemacht und daraus eine lange Forderungsliste für die Stadt abgeleitet, die vor allem Investitionen in neue Straßen bedeutet. Doch dieselben Daten können auch zu völlig anderen Erkenntnissen und Lösungen führen, stellt Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat, fest.
Der Verfassungschutz hat die in Sachsen aktiven „Reichsbürger“ augenscheinlich noch gar nicht auf dem Schirm
Winkelemente bei Legida. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Arbeitsverweigerung wirft Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Landtag, dem Sächsischen Verfassungsschutz vor, wenn es um die Aktivitäten sogenannter Reichsbürger in Sachsen geht. Mittlerweile haben genug Vorfälle bundesweit für Aufsehen und Opfer gesorgt. Und eine Ausrede, diese Leute nicht zu beobachten, hat der Verfassungsschutz erst recht nicht.
Wie sieht das Verkehrssystem einer kompakten europäischen Stadt der Zukunft aus?
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Wie fließt zusammen, was zusammengehört? Das ist die Frage, mit der sich die Verkehrsplaner großer Städte heute zwingend beschäftigen müssen. Sonst ersticken die Städte im Verkehr. Seit der Diskussion um den City-Ring liegt das Thema auch in Leipzig wieder auf dem Tisch. Und unübersehbar steuert alles wieder auf eine Kollision der Unvereinbarkeiten zu. Weil eins unübersehbar fehlt: eine echte Vision.
Sechs bilderreiche Kapitel zur Kirche des berühmtesten aller Thomaskantoren
Britta Taddiken (Hrsg.): Die Thomaskirche Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Die Leipziger Thomaskirche ist eine Marke. Nicht nur durch den hier beheimateten Thomanerchor und den legendären Thomaskantor Johann Sebastian Bach, auch durch das große Bemühen, in der Leipziger Stadtgesellschaft streitbar im Gespräch zu bleiben. Immerhin weiß man hier, dass der Kirchenbau ein wichtiges Stück der Leipziger Stadt- und Kulturgeschichte repräsentiert.
Leipziger Buchmesse 2017 eröffnet
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Für alle LeserVolle Messehallen, stark erwärmte Glastunnel trotz frischer Außentemperaturen und das Dröhnen tausender Gespräche in der Glashalle der Leipziger Messe. Warum noch mal tun sich Menschen so eine Buchmesse an? Vielleicht auch weil die vielen Veranstaltungen in ihrer Vielfältigkeit Denkanstöße bieten. Wer sich von Zeit zu Zeit nicht mit den eigenen sondern auch anderen Themen beschäftigt, der lernt und zwar nicht von der Schule sondern im Idealfall vom Leben, oder auch mal vom Lesen.
Sachsens Hochschulen konnten 53 Millionen Euro einfach nicht abrufen
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Für alle LeserMan kann eine Sache auch so kompliziert machen, dass die Geldempfänger nur noch mit dem Abarbeiten bürokratischer Auflagen beschäftigt sind und die Gelder zur Hälfte liegenbleiben. So geschehen den Geldern, die bei der BaföG-Novelle des Bundes frei wurden und die man eigentlich direkt an die Hochschulen hätte ausreichen können. Aber in Sachsen wird gern alles dirigiert und kontrolliert.
Neues Mobilitätskonzept bezieht verstärkt die Wirtschaft mit ein, vernachlässigt aber den E-ÖPNV
Titelblatt des Konzepts. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Das neue Konzept „Leipzig – Stadt für intelligente Mobilität“ sollte zwar heute von Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht vorgestellt werden. Aber der Bürgermeister musste sich krank melden. Dabei wartet hier ein Berg Arbeit. Denn wenn Leipzig seine Klimaschutzziele erreichen will, muss der Umstieg auf alternative Antriebsarten viel schneller vorangehen. Und die Wirtschaft muss mit ins Boot. Das ist der Hauptzweck des Konzepts.
Kostenlose Parkplätze für E-Autos in der Innenstadt sind eine Schnapsidee
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Immer dann, wenn sich in Leipzigs Verkehrspolitik etwas bewegt in Richtung Umweltverträglichkeit und Verminderung von Verkehrslasten, dann scheint irgendjemand durchs Rathaus zu rennen und zu rufen: „Aber wir müssen doch auch an die Kraftfahrer denken!“ – „Den Verkehr in seiner Gesamtheit sehen“, heißt das dann. Was soll das, fragen jetzt die Grünen in Bezug auf das Elektromobilitätskonzept des Wirtschaftsdezernats.
Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte oder Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
Peter Wensierski: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Cover: DVA

Cover: DVA

Durchgelesen haben wir das dicke Buch noch nicht, immerhin hat es stolze 440 Seiten und ist im Grunde der erste richtige Roman über jene jungen Leipziger, die die Ereignisse des Herbstes 1989 so richtig ins Rollen brachten. Erschienen ist es am 13. März. Aber natürlich ist der Buchmessetermin, an dem es vorgestellt wird, nur zu empfehlen.
Leipzigs Bauplatz für Wohnraum wird knapp, die Bautätigkeit hat spürbar angezogen
Auch an der Scheffelstraße in Connewitz werden neue Wohungen gebaut. Foto: Ralf Julke

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Journalisten wollen es immer ganz genau wissen. Wie ist das nun? Ist Leipzigs Wohnungsmarkt nun angespannt oder nicht? Werden genug neue Wohnungen gebaut, um den Zuwachs aufzufangen? Oder ist es an der Zeit, Alarm zu schlagen? Der neue „Monitoringbericht Wohnen“ der Stadt ist tatsächlich etwas anders als alle seine Vorgänger seit 2001.
Wie die Schießpulvertechnologie den Europäern half, die Welt zu unterjochen
Philip T. Hoffman: Wie Europa die Welt eroberte. Foto: Ralf Julke

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Der Titel klingt spannend, die Frage überzeugend. Denn wer sich die Weltgeschichte anschaut, der wundert sich ja tatsächlich: Warum haben ausgerechnet die Europäer mit ihren winzigen Staaten ein halbes Jahrtausend lang die Welt kolonialisiert und teils viel reichere und kulturvolle Länder erobert und beherrscht? Steckt dahinter vielleicht ein Gesetz? Dutzende Wissenschaftler haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen.
Durch RB Leipzig #zwangsbeglückt: „Da scheint eine Überidentifikation vorzuliegen“
Das Blog zwangsbeglueckt.de will die sachliche Diskussion in die Stadtgesellschaft tragen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Für die Einen ist es der Teufel persönlich – finster, todbrin­gend und alles vernichtend. Für die Anderen hingegen ist es ein Werk voll wunderbarer gött­licher Perfektion – eine Erleuchtung, der Himmel auf Erden. Es scheint, als gäbe es nur diese beiden Extreme, wenn man das Thema Rasenballsport Leipzig – kurz RB – auf die Tagesordnung ruft. Zwischentöne und eine tatsächliche inhaltliche Diskussion scheinen im öffentlichen Rahmen weder gewollt noch überhaupt existent.