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„Sprich mit uns“ – Leipziger Kinderstiftung unterstützt seit fünf Jahren Projekt Nightlifestreetwork

Die Leipziger Kinderstiftung fördert das Projekt Nightlifestreetwork „Sprich mit uns“ bereits im fünften Jahr und wird es auch künftig sichern. Streetworker sensibilisieren jugendliche Partygänger mit dem Slogan „Sprich mit uns“ am Wochenende unter anderem vor Clubs, Discotheken und auf der Kleinmesse für die Gefahren des Nachtlebens.

Mit bisher jährlich 2.000 Euro und ab 2017 mit 3.000 Euro werden Flyer, One-Night-Stand-Packs und Ausrüstung finanziert. Damit können die Streetworker des Vereins Mobile Jugendarbeit Leipzig e. V. und der Stadt Leipzig, Sachgebiet Straßensozialarbeit, im Umfeld von Discotheken und anderen Veranstaltungen junge Leute aufsuchen, wichtige Informationen verteilen und Kurzberatungen anbieten. „Es ist erstaunlich, wie offen und interessiert die Jugendlichen mit uns reden und das Info-Material annehmen“, so die Streetworker Scarlett Wiewald und Tom Ney, die maßgeblich das Projekt mit gestalten. „,Sprich mit uns‘ setzt auf Prävention. Zwischen 300 und 400 Jugendliche werden zu Events an verschiedenen Veranstaltungsorten erreicht. Aufklärung ist nach wie vor wichtig und kostet Geld. Deswegen sind wir für die tolle Unterstützung der Kinderstiftung sehr dankbar“, meint der Sachgebietsleiter der Straßensozialarbeit, Lutz Wiederanders.

Alexander Malios von der Kinderstiftung liegt vor allem die Langfristigkeit am Herzen. Er ist vom Konzept angetan und meint, „Es ist wichtig, die Jugendlichen da zu erreichen, wo sie ihre Freizeit verbringen. Über die hohe Kontaktzahl freue ich mich sehr.“

In den Gesprächen geht es häufig um Verhaltenstipps im Umgang mit Alkohol und anderen Drogen. „Die Gespräche werden durchweg positiv angenommen und wecken Interesse“, erklären Scarlett Wiewald und Tom Ney unisono. Nicht selten wird aus einem Smalltalk ein Beratungsgespräch. Hier werden Wissenslücken bezüglich der Ansteckungswege von sexuell übertragbaren Krankheiten, Verhütungsmethoden, schwer kalkulierbare Risiken beim übermäßigem Drogenkonsum und anderen Themen geschlossen. Reicht der Kurzkontakt vom Wochenende nicht aus – kein Problem. Dann nimmt man mit den Streetworkern an ihren Standorten in Grünau, Lindenau, im Zentrum, im Norden oder Leipziger Osten Kontakt auf.

Das Projekt wird auch von Pro Digitalis Medien GmbH Berlin unterstützt. Mit der Entwicklung einer Web-App sollen künftig jugendliche Partygänger über Termine, Party- und Konsumverhalten, Sexualität und vieles mehr Informiert werden.

Die Streetworker freuen sich über den Erfolg dieses Präventionsprojektes und die Unterstützung der Kinderstiftung und durch Pro Digitalis Berlin. Ist das doch auch Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/03/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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UFZ-Forschung: Der Klimawandel stellt die Trinkwasserversorgung auch in Mitteldeutschland vor neue Herausforderungen
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The Times They Are a-Changin. Grafik: L-IZ

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Im Museum der bildenden Künste. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Torsten Bonew. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

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