Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Auf der Suche nach unendlichen Freiheitsgraden

Der Mathematiker László Székelyhidi von der Universität Leipzig im Porträt

Im April hat Prof. Dr. László Székelyhidi begonnen, das Geld auszugeben, das er vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) zugesprochen bekommen hat. Über die nächsten fünf Jahre verteilt kann er im Rahmen des ERC-Grants 1,86 Millionen Euro einsetzen, um zwei Postdoktoranden und drei Doktoranden zu bezahlen, die ihn bei seiner Forschung am Mathematischen Institut der Universität Leipzig unterstützen werden. „Dabei geht es um die Beschreibung von turbulenten Strömungen“, umreißt er den Hauptansatz seiner Arbeit. Er will mit seinen Mitstreitern berechnen, welche Regelmäßigkeiten es bei diesem Phänomen gibt. „Turbulente Strömungen sind chaotisch, aber es gibt statistische Gesetzmäßigkeiten.“ Diese gelte es mathematisch zu erfassen.

Sein Interesse an den turbulenten Strömungen erklärt Prof. Székelyhidi damit, dass sie Beispiele für Symmetriebrechungen seien. „Symmetriebrechungen sind in der Mathematik, aber auch in der Kunst und der Musik wahnsinnig wichtig“, erläutert er. In der Mathematik werde Symmetrie auch über die Zahl der Freiheitsgrade ausgedrückt, die eine Form oder ein Körper habe. „Die symmetrischste Form ist der Kreis,  der sehr wenige Freiheitsgrade hat.“ Turbulente Strömungen dagegen haben sehr viele Freiheitsgrade. „Ich interessiere mich für unendliche Freiheitsgrade – falls es so etwas überhaupt gibt.“

Vom Gömböc fasziniert

Fasziniert ist Székelyhidi deshalb auch von der Form des Gömböc. Der russische Mathematiker Wladimir Igorewitsch Arnold (1937-2010) hatte diesen dreidimensionalen Körper mit jeweils nur einer stabilen und einer labilen Gleichgewichtslage bereits theoretisch berechnet, aber erst 2006 konnten die ungarischen Wissenschaftler Gábor Domokos und Péter Várkonyi einen Gömböc – was sich aus dem Wort Gömb für Kugel ableitet – tatsächlich produzieren. Wird der Gömböc auf einer Fläche abgelegt, bewegt er sich immer in die stabile Gleichgewichtslage – und das allein aufgrund seiner Form.

Dabei ist der Gömböc höchst sensibel: Wird nur ein hundertstel Millimeter von der Körpermasse entfernt, verliert er seine selbst aufrichtende Funktion. Soll ein Gömböc dennoch eine Widmung oder ein Datum tragen, muss er völlig neu errechnet werden. Im Juli 2015 hielt der ungarische Mathematiker Gábor Domokos an der Universität Leipzig einen Vortrag im Rahmen des Felix-Klein-Kolloquiums gehalten. Anschließend schenkte der Wissenschaftler der Mathematischen Sammlung einen Gömböc mit der Nummer 1409, dem Gründungsjahr der Universität.

Mathematik in die Wiege gelegt

Das Interesse an der Mathematik bekam Székelyhidi praktisch in die Wiege gelegt. 1977 wurde er als Sohn eines Mathematikers und einer Mathematikerin im ungarischen Debrecen geboren. „Meine Eltern haben mich allerdings nie in Richtung Mathematik gedrängt“, unterstreicht er. Doch es gab in Ungarn außerschulische Aktivitäten wie etwa Mathematik-Kreise, an denen er sich wie selbstverständlich beteiligte. Auch sein vier Jahre jüngerer Bruder wurde Mathematiker – „offenbar gibt es da einen genetischen Fehler in der Familie“, sagt er lachend. Dabei dachte er zwischenzeitlich sogar einmal daran, Musiker zu werden. „Von einer Karriere als Berufsmusiker haben mich meine Eltern aber erfolgreich abgehalten, was sicher gut war“, sagt er. Geige spielt er bis  heute noch leidenschaftlich. „Für einen Profimusiker hätte es aber sicher nicht gereicht.“

In Debrecen besuchte er acht Jahre lang die Grundschule, war dort auch ein Jahr lang auf dem Gymnasium. Es gab aber auch Auslandsaufenthalte, die durch seinen Vater bedingt waren. In Hamburg und Kuwait war dieser als Gastdozent engagiert, was für die spätere Entwicklung seines Sohnes Auswirkungen hatte. „In Kuwait habe ich den Schulabschluss nach dem englischen Schulsystem gemacht“, erinnert er sich. Was für Konsequenzen dies für seinen weiteren Weg haben sollte, ahnte er damals sicher nicht.

Denn eigentlich wollte er in Hamburg sein Studium beginnen, an das er sich gut erinnerte, nachdem sein Vater dort als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung gearbeitet hatte. Doch seine Bewerbung wurde abgelehnt, weil er – mit dem englischen Schulabschluss – nicht die geforderten Kriterien erfüllte. „Weil es für Hamburg nicht gereicht hat, wurde es Oxford“, sagt er heute verschmitzt dazu, was letztlich die Wahl seines Studienortes entschied.

Dass er dann doch in Deutschland landete, war seinen Angaben nach reiner Zufall. Durch Mundpropaganda sei er auf das Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften aufmerksam geworden. Dort arbeitete er mit Prof. Dr. Stefan Müller zusammen. Während dieser Zeit lernte er seine Frau Elisabeth kennen. „Ich habe im Akademischen Orchester gespielt, sie auch“, sagt er. Wie er spielt sie Geige. Nach Stationen in Princeton, Zürich und Bonn zog es ihn erneut nach Leipzig, wo er jetzt an der Universität eine Professur innehat.

In der Tradition zahlreicher osteuropäischer Länder gibt es in der früheren DDR – also auch in Leipzig – Mathematik-Kreise. „Am Institut für Mathematik werden solche Aktivitäten am Felix-Klein-Colleg gebündelt“, berichtet Székelyhidi, der seit 2014 Sprecher der Einrichtung ist. Aufgaben des Felix-Klein-Collegs sind die Förderung mathematisch interessierter Schüler, die Lehrerbildung und die Qualitätssicherung im Studium. Zudem will es das Thema Mathematik einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen.

Wie ein Gömböc aussieht und funktioniert, erklärt Prof. Székelyhidi im Video-Interview

* Video *MelderUni LeipzigMathematik
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Wissenschaftsministerium verhandelt mit Deutscher Telekom AG über Gründung einer Stiftungsfakultät „Digitale Transformation“ an der HTWK Leipzig
FamilienSpieleFest wieder mit Monopoly-Leipzig-Stadtmeisterschaft
Über 1.000 Personen nach Beratung im vergangenen Jahr freiwillig ausgereist
Rechnungswesen, Lohn und Gehalt – Was ist neu 2018?
IG Metall Leipzig: Erfolgreicher Warnstreik bei Porsche und Schnellecke
Bürgerworkshop Mobilität: Leipzig wächst und damit der Verkehr
Polizeibericht, 16. Januar: Diebstahl eines Radladers, Baumaschinen verschwunden, Planenschlitzer unterwegs
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Polizeigewerkschaft fordert schnellere Öffentlichkeitsfahndungen
Aufgrund der gestiegenen Zahl von Flüchtlingen wird an Sachsens Grenzen mittlerweile wieder kontrolliert. Foto: Bundespolizei

Foto: Bundespolizei

Für alle LeserWeil zwischen Straftaten und Öffentlichkeitsfahndungen häufig mehrere Monate vergehen und eine Aufklärung damit erschwert werde, fordert der sächsische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft eine schnellere Veröffentlichung von Fotos von Verdächtigen. Aus der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Linksfraktion kommt Widerspruch. Die Massenfahndung nach G20-Straftätern hatte jüngst die Probleme dieser Art der Aufklärung gezeigt.
Stellen die Transplantationsbeauftragten in Sachsens Kliniken jetzt das verspielte Vertrauen wieder her?
Kampagnenmotiv für den Organspenderausweis. Foto: BZgA/Hardy Welsch

Foto: BZgA/Hardy Welsch

Für alle LeserEs waren vor allem mehrere Organspendenaffären, die in den letzten Jahren das Vertrauen in das System der Organspende in Deutschland untergraben haben. Die Spendenbereitschaft ist auf einen historischen Tiefpunkt gesunken, wie Susanne Schaper feststellt. Am Montag, 15. Januar, fand im Sozialausschuss des Sächsischen Landtages eine Sachverständigenanhörung zur Änderung des Sächsischen Transplantationsausführungsgesetzes statt.
Rückmarsdorfer wünschen sich dringend bessere Radwege und ÖPNV-Verbindungen
Veranstaltung am 13. Januar im "Fuchsbau" in Rückmarsdorf. Foto: BI Rückmarsdorf

Foto: BI Rückmarsdorf

Für alle LeserAls sich am Samstag, 13. Januar, im „Fuchsbau“ in Rückmarsdorf 200 Bürger auf Einladung der Bürgerinitiative Rückmarsdorf gegen den geplanten Kiesabbau („Mit uns ist kein Kies zu machen!“) und der Wählervereinigung Rückmarsdorf einfanden, ging es nicht nur um die Kandidaten zur anstehenden Ortschaftsratswahl. Es wurde auch mal darüber geredet, wie man sich in einem so abgelegenen Leipziger Ortsteil fühlt. Abgehängt nämlich.
Dem Osten fehlt heute schon die Hälfte des benötigten Ausbildungsnachwuchses
Die sächsische Auszubildendenquote 1999 bis 2016. Grafik: BIAJ

Grafik: BIAJ

Für alle LeserGanz ohne Kommentar schickte Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) jetzt 19 „Abbildungen zur Entwicklung der Ausbildungsquoten (männlich, weiblich) im Bund, in den Ländern und in Ost- und Westdeutschland 1999 bis 2016“ an die Redaktion. Mit der Bitte um Aufmerksamkeit. Denn die 19 Grafiken zeigen, welcher Fehler von all den handwerklichen Politikfehlern der 1990er Jahre der größte war.
Darf eine Zeitung Haltung zeigen?
Kompromissweihnachtsmann. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie F.A.Z. vollbringt zuweilen einen erstaunlichen Spagat. Da steht schon mal neben dem Leitartikel voller Gejammer der üblichen Ökonomen über den geplanten „Steuerirrsinn“ der möglichen neuen Großen Koalition ein ausführlicher Gastbeitrag von Robert Habeck, dem Spitzen-Grünen aus Schleswig-Holstein, der zuvor schon in der FAS erschien. Neben der Orakelei der üblichen Wirtschaftsexperten ein nachdenklicher Text darüber, warum Politik derzeit in der „Matrix“ zu stecken scheint.
Wer begreifen will, was Emanzipation ist, sollte wie Louise Otto-Peters über Liebe nachdenken
Die Rechte der Frauen. 1791 - 1866 -2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferZumindest die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft hält die Erinnerung wach daran, dass Leipzig mal der Geburtsort der organisierten Frauenbewegung in Deutschland war. Und dass die Sache noch lange nicht ausgefochten ist. Der 23. Louise-Otto-Peters-Tag im Jahr 2016 war so eine Art Zwischenbilanz, bei der auch nachgefragt wurde, was aus dem mutigen Beginn von 1791 und dem Beginnen von 1866 geworden ist.
Premiere in den Cammerspielen: tacet oder der Klang des Schweigens
Tacet. Foto: Thomas Bär

Foto: Thomas Bär

Der Berliner Hörspielautor Paul Plamper befasst sich in drei Hörspielen mit dem Thema Ruhe. tacet (Ruhe 2) offenbart durch das Schweigen die radikalste Konsequenz. In den Cammerspielen Leipzig wird mit „tacet oder der Klang des Schweigens“ erstmalig eine Adaption von Plampers Hörspiel auf die Bühne gebracht.
Abschiedsfest im LOFFT – Das Theater
5 Seasons. Foto: LOFFT

Foto: LOFFT

Das neue Theaterjahr startet – mit einem rauchenden Fluxkompensator. Denn für das LOFFT heißt es: „Zurück in die Zukunft“! Dabei geht es weder um Retromania noch um Nostalgie zum 68er-Jubiläum. Das LOFFT verabschiedet sich von 18 Jahren am Lindenauer Markt und bereitet sich schonmal geistig und emotional auf den Umzug an den neuen Standort vor: die Leipziger Baumwollspinnerei.
Die Unibigband Leipzig auf der Bühne der naTo
Unibigband Leipzig. Foto: Alfred Jolig

Foto: Alfred Jolig

Am Samstag den 20. Januar wird die naTo-Bühne voll: Die Leipziger Unibigband spielt Stücke aus ihrem aktuellen Repertoire. Seit mehr als einem Jahrzehnt bereichert das Jazz-Ensemble die universitäre, aber auch die freie Jazzszene Leipzigs. Studierende verschiedenster Fachrichtungen lassen unter der Leitung des Saxofonisten Reiko Brockelt nicht nur Hörsäle im Rhytmus des Swing, Latin- und Modern Jazz erklingen.
Grüne fragen: Wo bleibt denn nun der neue Luftreinhalteplan für Leipzig?
Der Traum von 2009: bis 2011 bei Stickoxid alles im Grünen Bereich. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEine berechtigte Frage stellt die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat „Wo bleibt der Luftreinhalteplan?“ Leipzig hat zwar seit 2009 auch einen gültigen Luftreinhalteplan, aber der hat nicht so ganz richtig funktioniert. Was weniger an der Stadt Leipzig lag, als an den Dieselautobauern, die bei der Abgasreinigung der neuen Dieselmodelle tricksten.
Skulptureinweihung der Leipziger Künstlerin Kata Adamek
Kata Adamek. Foto: Christian Poeck

Foto: Christian Poeck

Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst in der Lindenauer Liebfrauenkirche wird am 21. Januar eine lebensgroße Christus-Figur eingeweiht, die von der Leipziger Künstlerin Kata Adamek aus dem Holz des Lebensbaums (Thuja) geschaffen wurde.
Eine virtuelle Reise in die großen Kunstwerke der italienischen Renaissance
Renaissance Experience. Foto: Centrica Virtuitaly

Foto: Centrica Virtuitaly

Für alle LeserWenn das Leipziger Bildermuseum so weitermacht, wird es seine Besucher allesamt verlieren an ein wesentlich kleineres, aber mutigeres Ausstellungsprojekt: das Kunstkraftwerk in Lindenau. Das versucht, die großen Themen der Kunst in Szene zu setzen, die Menschen bis heute faszinieren. Und die größte Faszination geht bis heute von der Kunst der Renaissance aus. Am Samstag, 20. Januar, startet dort das große Renaissance-Projekt.
DHL bleibt auf der Südbahn und die Lärmbelastung am Flughafen ist auch 2017 weiter angestiegen
Entwicklung der Flugbewegungen am Flughafen Leipzig / Halle. Grafik: Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute"

Grafik: Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute"

Für alle LeserIn der vergangenen Woche hat Matthias Zimmermann, Sprecher der Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“, auch den Fluglärmreport für das ganze Jahr 2017 versendet. Eigentlich war das ein Jahr, in dem nicht nur die Bürgerinitiativen gehofft hatten, dass sich die Lärmbelastung rund um den Flughafen Leipzig/Halle endlich verringert. Hatte man doch endlich eine Petition zum Erfolg gebracht. Aber Pustekuchen war es.
Welche Rolle spielen eigentlich erfolgreiche Mittelständler als Entwicklungsmotoren abseits der Großstädte?
Gibt es außerhalb der Metropolen noch Entwicklungschancen? Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserSeit geraumer Zeit beschäftigt sich das in Leipzig heimische Leibniz-Institut für Länderkunde mit der Frage: Wie rettet man die abgehängten Regionen Europas? Was muss man tun, damit die Menschen dort bleiben und nicht ganze Landstriche in politischen Radikalismus abdriften? Eine zentrale Frage ist die Wirtschaft. Denn nur wo Betriebe Arbeit und Einkommen bieten, haben Menschen eine Existenzgrundlage.
Wenn der schöne Schein die Inhalte aus der Wahl verdrängt
Schöne Wahlplakate. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo mancher Kommentator hat sich ja in letzter Zeit lustig gemacht über das neueste Studienergebnis, das das Team um den Düsseldorfer Soziologen Prof. Dr. Ulrich Rosar vermeldete. Seit 2002 misst es an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf die Attraktivitätswerte deutscher Bundestagskandidaten und vergleicht diese mit den Wahlerfolgen. Gewinnen tatsächlich nur die Schönen?