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Dienstag, 19. Januar 2021
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Katharina Krefft (Grüne): Der neue Schulentwicklungsplan veranlasst Notwendiges – dennoch bleibt es eng!

Von Grüne-Fraktion im Stadtrat Leipzig

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    Auf Grundlage der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung wurde – wie vom Stadtrat verlangt worden war – bereits nach einem Jahr ein weiterentwickelter Schulentwicklungsplan vorgelegt. Stadträtinnen und Stadträte haben mit der Verwaltung in der AG Schulnetzplanung intensiv in monatlichen Abstimmungen die Bedarfe analysiert und den Werdegang der Planung begleitet. Da schon der letzte Schulentwicklungsplan teilweise sehr große Kapazitätsengpässe beschrieb und keine Entspannung sichtbar wird, sollen nun mit dem von Bürgermeister Prof. Fabian vorgelegten Schulentwicklungsplan 2017 Maßnahmen festgeschrieben werden.

    Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen konstatiert: „Es bleibt weiter eng. Das Raumangebot bei Innen-, Außen- und Sportflächen wird auch mit den Maßnahmen des neuen Schulentwicklungsplanes nur mit Ach und Krach sichergestellt – für die Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen und die Schulleitungen bleibt die Situation vielfach angespannt. Die Stadt Leipzig baut neue Schulen und erweitert die bestehenden Kapazitäten soweit es geht. Dennoch werden alle zusammenrücken, verzichten und vielfach Rücksicht nehmen müssen. Die Stellungnahmen der Grundschulen geben darin lebhaft Einblick. Wir haben als Stadt Leipzig die räumlichen Gegebenheiten für die Erfordernisse guten Unterrichts sicherzustellen. Neben der Not fehlender Schulen, behalten wir Grünen deswegen auch immer im Blick, dass Bildung ganzheitlich ermöglicht werden soll. Das erfordert gute Lernbedingungen und Platz für Bewegung.

    Außerdem fordern wir sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandserweiterungen gleichzeitig die Bedarfe bei der Speiseversorgung und der Sporthallensituation mitzudenken, mit zu planen und auch zeitgleich zu realisieren. Ein Nacheinander führt unweigerlich zu Unterrichtsausfällen und Engpässen im Mensabetrieb. Statt monofunktionale Erweiterungen wie kürzlich in der Schule am Auwald zu beschließen, sollten multifunktionale Mischungen werden.“

    Katharina Krefft weiter: „Die Planung wird nun öffentlich in den Sitzungen der Stadtbezirksbeiräte beraten, hier ist eine weitere Beteiligung der Betroffenen sehr gewünscht!“

    „Der Stadtrat hat im Zusammenhang mit der Haushaltsplanung die finanziellen Mittel für Schulneubauten und -anbauten bereitgestellt. Zudem wurde der Oberbürgermeister für ein enger abgestimmtes Arbeiten in der Verwaltung zwischen allen beteiligten Ämtern aufgefordert. Diese Vorgaben zeigen erste Früchte. Damit diese bald genießbar werden, streiten wir für das Vorziehen weiterer Baumaßnahmen wie zum Beispiel das Gymnasium auf dem Campus Ihmelsstraße.“

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