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Legale Graffiti-Wand an der Antonienbrücke seit heute freigegeben

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    An der neuen Antonienbrücke zwischen den Stadtteilen Plagwitz und Grünau wurde heute die Wall of Fame, eine Fläche für Graffiti, offiziell freigegeben. Es ist die erste legale Graffiti-Wand seit der Einrichtung der Koordinierungsstelle Graffiti des Kommunalen Präventionsrates Leipzigs (KPR).

    „Die Wall of Fame an der Antonienbrücke stellt eine aus fünf Brückenabschnitten bestehende 320 Quadratmeter große und markierte Fläche im öffentlichen Raum dar, die frei und legal mit Graffiti besprüht werden kann“, erläuterte Leipzigs Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal.

    „Zielgerichtet wurden Rahmenbedingungen für weitere Interaktionen und kreative Wettbewerbe geschaffen. Die Wand kann darüber hinaus auch schlicht als Treffpunkt genutzt werden.“ Nach der Einweihung bedarf es laut Rosenthal weiterer Bemühungen: „Die langfristige Unterhaltung der legalen Gestaltungsflächen für Graffiti kann nur funktionieren, wenn die städtischen Akteure von den Nutzerinnen und Nutzern unterstützt werden, indem diese Verantwortung für die Sauberkeit vor Ort übernehmen.“

    Auf der Grundlage eines Beschlusses des Leipziger Stadtrates wirken seit dem 1. November 2015 die Stadt Leipzig, der Graffitiverein e. V. und urban souls e. V. zusammen, um die Graffitiprävention in Leipzig zu verbessern.

    Ein Schwerpunkt liegt in der Schaffung legaler Gestaltungsmöglichkeiten.

    Sascha Kittel (Koordinierungsstelle Graffiti): „Es geht uns auch hierbei darum, gemeinsam mit allen Akteuren zeitgemäße und tragfähige Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Unser Ziel ist es, durch angebotsorientierte Präventionsmaßnahmen einerseits unnötige Konflikte zu entschärfen und andererseits Leipzig zu einem schönen und lebenswerten Ort für alle Generationen zu machen.“ Sven Bielig (urban souls e. V.): „Wir freuen uns insbesondere darüber, eine solche Möglichkeit hier für den Leipziger Westen geschaffen zu haben, welche eine Verbesserung des sozialen und kulturellen Miteinanders bewirken wird. Wir hoffen, dass dies auch als Modell zur Initiierung weiterer Projekte dient.“

    Der Eigenbetrieb Stadtreinigung stellte anlässlich der Einweihung Entsorgungsbehälter zur Verfügung, welche ausschließlich für leere Spraydosen und nicht für Unterwegs- oder sonstige Abfälle vorgesehen sind.

    An bzw. in den Entsorgungsbehältern ist Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten. Weitere Infos über die legalen Graffitiflächen gibt es bei der Stadt Leipzig, Fachstelle Kriminalprävention, Tel. (0341) 123-8847, E-Mail: kpr@leipzig.de oder der Koordinierungsstelle Graffiti über Graffitverein Leipzig, Werk 2, Kochstraße 132, Tel. (0176) 27263656, E-Mail: kittel@graffitiverein.de.

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