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Graffiti

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Beispiel für eine Arbeit des Graffitivereins Leipzig. Foto: Ralf Julke

Jugendparlament beantragt: Die S-Bahn-Station MDR soll bunter werden

Es ist frustrierend, wenn man an einer nach Schema F gebauten S-Bahn-Station aussteigt und sofort das Gefühl hat, dass das ein in Beton gebauter Unort ist, wo man sich gar nicht erst länger aufhalten möchte. Nur schnell weg. So geht es vielen S-Bahn-Nutzern, die an der Station „MDR“ aussteigen: alles grau. Hier fehlt Farbe, findet […]

Nachdenken über … eine Madonna mit Kind unter Denkmalschutz

Seit ein paar Tagen ist es endlich wieder zu sehen: das Schablonengraffito „Madonna mit Kind“ am Gebäude der Karl-Liebknecht-Straße 7, das 1991 vom französischen Künstler Blek Le Rat (bürgerlicher Name: Xavier Prou) geschaffen wurde. Jahrelang war es unter immer dickeren Schichten von Plakaten verschwunden. 2012 entdeckte es die Leipziger Künstlerin Maxi Kretzschmar wieder, als das […]

Baudezernent Thomas Dienberg (Grüne). Foto: Michael Freitag

Der Stadtrat tagte: Illegale Graffiti sind erstaunlicherweise illegal + Video

Wie nennt man das eigentlich, wenn eine Stadtratsanfrage so formuliert ist, dass eine Verwaltung nur trocken feststellen kann, dass ein illegal angebrachtes Graffito nun einmal illegal und ohne städtische Genehmigung angebracht wurde? Erst kürzlich hatte die AfD-Fraktion ja so eine Anfrage zu einem Graffito am Bahnhof Plagwitz eingebracht. Jetzt ließ sie eine solche zur Merseburger Straße 94 folgen.

Der inkriminierte Schriftzug auf dem Dach des Bahnhofs Plagwitz. Foto: Ralf Julke

Skandal in Plagwitz: AfD-Fraktion zürnt über einen besonderen ACAB-Schriftzug

Da muss man erst mal hinkommen in diese Ecke von Leipzig – auf den Vorplatz des S-Bahnhofs Plagwitz. Und dann auch noch in die hinterste Ecke, um dort auf dem Dach den Schriftzug ACAB zu lesen. Und dann muss man daraus auch noch einen Skandal machen. Kaum ein Mensch hätte diesen rosaroten Buchstaben Aufmerksamkeit geschenkt, würde nicht die Leipziger AfD-Fraktion jaulend davorstehen und das „Ansehen der Stadt“ bedroht sehen. Geht's noch eine Nummer größer?

Der Stadtrat tagt: Graffiti-Koordinierung soll besser verankert werden + Video

Anders als bei der letzten Oberbürgermeisterwahl werden Graffiti in Leipzig wohl nicht zum Thema für den Bundestagswahlkampf taugen – eine kontroverse Debatte ist aber stets sicher, wenn sie auf der Tagesordnung des Stadtrates auftauchen. So war es auch am Mittwoch, dem 21. Juli, als sich die Ratsversammlung mit einem Antrag der Linksfraktion auseinandersetzen musste. Dieser zielte in seiner finalen Fassung darauf ab, für eine „stärkere Verankerung der nachhaltigen Graffiti-Koordinierung innerhalb der Stadtverwaltung“ zu sorgen. Eine Mehrheit im Stadtrat konnte dem zustimmen.

Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Foto: LZ

Graffiti-Entfernung: Projekt Stadtsauberkeit erhält Hochdruckreiniger

Der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig geht mit Hochdruck gegen Graffiti vor. Bisher entfernten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes Stadtsauberkeit Graffiti in mühevoller Handarbeit. Gestern wurde ein neuer Heißwasser-Hochdruckreiniger für effektiveres Reinigen vorgestellt.

Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Farbe für Schönefeld: Fassadengestaltung der Turnhalle der 20. Oberschule in der Bästleinstraße nimmt Gestalt an

Nach dem „Projekt 2017 – Fassadengestaltung Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule Teil1“ am „Rewe“-Markt in der Löbauer Straße war vom Schönefelder Stadtteilverein Wir für Schönefeld e. V. seit dem vergangenen Jahr die Gestaltung weiterer Fassaden dort geplant. „Leider – oder besser glücklicherweise – hat das Schulamt sich nun doch endlich entschlossen, in den nächsten Jahren aus den beiden DDR-Schulen einen neuen Schulcampus mit neuer Turnhalle zu gestalten“, freut sich Vereinsvorsitzender Stefan Lünse.

So oder so ähnlich sah es bis heute am Connewitzer Kreuz aus. Foto: L-IZ.de

Basketball-Court am Connewitzer Kreuz: Ein in Connewitz akzeptierter Verein könnte künftig die Gestaltung der Graffiti-Fläche übernehmen

Für das mittlerweile berühmteste Leipziger Grafitto könnte es demnächst vielleicht so etwas wie ein ruhigeres Verhältnis mit den Nachbarn geben. Seit einigen Jahren beschäftigt ein kleines Hase-und-Igel-Rennen zwischen Polizei und nächtlichen Sprayern die Öffentlichkeit. Kaum hat die Stadt die Lärmschutzwand am Basketball-Court am Connewitzer Kreuz weiß getüncht, taucht über Nacht ein neues Grafitto auf, das die Polizei beleidigt. Mit einem Antrag mehrerer Stadträt/-innen im Stadtrat könnte sich das ändern.

So oder so ähnlich sah es bis heute am Connewitzer Kreuz aus. Foto: L-IZ.de

Vier Stadträt/-innen legen einen erwachsenen Vorschlag zum Basketball-Platz am Connewitzer Kreuz vor

Die Vorgänge um all das, was in der Silvesternacht am Connewitzer Kreuz passiert ist oder nicht passiert ist, haben mehrere Ratsfraktionen endgültig alarmiert und ihnen klargemacht, dass Stadt und Polizei hier einfach keine Lösung finden. Was auch zu erheblichen Teilen an einer Landespolitik liegt, die hier seit Jahren versucht mit dem Schlagwort „Linksextremismus“ Politik zu machen. Auf Kosten der Stadt Leipzig wohlgemerkt. Das Spiel wollen die Fraktionen von Linken, Grünen und SPD so nicht mehr mitspielen.

Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Graffiti- Sprayer auf frischer Tat gestellt

Gestern Nachmittag hat die Bundespolizei zwei Graffiti-Sprayer am Haltepunkt „Leipzig MDR“ auf frischer Tat gestellt. Die beiden Männer im Alter von 20 und 22 Jahren waren gerade dabei einen alten Lok-Schuppen zu besprühen, als die Beamten plötzlich hinter ihnen standen.

Juliane Nagel (MdL, Linke) Foto: LZ

Die Farce ums Graffiti am Connewitzer Kreuz muss beendet werden!

Spätestens seit 2017 wird regelmäßig ein Graffito am Connewitzer Kreuz "No Cops" von der Stadt Leipzig auf Druck der Polizeidirektion übermalt. Auch in Zeiten von Corona läuft diese Auseinandersetzung im Stadtteil weiter. In der vergangenen Woche wurde das Graffito unter Polizeischutz übermalt. Inzwischen ist dort wieder der alt bekannte Schriftzug zu sehen.

Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Besonders dreist

Ein besonders dreister Graffiti-Sprayer hat am 25.3.2020, gegen 21:30 Uhr, einen Zug in Taucha besprüht. Als er dabei vom Triebfahrzeugführer erwischt wurde, floh er. Wenig Später setzt der Zug seine Fahrt fort, wurde jedoch gegen 22:50 Uhr am Haltepunkt Mockauer Straße gestoppt.

Schlag gegen Graffiti-Bande in Dresden © Bundespolizei

Schlag gegen Graffiti-Bande in Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Dresden ermitteln in einem Großverfahren gegen acht Beschuldigte (23, 23, 24, 25, 25, 26, 29 und 31 Jahre) wegen Sachbeschädigung. Den Beschuldigten liegt zur Last, in insgesamt 78 Fällen überwiegend im Stadtgebiet von Dresden unerlaubt großflächig Graffiti an Eisenbahnwaggons angebracht und hierdurch einen Gesamtschaden von ca. 220.000,00 EUR verursacht zu haben.

Graffiti: Neue „Wall of Fame“ in Paunsdorf bereit zum Gestalten

In Leipzig-Paunsdorf wartet seit heute eine neue Wand auf die legale Gestaltung mit Graffiti. Auf 100 Quadratmetern Fläche vor dem Jugendtreff im Bürgerpark können die Sprayer nun ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es ist die vierte legale Graffiti-Wand seit der Einrichtung der Koordinierungsstelle Graffiti des Kommunalen Präventionsrates Leipzigs (KPR). Weitere Walls of Fame gibt es an der Antonienbrücke zwischen Plagwitz und Grünau, am Heizhaus Grünau sowie am Werk 2 in Connewitz.

Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal weiht die legale Fläche an der Antonienstraße ein. Foto: Stadt Leipzig/ Quo

Koordinierungsstelle Graffiti hat jetzt endlich Geld für die Präventionsarbeit

Seit einigen Jahren gibt es in Leipzig einen deftigen Graffiti-Krieg, angeheizt seinerzeit von einer emsigen Ordnungs-Brigade aus Stadt, Hauseigentümern und Polizei. Höhepunkt war die radikale Stilllegung der „Wall of Fame“ am Karl-Heine-Kanal. Seitdem schaukelten sich beide Seiten immer weiter hoch. Erst 2015 richtete die Stadt Leipzig dann eine Koordinierungsstelle Graffiti ein. Die Präventionsarbeit kommt eigentlich erst jetzt dazu.

Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt

Am Freitagabend wurden in Markkleeberg zwei Graffiti- Sprayer auf frischer Tat gestellt. Die beiden 25- und 23- jährigen Deutschen hatten wenige Minuten vorher am Haltepunkt Markkleeberg eine S- Bahn beschmiert. Als sie durch die Zugbegleiterin ertappt wurden, flüchteten sie entlang der Gleise in Richtung Norden. Sie konnten jedoch nach wenigen Metern durch eine Streife der Polizeidirektion Leipzig gestellt werden.

Graffiti in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Diskussion über Graffiti in Connewitz mit vielfältigen Perspektiven

Ob es in Connewitz immer mehr Graffiti gibt und ob diese immer schöner oder immer hässlicher werden, ist Ansichtssache. In jedem Fall scheint das Thema zahlreiche Menschen zu bewegen – Aktivisten, Künstler, Betroffene, Sympathisanten und Gegner. Um eine Diskussion über Sinn und Zweck von Graffiti in Gang zu bringen, lud das Linxxnet am 10. Dezember 2018 zur Diskussion ins UT Connewitz.

Thomas Fabian, Sozialbürgermeister Leipzigs. Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Graffiti-Krieg in Connewitz noch nicht beendet + Video

VideoAm Connewitzer Kreuz liefern sich Sprayer und Stadtverwaltung seit über einem Jahr erbarmungslosen Graffiti-Krieg. Stein des Anstoßes ist die Parole „No Cops“ an der Rückwand des Streetballplatzes. Kaum von der Stadt übermalt, ist der Slogan wieder zu sehen. Die Freibeuter-Fraktion wollte am Mittwoch von der Verwaltung wissen, wie lange das illustre Treiben noch weitergehen soll?

Ein legales Graffiti entsteht. Foto: Frank Willberg

Warum es in der Leipziger Graffiti-Prävention klemmt

Leipzig ist eine Hochburg illegaler Graffiti geworden – trotz oder gerade wegen einer jahrelangen Politik der harten Hand. Seit Ende 2013 setzt sich zwar die Einsicht durch, dass Prävention statt Bestrafung der aussichtsreichere Ansatz ist. Nur mangelt es bislang an finanziellen Mitteln.

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