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Vermisstes Kind im Markkleeberger See war Fehl-Alarmierung im guten Glauben

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    Am Samstagnachmittag, mitten in die Veranstaltung des Feuerwehr- und Kindertages der Ortsfeuerwehr Markkleeberg-Wachau, platzte um 16:36 Uhr die Alarmierung der Markkleeberger Feuerwehr. „Vermisstes Kind am Markkleeberger See“, lässt bei jedem Feuerwehr- und Rettungsdienstangehörigen böse Vorahnungen als Kopfkino ablaufen. Sofort fuhren die Ortsfeuerwehren Wachau mit dem Löschfahrzeug und West mit dem Rettungsboot den Markkleeberger See an.

    Neben dem RTW der Rettungswache Wachau wurde der Rettungshubschrauber alarmiert, welcher aus Sachsen-Anhalt auf dem Anflug war. Während das Rettungsboot an der Slipstelle am Freibad Markkleeberg-Ost zu Wasser gelassen wurde, sondierte der Einsatzleiter am Auenhainer Strand mit seinen Kräften die Lage.

    Im Ergebnis wurde aus einem vermissten Kind ein vermisster Mann. Dieser hatte sich während des Schwimmausfluges entschieden, die Getzelauer Insel anzuschwimmen, wovon seine Lebensgefährtin – mangels Kommunikationsmitteln des Schwimmers – jedoch nichts wusste. Diese machte sich berechtigte Sorgen und ließ die Retter alarmieren. Und im Laufe der Meldekette, änderte sich halt Geschlecht und Alter der gesuchten Person.

    Letztendlich wurde der Ausflügler – wohlbehalten und verwundert – von der Besatzung des Motorbootes der Segelschule ausfindig gemacht und an Land abgesetzt. So konnten der Einsatzleiter bereits um 17.00 Uhr den Einsatz für beendet erklären und zumindest der Rettungshubschrauber konnte seinen Alarmflug abbrechen und brauchte nicht tätig zu werden.

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