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Studierendentheater Stu(l)LE feiert die Premiere seines zweiten Theaterstücks „Das Gespenst von Canterville“ in der naTo

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    Am Montag, den 03.07.2017 verwandeln sich um 20 Uhr die Bretter der Bühne in der naTo zum ersten Mal in das ehrwürdige Schloss Canterville, es wird ein mitreißender und tollkühner Abend mit der wenig zu beeindruckenden, pragmatisch veranlagten Familie Otis, einer stark verschrobenen Haushälterin und einem Gespenst, dass der Verzweiflung nahe ist. Das Studierendentheater Stu(l)LE hat sich dem bekannten Stoff von Oscar Wilde angenommen: Seit Generationen schon spukt es bekanntermaßen auf Schloss Canterville.

    Doch keine der Gruselgeschichten kann Hiram B. Otis, den amerikanischen Gesandten, vom Kauf des alten Gemäuers abbringen. Er und seine Familie, moderne, aufgeklärte Amerikaner, glauben einfach nicht an Gespenster. Und so begegnen sie Sir Simon de Canterville, der pflichtschuldigst versucht, die neuen Schlossbewohner zu Tode zu erschrecken, mit einer Respektlosigkeit, die das alte Gespenst schier bekümmert.

    Das Stu(l)LE bringt das bekannte Werk, welches für gewöhnlich der Kinder- und Jugendliteratur zugeordnet wurde, als eine facettenreiche, gelungene Inszenierung zwischen farceartiger kulturanthropologischer Studie, amüsanter Spukgeschichte und absurd überzeichneter Liebesgeschichte auf die Bühne. Sie besinnen sich auf die ursprüngliche Vielfalt, wie sie Wilde selbst gekonnt in seine Stücke eingearbeitet hat und orientieren sich an genreübergreifenden Einflüssen. Es ist die zweite große Produktion des Studierendentheater Stu(l)LE. Nach der Premiere am Montag finden zwei weitere Aufführungen des Stückes am Dienstag, 4. Juli und Mittwoch, 5. Juli jeweils 20:00 Uhr in der naTo statt.

    Die naTo ist ein Soziokultureller Verein, der für die Ausrichtung außergewöhnlicher Live-Konzerte in den Bereichen Jazz und neue Musik sowie für die Förderung von Theaterprojekten, Nachwuchskünstlern und soziokulturellen Projekten jenseits des Mainstreams bekannt ist. In den 80er Jahren begann die spannende Geschichte des Hauses auf der Karl-Liebknecht-Straße. Heute ist die naTo eine kulturelle Institution im Leipziger Süden.

    „Das Gespenst von Canterville“ | Das Stu(l)LE nach Oscar Wilde
    In einer Übersetzung von Franz Blei, Fassung Johanna Müller und Max Vogel
    Regie Jeremiah Knorpp

    Premiere: Mo, 03.07. | 20:00 Uhr | Weitere Aufführungen: Di, 4.7 & Mi 5.7. | je 20:00 Uhr
    die naTo | Karl-Liebknecht-Str. 46, Leipzig
    Eintritt: 9,- / 6,- (VVK: 8,50 zzgl. Gebühren)

    In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

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