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Rechtzeitig zum Stadtteilfest des Bürgervereins

700 Jahre Gohlis: 1317 bis 2017 – ein Gohliser Geschichtsbuch

Am 12. August findet ab 14 Uhr vor der Kulisse des Gohliser Schlösschens am Poetenweg das Fest zum 700. Jahrestag der ältesten bekannten urkundlichen Erwähnung von Gohlis statt. 2017 ist es sieben Jahrhunderte her, dass „Goluz“ in einer mittelalterlichen Urkunde auftauchte. Aus gleichem Anlass veröffentlicht der Bürgerverein ein Gohliser Geschichtsbuch. Bereits am 9. August um 19 Uhr wird dies im Heinrich-Budde-Haus in der Lützowstraße vorgestellt. Zu beiden Anlässen kann das Buch zum Einführungspreis von 22 Euro (später: 25 Euro) erworben werden.

Obwohl Goluz/Gohlis als kleine Siedlung einige Jahrhunderte älter ist, wurde mit der urkundlichen Erwähnung die schriftlich überlieferte Geschichte des heutigen Leipziger Stadtteils begonnen. In mehrjähriger Arbeit der AG Stadtteilgeschichte des Bürgervereins ist ein detailreiches Bild der Gohliser Geschichte entstanden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Baugeschichte und die Verwandlung des ehemals beschaulichen Bauern- und Handwerkerdorfes zum Stadtteil einer modernen Großstadt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Kirchen-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Eigene Kapitel sind der Kasernenstadt Gohlis-Möckern, der Entwicklung der Infrastruktur, der Rolle von Frauen und dem jüdischen Leben in Gohlis gewidmet. Bekannte Gohliser Attraktionen wie das Gohliser Schlösschen, das Schillerhaus, die Krochsiedlung, die Friedenskirche, die Versöhnungskirche, das Heinrich-Budde-Haus u. a. erhielten ebenso Beachtung. Auch auf das Wirken des Bürgerverein Gohlis e. V. und anderer Vereine im heutigen Gohlis wird eingegangen. In der Darstellung wechseln sich Überblicksartikel und Einzelstudien ab. Abgerundet wird der Inhalt durch über 70 Kurzbiografien von Personen, deren Leben und Schaffen (bei einigen nur zeitweilig) eng mit Gohlis verbunden war – darunter auch zahlreiche Künstler, die im 20. Jahrhundert Gohlis als Wohnsitz wählten. Schließlich sorgen 320 meist farbige Abbildungen für eine attraktive Darstellung.

Für die Texte sind mehr als 40 Autorinnen und Autoren verantwortlich. Unter diesen finden sich Historiker, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, aber auch sachkundige Laien. Den Druck des Buches ermöglichten zahlreiche Spenden von Firmen und Einzelpersonen aus Gohlis und der Stadt Leipzig. Das Buch erscheint im für sächsische Regionalliteratur bekannten Sax Verlag Markkleeberg.

Bibliografische Angaben:
Bürgerverein Gohlis e. V. (Hrsg.): 700 Jahre Gohlis 1317 – 2017. Ein Gohliser Geschichtsbuch, Text: Autorengruppe unter Leitung von Dr. Manfred Hötzel. Redaktion: Elisabeth Guhr, Ursula Hein, Hansgeorg Herold, Dr. Manfred Hötzel, Karl-Heinz Kohlwagen, Dr. Werner Marx, Annekatrin Merrem, Dr. Sieghard Mühlmann, Peter Wangemann. Erschienen im Sax Verlag Markkleeberg 2017, ISBN 978-3-86729-200-9. Einführungspreis: 22 €, danach 25 €. Erhältlich über den Bürgerverein Gohlis, Lindenthaler Straße 34, 04155 Leipzig, den Verlag und über den Buchhandel.

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MelderBürgerverein Gohlis e.V.
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Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Foto: L-IZ.de

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Stellt sich Roland Benoit seine Tochter im Aufzug vor, wird im Gehirn sowohl ihre Repräsentation als auch die des Aufzugs aktiv. Wenn beide verknüpft werden, überträgt sich der positive Wert der Person auf den vorher neutralen Ort. Foto: MPI CBS

Foto: MPI CBS

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Am 26. Juni in der Moritzbastei: Fjarill – Schwedischer Folk und mystische Eigenkompositionen
Fjarill. Quelle: Moritzbastei

Quelle: Moritzbastei

„Das Licht ist blau und mystisch, denn auch wenn die Sonne gegen Mitternacht untergeht, wird es nie richtig dunkel. Die Luft ist klar und frisch, es duftet nach Moos, nach Wald und nach Blumen... Butterblumen und wilde Wiesenblumen.“ So beschreibt die Schwedin Aino Löwenmark ihre Heimat Darlarna, Schwedens kulturelles Zentrum.