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„Paradies der falschen Vögel“ – Lesung und Künstlerinnengespräch im Museum für Druckkunst

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    Seit Beginn des Jahres sind das Museum für Druckkunst und die Büchergilde Kulturpartner. Das bedeutet zum einen, dass Mitglieder der Büchergilde im Museumsshop die Novitäten aus dem Büchergilde-Programm kaufen können, zum anderen finden gemeinsame Veranstaltungen statt. Die nächste am Donnerstag, 21. September, 19 Uhr: „Paradies der falschen Vögel“ – Lesung und Künstlerinnengespräch mit Monika Aichele (Illustratorin) und Claudius Nießen (Moderator). Eintritt frei.

    „Der Maler Ayax Mazyrka […], eine der bedeutendsten Erscheinungen der Kunstgeschichte, hat niemals existiert. Seine Werke sind gefälscht, und die Geschichte seines Lebens ist eine Fiktion.“

    Schon im zarten Alter von fünf Jahren beginnt die Fälscherkarriere von Anton Velhagen. Versehentlich zerstört er eine Miniatur des Prager Misthaufens – und ersetzt das Werk kurzerhand durch Aschereste aus dem Kamin. Vorbild des Jungen ist sein Onkel Robert Guiscard, der „König der Fälscher“, der im Haus seiner Schwester (Antons Ziehmutter) ein- und ausgeht. Guiscard erfindet nicht nur den barocken Maler Ayax Mazyrka samt seiner Werke. Er macht seine Fälschung perfekt und erdenkt sogar einen Kunsthistoriker, der die Biografie des Malers schrieb. Und auch die eigene Familie ist vor dem Fälscher nicht sicher.

    Monika Aichele gelingt ein erheiterndes und skurriles Kunststück: Mit ihrer Sammlung erfundener Vögel erschafft sie ein Buch im Buch. Was ist echt, was ist Fiktion? Paradies der falschen Vögel von Wolfgang Hildesheimer ist ein Roman über die perfekte Fälschung und Betrügereien – und eine Hommage an die Fantasie.

    Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Ab 15. September überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

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