Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Neues Universitäres Zentrum für Versorgungsforschung (UZVF) startet Ende September

Zum Wohl des Patienten: Leipziger Versorgungsforschung im Aufwind

Am 27. September eröffnen Experten verschiedener Fachrichtungen der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig das neu gegründete UZVF. Bei der Versorgungsforschung geht es vor allem um die Versorgungswirklichkeit der Patienten. Was kommt beim Patienten wirklich an? Wie kann, trotz Krankheit, seine Lebensqualität gesteigert werden? Wie gut sind wir auf die Bedarfe einer alternden Gesellschaft vorbereitet?

Im neuen UZVF werden sich die Versorgungsforscher der einzelnen Fächer vor Ort nun noch besser vernetzen, den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt fördern und gemeinsam Projekte auf den Weg bringen, um die Qualität in der Versorgung zu verbessern. „Die Versorgungsforschung versteht sich als die Brücke von der Grundlagenforschung in den Labors über die klinische Forschung unter kontrollierten Bedingungen in die alltägliche Patientenversorgung hinein. Das wird immer wichtiger und wir befinden uns da gerade im Aufwind! Das neue UZVF kann dabei helfen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und damit größere Schlagkraft zu entwickeln“, sagt die Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health und Initiatorin der Veranstaltung (ISAP), Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller.

Die Versorgungsforschung umfasst die wissenschaftliche Untersuchung der gesundheitlichen Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen. Ihre wissenschaftlichen Aufgaben liegen darin, diese Versorgungslage zu beschreiben, zu analysieren, zu evaluieren und  zu entwickeln. Es liegt demnach in der Verantwortung der Versorgungsforschung, durch aussagekräftige Bedarfsanalysen, zielgerichtete Interventionen und methodisch hochwertige Datenerhebungen das Gesundheitssystem stetig und effizient weiterzuentwickeln.

Wissenschaftler, die am Standort Leipzig bereits seit Jahren erfolgreich auf diesem Feld arbeiten, haben sich deshalb nun im Universitären Zentrum für Versorgungsforschung (UZVF) zusammengeschlossen. Zur Auftaktveranstaltung wird es einen Überblick zum Stand der Versorgungsforschung in Deutschland geben mit Blick auf die Perspektiven der Versorgungsforschung speziell am Standort Leipzig. „Wir werden empirische Ergebnisse aus den verschiedensten Bereichen zur Diskussion stellen, um Antworten auf Fragen zu finden wie: Was wissen wir über die Versorgungsbedarfe von Patienten mit Krebserkrankungen und was erhält ihre Lebensqualität? Wie können wir die besonderen Bedarfe von Menschen im hohen Alter routinemäßig besser erfassen und berücksichtigen? Welche Rolle können neue Medien in der Versorgung spielen?“, so Prof. Dr. Steffi Riedel-Heller.

Mit der Gründung des neuen Zentrums folgt die Medizinische Fakultät der vom Wissenschaftsrat und verschiedener Medizinstrukturkommissionen einzelner Bundesländer geforderten Entwicklung, an jedem universitären Standort einen Bereich „Medizin und Gesellschaft“ als Ergänzung des genuin biomedizinischen Fächerkanons gezielt zu fördern.

Interessierte Medienvertreter können gern am 27. September, 14 Uhr in den Hörsaal des Forschungszentrums, Liebigstraße 21 direkt zur Veranstaltung kommen. Wir bitten um eine kurze Anmeldung vorab unter presse-mf@medizin.uni-leipzig.de.

Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Ab 15. September überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

MelderForschungUni LeipzigUZVF
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Sonntag 13:30 Uhr: Leipzig will Rekordmeister bis zum Schluss ärgern
Verschuldung in Asien und im Pazifikraum: Treibt China die Region in die Schuldenfalle?
Nationalsozialistische Arbeitskräftepolitik im besetzten Europa und Geschlecht: Ein Forschungsfeld
Polizeibericht, 22. November: Smartphone entrissen, Fußgänger schwer verletzt, Angefahren und abgehauen
Adventszeit ist Weihnachtsmarktzeit
Torgauer Bären-Trio verabschiedet sich in den Winterschlaf
Nach Pokal-Coup: INTER will die Euphorie ins Oberliga-Heimspiel transportieren
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Nationalsozialistische Arbeitskräftepolitik im besetzten Europa und Geschlecht: Ein Forschungsfeld
Arbeitskräfte waren für das nationalsozialistische Regime Kriegsbeute: Neben der Plünderung materieller Ressourcen der besetzten Länder war es ein Ziel der NS-Eroberungskriege, die Arbeitskraft der Bevölkerung auszunutzen – durch Rekrutierung bzw. Verschleppung ins Reich und durch den ‚Einsatz’ vor Ort.
Klimaaktivismus trifft Braunkohle beim zweiten Abend von »Die unmögliche Begegnung« im TdJW
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Kohleindustrie meets Klimaaktivismus und zwei Gäste zum Thema Braunkohle und Klima steigen gemeinsam in den Ring beim interaktiven Talkformat »Die unmögliche Begegnung«. »There is no planet B«: Am 29.11. treten junge Menschen auch in Leipzig in einen globalen Klimastreik. Sie fordern u.a. eine radikale Energiewende. Was würde das für die Braunkohleregion im Leipziger Land und Mitteldeutschland bedeuten? Und ist Braunkohle aus unserer Energieversorgung eigentlich wegzudenken?
Bundesparteitag der CDU in Leipzig: Machtkampf vertagt
Bundesparteitag der CDU in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Revolution ist ausgeblieben. Auf dem Bundesparteitag der CDU in Leipzig hat die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer eine (zu) lange Rede mit finaler Kampfansage gehalten. Ihre parteiinternen Kritiker gaben sich anschließend versöhnlich. Stattdessen bemühten sich die CDU-Delegierten um Abgrenzung zu den anderen Parteien.
Stelle erst seit September besetzt: Leipziger Gründachförderung kommt erst 2021
Begrüntes Garagendach am Haus der Demokratie. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas ging dann auch wieder aus wie das Hornberger Schießen, als die Grünen am Dienstag zur Umsetzung zweier wichtiger Stadtratsbeschlüsse nachfragten. Am 31. Januar dieses Jahres beschloss der Stadtrat im Rahmen des Doppelhaushaltes 2019/20 diverse Änderungsanträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Zu zweien dieser Haushaltsanträge hat die Fraktion den Stand der Umsetzung angefragt und am Dienstag, 19. November, in der Ratsversammlung jeweils ernüchternde Antworten erhalten.
Verwaltung antwortet auf Anfragen: Gründachstrategie, EU-China-Gipfel und Rathausangelegenheiten
OBM Burkhard Jung (SPD). Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserOb Gründachstrategie, Sicherheitskonzept für das Neue Rathaus oder Maßnahmepaket zur Verbesserung von Verschwiegenheit, Dokumentensicherheit und Transparenz – auf viele Papiere lässt die Verwaltung die Mitglieder des Stadtrates seit Jahren warten. In den Anfragen in der Ratsversammlung am 19. November waren diese deshalb Thema. Außerdem gab es kritische Nachfragen zum geplanten EU-China-Gipfel in Leipzig.
In zehn Schritten vom Fake zum Fakt – ein Beispiel
Schönes altes Mauerwerk im Westwerk. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle Leser„Wir bauen die Mauer schneller als alle geglaubt haben.“
Vorlage der Verwaltung zur Schlachthofbrücke wurde am Dienstag erst einmal vertagt
Bus auf der Schlachthofbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Linksfraktion war die erste, die auf die Pläne der Stadt Leipzig reagierte, bei der Sanierung der Schlachthofbrücke in der Richard-Lehmann-Straße gleich mal die Straßenbahngleise wegzulassen. Man würde sie nicht mehr brauchen, so die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Eine Aussage, die so überhaupt nicht zum vom Stadtrat beschlossenen Nachhaltigkeitsszenario passen will, das mehr ÖPNV für Leipzig schaffen soll, nicht weniger.
Leipzigs Verwaltung rechnet bis 2040 mit 665.000 Einwohnern
Die neue Leipziger Bevölkerungsprognose bis 2040. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEigentlich sollten die Leipziger Medien am Montag, 18. November, alles aus berufenem Munde erfahren. Doch der Termin in der morgendliche Frühe platzte. Die Zahlen zur neuen Bevölkerungsvorausschätzung der Stadt Leipzig gab es dann also nur online im Ratsinformationssystem. Und sie erzählen von einer neoliberalen Gesellschaft, die mit Menschen nichts anfangen kann. Auch deshalb schwächt sich das Leipziger Wachstum ab.
2020/2021 soll der „Platz des 20. Juli 1944“ mit Städtebaumitteln saniert und aufgewertet werden
Die künftige Gestaltung des Platzes des 20. Juli 1944. Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserDie Parkanlage „Platz des 20. Juli 1944“ in Leipzig-Gohlis soll aufgewertet werden, um sie für den in den letzten Jahren schnell gewachsenen Stadtteil attraktiver und besser nutzbar zu machen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag, 21. November, mit. So sollen etwa neue Spiel- und Erholungsangebote für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen entstehen.
Kunstausstellung „Erlaubter Zweifel“ und Buchvorstellung von „Die Lichter, die wir selbst entzünden“
Eine Frage: Haben der Sünden-Fall und die Austreibung aus dem Paradies wegen Nascherei an einem Apfel etwas zu tun mit dem mechanischem Weltbild Newtons, der einen Apfel von einem gewöhnlichen Baum fallen sah, nachdem er Kepler gelesen hatte. Bei dem der Mensch aus dem Mittelpunkt des Universums gestürzt war. Keine Schlange war diesmal im Spiel, nur „Wissenschaft“.
Beethoven und die Liebe: Wer war die „Unsterbliche Geliebte“ des berühmten Komponisten?
Hagen Kunze: Beethoven und die Liebe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit über 190 Jahren grübeln die Forscher: Wer war die „Unsterbliche Geliebte“, an die Ludwig van Beethoven 1812 einen überschwänglichen Liebesbrief schrieb, der von seinem Bruder Johann und Beethovens kurzzeitigem Sekretär Anton Schindler1827 in Beethovens Schreibtisch gefunden wurde? Denn ein Name stand nicht auf dem Brief. Und auch nicht im Testament, in dem der Komponist seinen Besitz der „Unsterblichen Geliebten“ vermachte. Ein echter Musikerkrimi.
Das NDK feiert 20. Geburtstag – ein ganzes Jahr lang
Klaus Bittermann und Harry Rowohlt. Foto: Klaus Bittermann, privat

Foto: Klaus Bittermann, privat

Am 6. Dezember 1999 wurde das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) im Hinterhof der Karl-Marx-Straße 17 (ehemals AG Umwelt und Natur) gegründet. Aus Anlass dieses 20. Geburtstags wird das NDK ein Jahr lang - bis Dezember 2020) – Veranstaltungen organisieren und u.a. an Orte gehen, die prägend und wichtig in der Geschichte des Vereins waren und sind.
Video „Sportpunkt“, Nr. 76: Strandgeflüster aus Belek
Palmenvideo mit Norman Landgraf (li.) und Martin Hoch. Screenshot: Sportpunkt

Screenshot: Sportpunkt

Für alle LeserVideo Während hier in Leipzig gerade der November-Regen auf die finsteren Straßen rieselt und die letzten verwelkten Blätter durch den Wind von ihren dürren Ästen gerissen werden, melden sich die Sportpunkt-Moderatoren Norman Landgraf und Martin Hoch gut gelaunt unter Palmen und im T-Shirt vom Strand im türkischen Belek. Ihre Meldungen zum Leipziger Sportgeschehen sind dabei - quasi als Soundtrack - von meditativem Meeresrauschen unterlegt.
Am 26. November gibt es gleich mal früh um Sieben eine Protected Bikelane in der Rödelstraße
Die Situation an der Rödelstraße direkt vorm „Olymp“. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEine Kundgebung gleich früh um 7 Uhr, dann, wenn die Kinder auf dem Weg zur Schule sind, soll es am Dienstag, 26. November geben. Und zwar an einem echten Nadelöhr: Am frühen Morgen des 26. November bekommen die Radfahrenden in der Rödelstraße testweise stadteinwärts die ihnen zustehende Fahrspur. Damit werden auch die Fußgänger/-innen an der Ampel besser vor Lärm und Abgasen geschützt.
(Cyber-)Bullying: Eine Frage der Gerechtigkeit oder doch die einer kränkenden „Leistungs“-Gesellschaft?
Da hat Volker sich wohl verschrieben. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn man Zeitung macht, sollte man sich auch manchmal Fragen stellen wie: Wie gehen wir eigentlich mit Menschen um? Welches Menschenbild vermitteln wir? Wie berichten wir über Menschen? Denn wie wir alle auf andere Menschen schauen, das prägen Medien. Und zwar nicht nur in die eine Richtung, wenn „mächtige“ Männer und Frauen von ihnen bewertet oder gar niedergemacht werden. Sondern auch in die andere Richtung.