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Kanupark-Saison beendet: 23.700 Freizeitsportler nutzten Wildwasser-Angebote

Am vergangenen Wochenende waren für dieses Jahr die letzten Schlauchboote im Kanal des Kanuparks unterwegs. Die elfte Saison ist damit beendet. 2017 wurden auf der Wildwasseranlage insgesamt fast 23.700 Freizeitsportler begrüßt (2016: 25.000).

Wildwasser-Rafting bleibt Magnet, Surfspot mit großem Zuspruch

„Mit diesem Wert konnten wir unsere Nutzerzahlen auf hohem Niveau stabilisieren“, sagt der Leiter des Kanuparks, Christoph Kirsten. „Den Großteil unserer Gäste machten auch in diesem Jahr die etwa 18.700 Paddler aus, die sich bei unseren Angeboten Wildwasser-Rafting, NACHT-Rafting, POWER-Rafting, DUO-Rafting und Happy Rafting-Days austobten.“ 2016 waren es 20.300 Rafter. Besonders beliebt war die Möglichkeit, als Gruppe ein 9er Schlauchboot komplett zu mieten.

Beim Schüler-Rafting stürzten sich in diesem Jahr etwa 3.000 junge Abenteurer in die Fluten (2016: 2.900). Allein 500 davon starteten bei der Veranstaltungsreihe MITGAS Schüler-Rafting, die 2017 bereits zum neunten Mal stattfand.

Ein Novum in der Region schaffte der Kanupark in diesem Jahr mit seinem Surfspot, der rege genutzt wurde: „Wir sind positiv überrascht, die Auslastung auf unserer Surfwelle betrug über 85 Prozent“, so Kirsten. „Mit den Angeboten auf dem Surfspot haben wir bereits im ersten Jahr ein breites Publikum erreicht. In der kommenden Saison ist auf alle Fälle eine Erweiterung der Wellensurf-Termine geplant.“ Insgesamt nutzten etwa 400 Gäste die neuen Angebote Bodyboarding, Wellensurfen, All-In-Wave-Paket und Profi-Wellensurfen.

Hohe Auslastung, August stärkster Monat

In der Kajak-Sparte konnten 2017 ungefähr 1.500 Freizeitsportler verzeichnet werden. Diese nutzten entweder die verschiedenen Angebote der Kajak-Schule oder waren als erfahrene Paddler selbstständig auf dem Wildwasser unterwegs (2016: 1.700).

Auch Schnupper-Rafting (30 Personen) und Hydrospeed (15 Gäste) wurden genutzt.

Die durchschnittliche Auslastung der 2017 im Kanupark angebotenen Wildwasser-Zeiten lag bei 84 Prozent (2016: 88 Prozent), wobei der August mit 91 Prozent der am stärksten nachgefragte Monat war (2016: 96 Prozent).

Neben den Wildwasser-Angeboten hatte der Kanupark auch Touren mit einem Drachenboot und einem Mannschafts-Canadier im Programm. Diese wurden von knapp 870 Personen absolviert (2016: 800).

Hochkarätige Sportstätte und beliebtes Ausflugsziel

Auch in seiner elften Saison war der Kanupark nicht nur beliebter Freizeitanbieter, sondern auch ein wichtiger Anlaufpunkt für den Leistungssport: Etwa 550 Stunden lang trainierten die Slalom-Kanuten auf der Anlage, in dieser Zeit fuhren ungefähr 6.500 Boote den Kanal hinab. Bei den diesjährigen Kanu-Slalom-Wettkämpfen starteten insgesamt etwa 750 Athletinnen und Athleten. Sportlicher Höhepunkt 2017 war der ICF Canoe Slalom World Cup Markkleeberg im Frühsommer.

Für Ausflugsgäste und Touristen war der Kanupark auch in diesem Jahr ein beliebtes Ausflugsziel: Auf dem Gelände des Wildwasseranlage konnten etwa 450.000 Gäste begrüßt werden. Neben der Saisoneröffnung mit dem XXL-Paddelfestival und den Kanu-Slalom-Wettkämpfen war das 11. Pappbootrennen der Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Kanuparks und wiederholt ein Zuschauer-Magnet: Etwa 8.500 Gäste besuchten dieses Kult-Event 2017 – mehr als je zuvor.

Kanupark in der Wintersaison

Den Spaziergängern bleibt die Wildwasseranlage am Markkleeberger See als Ausflugsziel erhalten: Noch bis Ende November kann vorwiegend an den Wochenenden den Slalom-Kanuten beim Training im Wildwasser zugesehen werden. Die KANU Wildwasser-Terrasse behält ihren täglichen gastronomischen Betrieb bis zum 31. Oktober 2017 bei. Danach wird an den Wochenenden sowie an Feiertagen jeweils ab 10 Uhr geöffnet und den Gästen ein reichhaltiges Frühstücksangebot à la carte serviert. Geschlemmt werden darf zudem beim Adventsbrunch, der an allen Adventssonntagen sowie am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag stattfindet. Sobald der Frühling im März 2018 in Sicht ist, hat die KANU Wildwasser-Terrasse wieder täglich geöffnet.

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Der Polizeihubschrauber über Leipzig. Foto: L-IZ.de

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Foto: Hannes Fuhrmann

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