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Streik am 30.10.2017 bei Amazon in Leipzig

Von ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    Mit diesen, zum Reformationsjubiläum passenden und etwas modifizierten Worten, ruft ver.di am 30.10.2017 die Kolleginnen und Kollegen von Amazon in Leipzig zum Streik auf. Diese Worte sind von den Streikenden bewusst in Anlehnung an den berühmten Spruch von Martin Luther gewählt. Den Beschäftigten bei Amazon geht es nicht anders. Sie treten für ihre Überzeugung ein, gegen einen harten Widerstand.

    Das Management von Amazon weigert sich, die Realitäten anzuerkennen und will an eigenen alten Zöpfen festhalten. Doch in Deutschland sind Tarifverträge und Verhandlungen mit Gewerkschaften üblich. Dafür stehen die Kolleginnen und Kollegen vor den Betriebstoren.

    „An einem Brückentag, diesmal vor dem Reformationstag, geht Amazon von einem erhöhten Eingang von Bestellungen der Kunden aus. Dazu hat das Management Überstunden angeordnet. Die Streikenden rechnen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Betriebsabläufe“ sagt Thomas Schneider, Streikleiter bei ver.di.

    Ver.di rief heute ab 06:30 Uhr, unmittelbar nach dem Startmeeting, zur Arbeitsniederlegung auf. Der Streik dauert bis zum Ende der Spätschicht.

    Die Streikenden erwarten an diesem Tag besondere Gäste. Kolleginnen von TOYS „R“ US aus Chemnitz werden an diesem Tag gemeinsam mit den Amazon-Beschäftigten vor dem Verteilzentrum streiken. Zudem haben Kolleginnen und Kollegen aus polnischen Amazon- Standorten ihren Besuch angekündigt.

    „Alle gemeinsam wollen darauf aufmerksam machen, dass Arbeitgeber nur Gewinne erzielen können, weil Beschäftigte eine gute Arbeit leisten. Im Gegenzug erwarten diese nicht mehr und nicht weniger als Tarifverträge zum Zeichen für Achtung und Respekt“, so Schneider.

    Amazon und TOYS „R“ US verweigern die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Der Online-Händler hat aber auf Grund der Streiks in den letzten drei Jahren die Gehälter und Löhne immer wieder etwas erhöht, zuletzt im September 2017.

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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