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„Black Friday“ bei Amazon: Beschäftigte sind nicht zum Schnäppchenpreis zu haben

Von ver.di-Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    Mit dem „Black-Friday“ inszeniert Amazon weltweit einen Top-Angebotstag. ver.di erklärt: Amazon Beschäftigte sind nicht zum Schnäppchenpreis zu haben und ruft für den morgigen Freitag zum Streik auf. ver.di will weiterhin eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen durch Anerkennung des Tarifvertrags des Einzel- und Versandhandels durchsetzen und fordert zusätzlich einen Gesundheitstarifvertrag.

    „Die Beschäftigten gehören besonders an einem Tag wie dem Black Friday in den Mittelpunkt gestellt“, so Ronny Streich, ver.di Streikleiter bei Amazon in Leipzig. „Im Dienste von Jeff Bezos und der Kunden sollen sie zum Black Friday Höchstleistungen erbringen und dies unter Arbeitsbedingungen, die auf Dauer krank machen. Daran muss sich etwas ändern und Amazon muss sich endlich dieser Verantwortung stellen.“

    ver.di hat auch am Standort Leipzig die Geschäftsführung von Amazon aufgefordert einen Tarifvertrag „Gute und gesunde Arbeit“ zu verhandeln.“ Zu den besonders belastenden Arbeitsbedingungen zählen: überlange Laufwege, monotone Arbeitsabläufe, schlechte klimatische Bedingungen und ständige Kontrollen. Aber auch die Schichtzeiten und die zu geringen Erholungspausen tragen zu gesundheitlichen Überlastungen bei. Die Krankenquoten sind bei Amazon besonders hoch.

    ver.di will mit einem besonderen Gesundheitstarifvertag unter anderem vereinbaren, dass es ein finanzielles Volumen für einen Gesundheitsfonds gibt und dass eine paritätische Mitbestimmung der Beschäftigten über Gesundheitsmaßnahmen geregelt ist.

    Die Beschäftigten sind seit Beginn der Nachtschicht am 23.11. bis Samstagabend dem Ende der Spätschicht zum Streik aufgerufen.

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