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Sarah Buddeberg (Linke) zur Diskussion „Von schwarzen Männern und weißen Frauen“

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    Unter dem provokativen Titel „Von schwarzen Männern und weißen Frauen“ veranstaltet die Fraktion Die Linke des Sächsischen Landtags am Freitag, dem 10. November, eine Podiumsdiskussion – Thema ist das Spannungsfeld von Sexismus und Rassismus. Immer wieder vermischen und verstärken sich diese beiden Diskriminierungsebenen. Ob beispielsweise sexuelle Übergriffe medial geächtet werden, hängt eng damit zusammen, ob die Täter*innen eine andere Hautfarbe haben. Seit jeher wird versucht, das strukturelle Problem des Sexismus auf eine nationale Ebene herunterzubrechen.

    Immer scheinen es „die Anderen“ zu sein, von denen Sexismus und (sexualisierte) Gewalt ausgehen. In der Podiumsdiskussion soll versucht werden, dieses Motiv des Fremden kritisch zu hinterfragen. Wir wollen herausfinden, wie mit einer linken Position dagegen gehalten werden kann, ohne das Problem zu verharmlosen.

    Dazu sagt Sarah Buddeberg, Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik und Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Wenn Konservative sich selbst zu Feminist*innen aufschwingen, fällt vor allem eines auf: Bei ihren eigenen, rückwärtsgewandten Rollenbildern wollen AfD und Co. keinen Zentimeter über ihren Horizont hinaus denken. Sie instrumentalisieren Sexismus-Debatten, um ihre rassistischen Ressentiments wiederzukäuen. Ihre braunen Argumente stecken sie in ein lila Gewand. Dieser Hetze müssen wir als Linke und Feminist*innen unbedingt widersprechen!

    Auch unser eigenes Frauenbild muss in solchen Diskussionen unter die Lupe genommen werden. Denn sexuelle Übergriffe wie in Köln sind kein Problem der ‚Anderen‘. Statistisch finden die meisten Fälle von häuslicher Gewalt im Nahumfeld und in den eigenen vier Wänden statt. Wer hier nur mit dem Finger auf andere zeigt, will es sich sehr einfach machen.“

    Thema: „Von schwarzen Männern und weißen Frauen“ – Eine Podiumsdiskussion über Rassismus und Sexismus
    Datum: 10. November 2017, 17–21 Uhr
    Ort: riesa efau, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

    Mehr: https://www.facebook.com/events/1684153534977014/

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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