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Kommunale Bürgerumfrage 2017 startet

Es ist wieder so weit: Die neue Kommunale Bürgerumfrage startet. Unter dem Motto „Leben in Leipzig“ gehen in diesen Tagen 26.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Leipzigerinnen und Leipziger. Die Ergebnisse der Umfrage sind eine wichtige Arbeitsgrundlage für die Stadtverwaltung: Sie fließen in kommunalpolitische Entscheidungen und in die Arbeit der Ämter ein.

Verschickt werden vier verschiedene Fragebögen, deren Themen aus den Fachaufgaben der beteiligten Ämter, Referate und Eigenbetriebe resultieren. Die ausgewählten Bürger bzw. Bürgerinnen erhalten jeweils eine der vier Fragebogenvarianten. Gefragt wird nach der demografischen und sozioökonomischen Situation der Angeschriebenen, weitere Schwerpunkte der Befragung sind die allgemeine Lebenszufriedenheit und Zukunftssicht, kommunale Lebensbedingungen, Fragen zur Wohnung und zum Umzugsverhalten, zur Verkehrsmittelnutzung unter spezieller Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs in Leipzig, zu Grünanlagen und Gewässern, zum Bürgertelefon, sowie Fragen zur Nutzung von Dienstleistungen der Stadtreinigung Leipzig. Erstmalig enthalten sind dem Sachsen-Monitor entlehnte Fragen zur politischen Teilhabe und zu Bevölkerungsgruppen, z. B. zu Ausländern und Muslimen.

Das Amt für Statistik und Wahlen bittet die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger, die Fragen innerhalb der nächsten drei Wochen zu beantworten und ihre Meinungen mitzuteilen. Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Bürgerumfrage keine Pflicht, sondern freiwillig. Allerdings sind die Ergebnisse umso zuverlässiger, je mehr Angeschriebene die Fragebogen ausfüllen und dem Amt zukommen lassen. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen des Sächsischen Datenschutzgesetzes und des Statistikgesetzes des Freistaates Sachsen behandelt. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt so, dass Rückschlüsse auf Einzelpersonen nicht möglich sind. Rechtsgrundlage der Befragungen ist die vom Leipziger Stadtrat beschlossene Satzung über die kommunalen Erhebungen der Stadt Leipzig.

Es besteht die Möglichkeit, den Fragebogen im Internet auszufüllen und damit an einer Verlosung attraktiver Sachpreise teilzunehmen. Der Fragebogen kann allerdings auch schriftlich ausgefüllt und im beiliegenden Umschlag portofrei mit der Post zurückgeschickt werden. Eine Abgabe in jedem Bürgeramt der Stadtverwaltung ist ebenfalls möglich. Erste Ergebnisse der Befragung liegen im Frühjahr 2018 vor. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Statistik und Wahlen unter den Telefonnummern 123-2826 und -2827 zur Verfügung.

MelderBürgerumfrage
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Das zentrale Werk in der Ausstellung „Thietmars Welt“: Thietmars Chronik
Erste Seite der Originalchronik Thietmars von Merseburg, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Msrc.Dresd.R.147, Blatt 1v und Blatt 4r. Foto: Deutsche Fotothek/Regine Richter, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 International

Foto: Deutsche Fotothek/Regine Richter, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 International

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Das Tierchen fehlte noch: Die verwirrte Hyäne
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Grafik: L-IZ

LeserclubNatürlich war der Mond angebissen. Sie hatten nur die kleine 5-Watt-Funzel angeschaltet, als der alte Kommissar sich wie ein schlechtes Gewissen in ihre Wohnung drängte. Oder wuchtete. Es kam wohl auf die Perspektive an. Und aus dem Sessel, in dem Herr L. gesessen hatte, als der Alte kam, hatte er bestenfalls eine verwirrende Untersicht auf ein kantiges Gesicht, dem – so betrachtet – die Vertraulichkeit fehlte.
NSU-Prozess, Halberg Guss, Flohmarkt, Weltkrieg und der lange Schatten der Treuhand
Echtes Sommer-Lesefutter: Leipziger Zeitung Nr. 57. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist Juli, der Sommer bricht seine Rekorde. Und nun ist auch die neue Leipziger Zeitung, die am Freitag, 20. Juli, an allen guten Verkaufsstellen ausliegt, ein echtes Sommerprodukt geworden. Eins, in dem es kocht – 100 Jahre Geschichte, 29 Jahre Treuhand, Turbokapitalismus rings um den Kampf von Halberg Guss und das Schweigen der Sachsen zu einem seltsam ausgegangenen NSU-Prozess.