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Buddeberg zum Internationalen Frauentag: Arbeit 4.0 muss sozial sein

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    Jedes Jahr ist der Internationale Frauentag Anlass, strukturelle Benachteiligungen von Frauen zu kritisieren und Forderungen zu erheben, die auf die Ermöglichung echter Gleichstellung der Geschlechter abzielen.

    Gerade in diesem Jahr, in dem das Frauenwahlrecht hundert Jahre besteht, wird deutlich: Nichts wurde den Frauen, die stets für ihre Rechte kämpfen mussten, geschenkt, aber viel wurde erreicht. Über die Zeit bleibt die Frage gleich: Wo sind Frauen benachteiligt und was kann und muss Politik dafür tun, um diese Ungleichbehandlung zu überwinden? Eine moderne Gleichstellungspolitik darf nicht in der Retrospektive verharren, sie muss sich den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen zuwenden.

    Deshalb lädt die Fraktion Die Linke für Montag, 12. März, um 18 Uhr ins Volkshaus, Schützenplatz 14 in 01067 Dresden, zu einer Podiumsdiskussion ein. Titel der Veranstaltung: „Digital First, Frauen second? Welchen Einfluss hat Arbeit 4.0 auf die Geschlechtergerechtigkeit?“ Dabei stellen wir uns mit den Referentinnen die Frage, ob die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt eine berufliche Chance für Frauen ist – oder ob sie gar bestehende Rollenbilder zementiert.

    Hintergrund sind die zunehmende Flexibilisierung und der verstärkte Einsatz von digitalen Technologien in vielen Berufsfeldern. Nicht zuletzt wächst dadurch für viele Arbeitnehmer*innen der Druck, auch nach Dienstschluss für den Arbeitgeber noch erreichbar zu sein. Das führt zu einer fortschreitenden Entgrenzung und Ausdehnung der Arbeitszeit.

    Dazu sagt Sarah Buddeberg, gleichstellungspolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Die Digitalisierung von Arbeit wirft viele gleichstellungspolitische und arbeitsrechtliche Fragen auf. Profitieren beispielsweise Frauen von Home-Office-Arbeitsplätzen in der gleichen Weise wie Männer? Und welches Mitspracherecht haben Arbeitnehmerinnen beim Einsatz von digitaler Technik im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen? Es besteht das Risiko, dass tradierte Rollenbilder einfach noch weiter gefestigt werden, wenn wir die Digitalisierung der Privatwirtschaft überlassen. Arbeit 4.0. muss vor allem sozial sein. Die Sächsische Staatsregierung sollte besser jetzt schon darauf hinwirken, dass die Digitalisierung nicht nur dem Profit der Unternehmen dient, sondern auch dem Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

    Warum so eilig oder Wie wird man wieder Herr seiner Zeit? – Die neue LZ Nr. 52 ist da

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