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NABU Sachsen lädt ein zum 7. Sächsischen Naturschutztag

Der Naturschutztag 2018 im Kloster Nimbschen widmet sich dem Thema intakte, naturnahe Gewässer und gesunde Wälder. Am 24.03.2018 veranstaltet der NABU Sachsen im Kloster Nimbschen bei Grimma den 7. Sächsischen Naturschutztag. Thema des diesjährigen Naturschutztags ist der Umsetzungsstand der Sächsischen Biodiversitätsstrategie 2020 in den Bereichen Gewässer und Wälder.

„Wie intakt und naturnah sind unsere Wälder und Gewässer?“, wollen wir wissen. Der NABU Sachsen lädt alle Interessierten zur Veranstaltung ein. Anmeldeschluss ist der 14.03.2018. Im naturnahen Zustand beheimaten Fluss- und Seenlandschaften weit mehr als ein Zehntel der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und gelten als die vielfältigsten und produktivsten Lebensräume Mitteleuropas. Doch gerade einmal vier Prozent der sächsischen Oberflächengewässer erreichten 2015 das nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) angestrebte Ziel eines „guten ökologischen und chemischen Zustandes“. Verantwortlich hierfür ist neben dem Wasserbau vor allem die intensive Nutzung der Auen für Industriegebiete, Landwirtschaft und Wohnbebauung. Seen und Teiche leiden zudem unter Überdüngung, und die für Vögel und Fische wichtigen Ufer- und Röhrichtzonen sind oftmals durch übermäßige touristische Nutzung gefährdet.

Wälder liefern nicht nur den wertvollen Rohstoff Holz, sondern sind auch Lebensraum für unzählige Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Gegenüber dem Klimawandel mit seinen zunehmenden Wetterextremen wie Hitze, Trockenheit, Gewitterstürme und starke Niederschläge sind naturnahe Wälder mit einer großen Vielfalt an Strukturen und überwiegend standortheimischen Baumarten am besten gewappnet. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Eine ökologisch verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung, etwa nach den Kriterien des FSC-Nachhaltigkeitslabels, findet in Sachsen so gut wie nicht statt. Auch der Anteil an Naturwaldzellen (Naturwaldreservaten/„Urwälder“) ist in Sachsen noch deutlich zu gering.

Der Freistaat Sachsen gab sich 2009 mit einem Programm und einen Maßnahmenplan „Biologische Vielfalt 2020“ das Ziel, bis zum Jahr 2020 den Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten und idealerweise den Trend sogar umzukehren. Nachdem der 6. Sächsische Naturschutztag 2016 in Freiberg sich der Biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft widmete, stehen beim diesjährigen Naturschutztag nun die sächsischen Wäldern und Gewässer im Mittelpunkt. Schirmherr des 7. Naturschutztages ist Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages. Herr Dr. Rößler und Bernd Heinitz, Vorsitzender des Naturschutzbundes Sachsen, werden die Grußworte sprechen. Vorträge kommen unter anderem von Dr. Frank Pfeil, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, sowie von Vertretern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Arbeitsgemeinschaft Naturnahe Waldwirtschaft, der Grünen Liga, dem BUND, dem NABU sowie dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und dem Sachsenforst.

Das detaillierte Programm findet man unter: http://www.saechsischer-naturschutztag.de/
TAGUNGSORT: Hotel Kloster Nimbschen, Nimbschener Landstraße 1, 04668 Grimma

Anreise mit dem Auto:
Auf der A14 aus beiden Richtungen Abfahrt Grimma, Richtung Grimma Zentrum. In Grimma weiter auf der B107 in Richtung Colditz. Das Hotel befindet sich ca. 2 km nach dem Ortsausgangsschild von Grimma auf der linken Straßenseite in Nimbschen.

Anreise mit ÖPNV:
Mit dem Bus: Linie 619: Rochlitz – Grimma (auch Bahnhof Grimma). 7:52 Uhr ab Rochlitz, 8:41 Uhr an Nimbschen. In Rochlitz, Bahnhofstraße, bestehen Anschlüsse zur Linie 629 (REGIOBUS Mittelsachsen GmbH) und Umsteigemöglichkeiten zur Weiterfahrt.
ANMELDUNGEN bitte bis 14.03.2018 über: http://www.saechsischer-naturschutztag.de/
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch zwingend erforderlich. Mittagessen für Selbstzahler wird organisiert, bitte unbedingt bei der Anmeldung angeben.

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Die Armutsgefährdungsquote nach Jahrgängen. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

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Weg am Elster-Saale-Kanal. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

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