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Thema

Naturschutz

Alter Bahndamm am Lausener Weg wird zum Biotop: Ein neues Zuhause für Zauneidechsen

Einen Radweg wollte Leipzigs Stadtverwaltung nicht darauf bauen, obwohl es der ideale Anschluss für den Elster-Saale-Radweg wäre. Stattdessen soll die ehemalige Bahnstrecke Lausen-Plagwitz-Pörsten entlang des Lausener Weges zu einer neuen Heimstatt für umzusiedelnde Zauneidechsen werden. Das teilte das Amt für Stadtgrün und Gewässer am Montag, 27. September, mit.

Ehrung von Naturschutzhelferinnen und -helfern

Am Donnerstag (23.9.) hat Sachsens Umweltminister Wolfram Günther insgesamt 17 ehrenamtliche Naturschutzhelferinnen und -helfer aus allen Teilen Sachsens für ihr überdurchschnittliches Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte im Anschluss an eine gemeinsame Exkursion im Osterzgebirge.

Leipzigs Verwaltung bestätigt: Bepflanzen von Baumscheiben ist ausdrücklich erwünscht

Das Thema Baumscheiben hat ja in den letzten Monaten nicht nur die Stadtratsfraktionen und die Umweltverbände beschäftigt. Denn wenn der Klimawandel und der Artenverlust auch in der Großstadt Leipzig überall schon sichtbar werden, passt es nicht wirklich ins Bild, wenn die Scheiben um die Leipziger Straßenbäume regelmäßig von Grün bereinigt werden und kahl der Sonne ausgesetzt sind. Wie die Stadt damit umgeht, wollte Daniel Obst mit einer Einwohneranfrage gern erfahren.

Vielfache Verstöße gegen den Artenschutz: NABU Sachsen lehnt Pläne für Ferienhaussiedlung in Oberwiesenthal ab

Zu den Fehlentwicklungen einer völlig enthemmten Konsumgesellschaft gehört auch die Vorstellung, dass jeder Reisewillige jederzeit in den schönsten Regionen der Republik ein Feriendomizil finden kann. Investoren bauen solche Feriendörfer nur zu bereitwillig mitten hinein in die Landschaft, die eigentlich bestaunt und geschützt werden soll. Der neueste Fall in Oberwiesenthal sorgt beim NABU regelrecht für Entsetzen.

Landesdirektion Sachsen bestellt Landesnaturschutzbeauftragte für die Bereiche Chemnitz und Leipzig

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat erstmalig einen ehrenamtlichen Landesnaturschutzbeauftragten für den Bereich Leipzig (Landkreise Leipzig und Nordsachsen und Stadt Leipzig) bestellt. Das Amt übernimmt Herr Giso Damer.

Sachsen entdecken – Artenreichtum im Park Wechselburg: Wo sich Schwarzspecht, Hohltaube und Spanische Flagge gute Nacht sagen

Der Schlosspark in Wechselburg (Kreis Mittelsachsen) besitzt neben seiner großen kulturhistorischen auch eine hohe Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Der Park, ein Garten, die angrenzende Muldenaue, Wälder und Kleinarchitekturen fügen sich harmonisch aneinander. Sie sind durch ein Wegesystem und Blickachsen miteinander verbunden.

Umweltminister besucht Junge Naturwächterinnen und Naturwächter in Eilenburg

Am Montag (12.7.) besuchte Sachsens Umweltminister Wolfram Günther in Eilenburg eine Gruppe Junger Naturwächterinnen und Naturwächter (JuNa). Dabei bekam der Minister einen praktischen Einblick in die Aktivitäten der JuNa-Gruppe und überreichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern JuNa-T-Shirts.

Erster sachsenweiter Tag der Jungen Naturwächter

„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Dieses südafrikanische Sprichwort könnte das Motto des ersten sachsenweiten Tages der Jungen Naturwächter und Naturwächterinnen (JuNa-Tag) rund um den 03. Juli 2021 an zahlreichen Orten in Sachsen sein.

Krimi in Connewitz: Baggerbesetzer stoppt illegale Baustelle + Video & Update

Erst war es nur eine Idee, dann gab er der Leipziger Zeitung Bescheid und den Hinweis: „Nach meiner Kenntnis hat der Bauherr des Grundstückes an der Hildebrandt/Ecke Bornaische Straße keine Baugenehmigung“, so Willy*. Und wollte dennoch heute, am 7. Mai 2021, mit den ersten Erdarbeiten starten. Hinzu käme, dass sich auf der Brache die streng geschützte Zauneidechse angesiedelt hätte. Tatsächlich stand da ein Bagger in Connewitz, den ein junger Mann heute Morgen kurz nach 6 Uhr besetzte. Und so eine illegale Baustelle vorerst stoppte.

Die Philosophie des Unkrauts: Warum die ungeliebten Pflanzen nicht unnütz sind

Unwetter, Unglück, unschön – mit der Vorsilbe „un“ lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Und ein Blumentopf mit Unkraut wäre mindestens ungewöhnlich und für viele ein Unding. Zwar begehe ich den 28. März nicht feierlich, aber ich weiß, dass es der Tag des Unkrauts ist. Und ich mag die Einteilung in Nutzpflanzen und Unkraut nicht. Zeit für eine Spurensuche.

Kiesabbau bedroht geschützte Wald-, Quell- und Moorgebiete: NABU Sachsen legt Beschwerde bei der EU ein

Der NABU Sachsen hat bei der Europäischen Kommission Beschwerde wegen Verstoßes gegen das EU-Recht eingereicht. Grund der Beschwerde ist die Gefährdung alter Waldbestände sowie unersetzbarer Quell- und Moorgebiete durch den großflächigen Kiesabbau in der Radeburg-Laußnitzer Heide. Das Gebiet liegt im Südosten des Freistaates Sachsen in den Landkreisen Meißen und Bautzen.

Umweltforschungszentrum wundert sich: Der Naturschutzpolitik gelingt es zu kaum, das Verhalten der Menschen zu ändern

Eine jetzt auch von UFZ-Forscher/-innen begleitete Studie bestätigt, dass der immer neue Appell an Verbraucher/-innen nichts nutzt, wenn Regierungen zu feige sind, den Wandel im Umgang mit der Natur mit echten Förder- und Sanktionsinstrumenten zu begleiten. Denn die Konsumenten haben keine Wahl, wenn die Läden eben doch wieder mit naturschädigenden Dumping-Produkten vollgestopft sind.

Sachsen unterstützt Ausbildung „Junger Naturwächter“

Sachsen rollt das bereits bestehende Projekt „Junge Naturwächter“ landesweit aus. Mit dem Projekt sollen junge Menschen im Alter von 7 bis 18 Jahren an die Naturschutzarbeit herangeführt werden. Ziele sind unter anderem, Nachwuchs für das Naturschutzehrenamt zu gewinnen und den Wissenstransfer sicherzustellen. Das Netz sächsischer Naturschutzstationen wird künftig eine wesentliche Struktur zur Umsetzung des JuNa-Konzeptes bilden. Dabei sollen die jeweiligen Besonderheiten und Bedürfnisse der Naturschutzarbeit in den Landkreisen und Kreisfreien Städten berücksichtigt werden.

Umweltminister Günther: System der Naturschutzstationen ausbauen

Umweltminister Wolfram Günther hat am Mittwoch (15.7.) am Umwelttag des Glückauf-Gymnasiums in Altenberg teilgenommen. Günther begleitete die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulklassen, die am Umwelttag in ihrer Heimatregion unter anderem Müll sammelten, sich der Pflege des Waldes, der Bielatal-Biotope, dem Schutz des Wildapfels und der Gestaltung von Informationstafeln widmeten. Die Idee, an der Schule einen Umwelttag durchzuführen, ging auch auf die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums an den Fridays-for-Future-Demonstrationen in Dresden zurück.

Umweltminister Günther: Naturschutz ohne vielfältiges Engagement nicht denkbar

Für die Entwicklung und Verbreitung der innovativen Engagement-Plattform RegioCrowd ist der Naturpark-Verein Dübener Heide e. V. mit dem Prädikat »Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Sachsens Umweltminister Wolfram Günther überreichte die Auszeichnung am Montag (13.7.) anlässlich eines Aktionstages in der Elbaue bei Torgau-Weßnig.

Landratsamt ignoriert Artenschutz – NABU Sachsen begründet Klage zum Schutz der Ringdrossel am Fichtelberg

Gestern hat der Naturschutzbund NABU Sachsen seine im März erhobene Klage beim Verwaltungsgericht Chemnitz gegen die Fly-Line am Fichtelberg begründet. Die Klage des NABU Sachsen richtet sich gegen die naturschutzrechtliche Befreiung des Landratsamts Erzgebirge zulasten des letzten bekannten sächsischen Vorkommens der Ringdrossel.

CDU-Bundestagsabgeordneter nennt NABU „grüne Freaks“ – NABU Sachsen wehrt sich in Offenem Brief gegen die Diffamierung

Die Leipziger kennen das Problem aus dem sogenannten „Wassertouristischen Nutzungskonzept“: Da werden große und teure touristische Investitionsprojekte angeschoben, die nicht nur jede Menge Steuergeld schlucken und sogar den Wünschen der Anwohner widersprechen. Gleichzeitig werden auch noch die Naturschutzregeln ausgehebelt. Meist mit dem Verweis auf den hohen wirtschaftlichen Wert der Investition. Doch genau dieses Denken zerstört auch noch die letzten Naturschutzräume. Und ein CDU-Abgeordneter demonstriert nun öffentlich, welches Denken dahintersteht.

Umweltminister wirbt für Junge Naturwächter

In Sachsen liegt das Durchschnittsalter der ehrenamtlichen Naturschutzhelferinnen und -helfer sowie Naturschutzbeauftragten bei über 60 Jahren – Tendenz steigend. Umso wichtiger sind daher Projekte, die junge Menschen für den ehrenamtlichen Naturschutz begeistern. Hier setzt das Projekt „Für die Natur in die Spur: Junge Naturwächter Sachsen“ an, das sich derzeit im Rahmen der Aktivitäten zur „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ um den Titel „Projekt des Monats“ bewirbt.

Papierfabrik Golzern kann weiterhin nicht abgerissen werden

Die Landesdirektion Sachsen hat den Widerspruch der Stadt Grimma gegen die Versagung der Verlängerung der denkmalschutzrechtlichen Abbruchgenehmigung für die Papierfabrik Golzern zurückgewiesen. Der denkmalgeschützte Fabrikkomplex an der Vereinigten Mulde kann daher auch weiterhin nicht abgerissen werden.

Etwas mehr Gewässerschutz, Biotopverbund, Baumschutzsatzungen und ein neues Waldgesetz

Es ist ja nicht nur beim Thema Landwirtschaft so, dass sich in Sachsen in den vergangenen zehn Jahren fast nichts bewegt hat. Es geht beim Natur- und Landschaftsschutz weiter. Denn obwohl das Thema Insektenschwund seit drei Jahren die ganze Nation verunsichert, hat der bisherige Landwirtschaftsminister beim längst beschlossenen Ausbau der Schutzgebiete gezögert, gezaudert, gebremst.

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