18 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Sachsen unterstützt Ausbildung „Junger Naturwächter“

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Mehr zum Thema

Mehr

    Sachsen rollt das bereits bestehende Projekt „Junge Naturwächter“ landesweit aus. Mit dem Projekt sollen junge Menschen im Alter von 7 bis 18 Jahren an die Naturschutzarbeit herangeführt werden. Ziele sind unter anderem, Nachwuchs für das Naturschutzehrenamt zu gewinnen und den Wissenstransfer sicherzustellen. Das Netz sächsischer Naturschutzstationen wird künftig eine wesentliche Struktur zur Umsetzung des JuNa-Konzeptes bilden. Dabei sollen die jeweiligen Besonderheiten und Bedürfnisse der Naturschutzarbeit in den Landkreisen und Kreisfreien Städten berücksichtigt werden.

    Staatsminister Günther erläuterte hierzu: „Wir brauchen einen starken professionellen, hauptamtlichen Naturschutz und wir brauchen hier das Ehrenamt, das durch Profis unterstützt wird. Mit den „Jungen Naturwächtern“ führen wir Kinder und Jugendliche an die Naturschutzarbeit heran. Das heißt auch, wir befördern Interesse und Engagement. Ich freue mich, dass wir das Projekt landesweit etablieren und vor Ort Partner unterstützen können, die ihrerseits die Ausbildung der „Jungen Naturwächter“ vornehmen.“

    Das Projekt „Junge Naturwächter“ ist bereits 2013 im Landkreis Mittelsachsen gestartet. 2019 wurde JuNa als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet.

    Zur Unterstützung der „JuNa“-Ausbildung erhalten die Landkreise und Kreisfreien Städte befristet für maximal ein Jahr eine Stelle finanziert sowie weitere Mittel für Sachkosten. Damit soll die Arbeit der Naturschutzstationen anhand der spezifischen naturschutzfachlichen Bedürfnisse koordiniert, naturschutzfachliche Schwerpunkte gesetzt und darauf aufbauend Materialien für die JuNa-Ausbildung erstellt werden.

    Die Koordination erfolgt in bewährter Weise über die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt. Darunter fällt auch die Beschreibung der landesweiten Bedürfnisse im Hinblick auf die Zusammenarbeit der Naturschutzstationen bei der Nachwuchsgewinnung. Die Mittel sind abrufbereit. Die Landkreise erhalten diese anknüpfend an die Unterstützung der Naturschutzstationen nach Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung. Die entsprechenden Vereinbarungen liegen den Landkreisen vor und sollen möglichst im September 2020 ausgefertigt werden.

    Seit 2017 unterstützt der Freistaat zudem Naturschutzstationen als Zentren des praktischen Naturschutzes und der Umweltbildung, um ein Netzwerk an arbeitsfähigen Naturschutzstationen in ganz Sachsen zu etablieren und zu festigen.

    Dienstag, der 25. August 2020: Ab September kosten Maskenverstöße 60 Euro

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ