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Nao-Team HTWK erstmals deutscher Meister im RoboCup

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
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    In einem dramatischen Finale holten sich die Roboter- Fußballer der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) am 29. April 2018 erstmals den Meistertitel in der Standard Platform League der GermanOpen.

    Dabei war das Finale zunächst alles andere als vielversprechend gestartet: Die Nao-Devils, das Team der TU Dortmund, gingen in Führung und zwei Roboter der HTWK-Mannschaft fielen aus. Die beiden Ersatzspieler konnten jedoch rechtzeitig zum Einsatz gebracht werden – und am Ende stand es 5:2 für die HTWK-Kicker.

    „Das Nao-Team spielte in dieser Meisterschaft eine beeindruckende Serie. Wie immer gab es ein ausgeglichenes Spitzenfeld, das nun erstmals von den Leipzigern dominiert wurde“, so Prof. Klaus Bastian, Professor für Systemprogrammierung und Betreuer des Nao-Teams HTWK.

    Bereits das Auftaktspiel gegen die Nao-Devils hatten die Leipziger 3:0 gewonnen. Sie entschieden jedes Spiel der Vorrunde für sich, und sogar die bisher stets dominierenden B-Human-Roboter der Uni Bremen konnte auf Distanz gehalten werden. Mit 16 Punkten wurde die HTWK schließlich Vorrundensieger vor Dortmund und Bremen – eine Platzierung, mit der schließlich das Turnier auch zu Ende ging.

    Damit setzt das Nao-Team HTWK seine Siegesserie fort: Erst Anfang April war es als Erstplatzierter von den Iran Open aus Teheran zurückgekehrt. Die nächste Herausforderung wartet schon: Mitte Juni steht die RoboCupWM in Kanada an.

    Hintergrund: Beim RoboCup treten Hochschulteams in verschiedenen Ligen gegeneinander an. Das Nao-Team HTWK startet in der „Standard-Plattform-Liga“, in der alle Teams die gleichen Modelle nutzen und wo die Herausforderung in der Programmierung besteht. Deswegen wird der Nao-Fußball zuweilen auch als „Kampf der Algorithmen“ bezeichnet.

    Das Nao-Team HTWK besteht aus rund 15 Mitgliedern, die an der HTWK Leipzig Informatik studieren oder als Absolventen bereits im Berufsleben stehen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften errang die Mannschaft jeweils zweite bzw. dritte Plätze in ihrer Liga – gehört also zu den Besten der Welt.

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