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Hochdotiertes Stipendium für Wolkenforschung an der Universität Leipzig

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    Dr. Matthias Tesche von der Universität Hertfordshire in England hat vor kurzem ein mit 1,5 Millionen Euro dotiertes Stipendium im Rahmen des deutsch-französischen „Make our planet great again“-Programms gewonnen.

    Damit ausgestattet, wird er ab Januar 2019 für vier Jahre eine Arbeitsgruppe zum Thema Aerosol, Wolken und Klima am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig leiten. Die Forscher werden auf der Grundlage von Satellitendaten die Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Partikeln und Wolken untersuchen. Diese Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen beschreiben den bisher noch unzulänglich verstandenen Einfluss von Partikeln auf die Helligkeit, Entwicklung, Lebenszeit, Wasserphase und Regenrate von Wolken.

    Dr. Matthias Tesche von der Universität Hertfordshire in England hat vor kurzem ein mit 1,5 Millionen Euro dotiertes Stipendium im Rahmen des deutsch-französischen „Make our planet great again“-Programms gewonnen. Damit ausgestattet, wird er ab Januar 2019 für vier Jahre eine Arbeitsgruppe zum Thema Aerosol, Wolken und Klima am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig leiten.

    Die Forscher werden auf der Grundlage von Satellitendaten die Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Partikeln und Wolken untersuchen. Diese Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen beschreiben den bisher noch unzulänglich verstandenen Einfluss von Partikeln auf die Helligkeit, Entwicklung, Lebenszeit, Wasserphase und Regenrate von Wolken.

    „Die Ergebnisse unseres Projekts werden wichtige Anhaltspunkte zur Evaluierung von Klimamodellen liefern, und damit zur Verbesserung unseres wissenschaftlichen Verständnisses des Klimawandels beitragen“, sagt Tesche. Sein Projekt habe zwei innovative Aspekte: Zum einen werden detaillierte Beobachtungen von atmosphärischen Partikeln verwendet, um die Konzentration jener Partikel zu bestimmen, die mit Wolken wechselwirken können. Zum anderen werden Messungen von polumlaufenden und geostationären Satelliten kombiniert. Dies erlaube es, Wolken sehr detailliert und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu beobachten.

    „Der Forschungsstandort Leipzig mit dem Institut für Meteorologie und dem Leibniz Institut für Troposphärenforschung ist ein weltweit renommiertes Zentrum der Aerosol- und Wolkenforschung. Ich bin seit meiner Doktorarbeit mit beiden Institutionen in Kontakt geblieben. Nach mehreren Jahren im Ausland wollte ich nun nach Deutschland zurückkommen. Da lag eine Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig nahe“, erklärt der 37-Jährige.

    Mit dem Stipendium werden neben seiner Stelle auch die dreier Doktoranden und zweier Postdocs finanziert. Zudem gibt es Mittel für Reisen, Veröffentlichungen und die Recheninfrastruktur am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig.

    Tesche freut sich darauf, nach mehreren Jahren im Ausland wieder in seine Heimatstadt zurückzukehren und ein eigenes Forschungsprojekt in einer eigenen Arbeitsgruppe umzusetzen. „Das bedeutet einerseits große Verantwortung, gibt mir aber auch die Freiheit, eigene Forschungsschwerpunkte zu setzen“, betont er.

    An der Universität Hertfordshire ist Tesche gerade am Aufbau eines neuen Labors für Atmosphärenbeobachtungen mittels Laserlicht beteiligt. Des Weiteren untersucht er, inwiefern Flugzeuge die Eigenschaften von Zirruswolken beim Durchfliegen verändern und führt Messungen von Mineralstaubpartikeln in der Atmosphäre über dem östlichen Mittelmeer durch.

    Tesche ist einer von 13 renommierten internationalen Forschern, die von einer Expertenjury des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) als Projektleiter in Deutschland ausgewählt wurden. Sie sind Teil des deutsch-französischen Programms „Make Our Planet Great Again“, das beide Regierungen nach dem Pariser Klimaabkommen vereinbart haben. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelte und vom DAAD umgesetzte neue Förderprogramm geht auf eine Initiative des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zurück. Mit ihrem Engagement möchten beide Länder einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten.

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