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Universität Leipzig: Gemeinsame Position gegen Gewalt und Intoleranz

Mehrere Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft haben heute vor dem Hintergrund eines Übergriffs auf eine an der Universität Leipzig studierende Transgenderperson eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie sprechen sich darin gegen Gewalt und Intoleranz aus und treten für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft ein.

Vorgestellt wurde die gemeinsame Position heute Vormittag auf dem Campus Augustusplatz der Universität Leipzig bei der „Warm-up“-Veranstaltung zum diesjährigen Christopher Street Day.

Die Erklärung im Wortlaut:

Mit Bestürzung haben wir in der vergangenen Woche von einem verbalen und physischen Übergriff auf eine an der Universität Leipzig studierende Transgenderperson erfahren. Solchen Angriffen treten wir entschieden entgegen. Als gesellschaftliche Akteur_innen positionieren wir uns eindeutig gegen jede Form von Hass und Gewalt. Aus diesem Grund verurteilen wir alle Arten von Übergriffen auf das Schärfste.Wir stehen für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft.

Wir beziehen Position gegen jegliche Gewalt, Anfeindung oder Benachteiligung von Personen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Alter, Familienstand, Aussehen, Staatsangehörigkeit, sexueller Orientierung, religiöser Überzeugung und geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung. Als Institutionen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens unterstützen wir vorbehaltlos eine Gesellschaft ohne Diskriminierung.

Wir fordern eine proaktive und ernsthafte Auseinandersetzung mit bestehenden Vorurteilen und eine Sensibilisierung für gruppenbezogene Ausgrenzung und Gewalt. Zur Vorbeugung müssen weitergehende Angebote geschaffen werden, damit die Behandlung solcher Themen nicht erst im Nachgang solch erschreckender Taten stattfindet. Wir rufen zu einer breiten Koalition von Unterstützer_innen auf, um Toleranz gegenüber verschiedensten Lebenssituationen zu etablieren.

Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Leipzig
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping
Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange
Studentenwerk Leipzig
Student_InnenRat der Universität Leipzig
Studierendenrat der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn Bartholdy‘ Leipzig
StudierendenRat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Universität Leipzig

MelderUni LeipzigCSDChristopher Street Day
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Kommentar zu Fridays for Future: Da lugt ein Generationenkonflikt hervor
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Für alle Leser„Kannst du mir vielleicht mal sagen, was das Klima mit dem Weltfrieden zu tun hat? Findste den Nobelpreis für die Thunberg nicht ein bisschen übertrieben? Die sollen in die Schule gehen!“ Das „findste“ klang wirklich finster. Leicht aggressiv der sächsische Tonfall. Wie erklärst du jetzt jemanden die Weltzusammenhänge, ohne dessen pädagogisches Selbstbewusstsein zu untergraben? Wo doch jeder seine Meinung haben kann? Wir sind doch alle gleichberechtigt. Wir haben doch alle das gleiche Recht auf unsere … Worauf? Auf Tatsachen, vielleicht auf Fakten?
Über eine EU-Richtlinie, die für radikalen Streit im Netz sorgt (3): Artikel 11 und die Presse
Urheberrechte werden durch die Richtlinie neu geklärt. Foto: PDPics auf Pixabay

Foto: PDPics auf Pixabay

Für alle LeserDie Kritik an der neuen EU-Richtlinie, welche am 25. März 2019 beschlossen oder abgelehnt werden wird, reibt sich längst nicht nur an Artikel 13, welcher Gegenstand der ersten Teile war. Besonders häufig wird in der Debatte auch der Artikel 11 aufs Korn genommen. Dieser führt ein Leistungsschutzrecht für Presseunternehmen ein. Und zwar kein besonderes Leistungsschutzrecht, sondern exakt das gleiche, das ausübende Künstler, Tonträgerunternehmen, Filmhersteller und Sendeunternehmen genießen.
Leipziger Befürworter für das Grundeinkommen brauchen noch Unterschriften zur Stadtratskandidatur
Hier geht es zum Briefwahllokal. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMittlerweile wird ja wenigstens diskutiert über das bedingungslose Grundeinkommen, wenn auch zuweilen recht schräg und mit vielen alten Vorurteilen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft verändern. Und es würde mit Sicherheit viele Vorurteile widerlegen. Aber um die Diskussion zu ernsthafter Größe zu bringen, braucht es Öffentlichkeit. Deswegen sammeln Befürworter des BGE jetzt Unterschriften, um zur Stadtratswahl in Leipzig kandidieren zu können. Zwei Tage haben sie noch Zeit.
Sachsens Bildungssystem gehört gründlich modernisiert
Übergabe des Ergebnisberichts an Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landtagspräsident Matthias Rößler und Kultusminister Christian Piwarz. Foto: Fortschritt-Vision-Diskurs e.V.

Foto: Fortschritt-Vision-Diskurs e.V.

Für alle LeserWer wüsste besser, was an unserem Bildungssystem nicht funktioniert, als die, die jeden Tag drinsitzen oder jüngst noch dringesessen haben: Schüler/-innen und Student/-innen. Und genau die setzten sich vom 23. bis 25. November 2018 im Rathaus Dresden auf Einladung des Fortschritt-Vision-Diskurs e.V. in einer 24-Stunden-Diskussion zusammen, um Vorschläge zu erarbeiten, wie Sachsen und sein Bildungssystem verändert werden könnten.