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ver.di ruft am 12. Juli zum Warnstreik auf

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des nichtärztlichen Dienstes am Donnerstag,12. Juli 2018, in der Zeit von 6:00 bis 22:30 Uhr zum ersten Warnstreiktag auf. Seit Anfang des Jahres laufen Tarifverhandlungen über den Mantel- und Entgelttarifvertrag.

Den Konsens bei den Inhalten des Manteltarifvertrages steht die Nichteinigung bei den Entgelttabellen gegenüber.

Das letzte Angebot sieht eine Lohnsteigerung zum 1. Januar 2018 von 3 % und ab dem 1. Januar 2019 von 2 % sowie die Eingruppierung in eine neue Entgeltgruppe vor. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit bis zum 31.12.2019 haben. Mit diesem Angebot geht die Schere im Tarifniveau im Vergleich zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) noch weiter auseinander.

„Schon seit Jahren kämpfen die nichtärztlichen Beschäftigten in dem kommunalen Krankenhaus um die Angleichung an das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes. Ohne Berücksichtigung des aktuellen Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst liegt das Tarifniveau der nichtärztlichen Beschäftigten bei 91 %“, so die Einschätzung von Simone Bovensiepen, verantwortlich für den Gesundheitsbereich in der westsächsischen Region.

In Deutschland wird eine duale Refinanzierung für Krankenhäuser angewandt. Danach sollen Investitionen durch Landesmittel gefördert werden.

In der Pleißental-Klinik sind Investitionen in Höhe von 4 Millionen Euro für neue Technik sowie zur Einrichtung eines fünften OP-Saales geplant. Diese werden aus dem Haushalt der Pleißental-Klinik ohne Fördermittel finanziert.

„Es darf nicht sein, dass die nichtärztlichen Beschäftigten wieder die Zeche zahlen sollen. Wir erwarten für gute Arbeit zu recht ein akzeptables Angebot,“ fordert Bovensiepen.

Der 16. Juli 2018 ist für die nächste Verhandlung vorgemerkt worden. Die Geschäftsführung muss noch überlegen, ob sie diesen Verhandlungstermin wahrnehmen will. Um diese Entscheidung zu erleichtern, werden die Beschäftigten morgen die Arbeit niederlegen.

 

MelderVer.diWarnstreik
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Reparatur der Löffelfamilie am 18. März. Foto: Löffelfamilie e.V.

Foto: Löffelfamilie e.V.

Für alle LeserSie dürfen wieder löffeln, tischfertige Gerichte aus dem VEB Feinkost Leipzig. Am 7. März hatte der Löffelfamilie e. V., der sich seit Jahren um den Erhalt der einmaligen Reklame-Familie am Giebel der Feinkost in der Karl-Liebknecht-Straße kümmert, um Hilfe gebeten. Denn bei einer Demonstration für das von der Polizei geräumte „Triangle“ waren mehrere der Leuchtstoffröhren zu Bruch gegangen.