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Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Sparkasse Muldental fördern die Restaurierung in Wurzen

Ringelnatz’ Geburtshaus kann nun restauriert werden

Die barocken Bauelemente am denkmalgeschützten Geburtshaus des Dichters, reisenden Artisten und Malers Joachim Ringelnatz in Wurzen bekommen eine Verjüngungskur. Pünktlich zum 135. Geburtstag des Künstlers überreichte Holger Knispel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Muldental, im Beisein von Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig, Jörg Röglin, Oberbürgermeister der Stadt Wurzen, an Dr. Viola Heß, Vorsitzende des Joachim- Ringelnatz-Vereins, eine Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Muldental.

„Kultur braucht ein interessantes Thema, einen festen Ort und viele engagierte Menschen, die sich darum kümmern. Alles das kommt beim Ringelnatz-Geburtshaus wunderbar zusammen. Gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung engagieren wir uns als Sparkasse Muldental sehr gerne für dieses historische Kleinod der Stadt Wurzen. Bereits jetzt kommen viele Besucher aus ganz Deutschland und wir sind uns sicher, dass demnächst noch viel mehr kommen und sich von Kunst und Kultur begeistern lassen werden“, so Holger Knispel.

Mit dieser Zusage werden sowohl das jahrelange Bemühen des Joachim-Ringelnatz-Vereins um den Erhalt des Hauses als Gedenkort an Künstler und Werk gewürdigt, als auch die Stadt Wurzen in Ihrer Entscheidung bestärkt, das barocke Wohnhaus, in dem Ringelnatz geboren wurde, für die Bürger des Wurzener Landes und die Ringelnatzfreunde aus ganz Deutschland zu restaurieren und zu sanieren, sagte OBM Jörg Röglin. Die Förderzusage ermöglicht es, die barocken Originalteile des Hauses und damit den Originalzustand der Fassaden wiederherzustellen.

Landrat Henry Graichen, zugleich Vorsitzender des Kulturkonvents des zuständigen Kulturraumes, bilanzierte die Unterstützung von Kulturraum und Landkreis für den Joachim-Ringelnatz-Verein, der ehrenamtlich im Ringelnatz-Geburtshaus Ausstellungen, Veranstaltungen und wöchentliche Führungen anbietet. Seit 2001 gestaltet der Verein mit Partnern jährlich einen RingelnatzSommer rund um den Geburtstag des Poeten und Kabarettisten.

Rückenwind bekam der Verein bei seiner Entscheidung, das in die Jahre gekommene marode Geburtshaus zu einem kulturell anziehenden Gedenkort zu entwickeln, von Anfang an durch die Sparkasse Muldental und ihre Kunst- und Kulturstiftung, dankte Vereinsvorsitzende Viola Heß. Mit dem neu entstehenden größeren Saal für Ausstellungen und Veranstaltungen, bekommt die Ringelnatzstadt Wurzen einen starken Magneten für Literatur- und Kunstfreunde. Ein Konzept für die Ausstattung entsteht gemeinsam mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig.

„Bewahren, Stärken, Begeistern.“ Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Über 2.060 Projekte wurden zusammen mit den heute 45 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet und selbst realisiert. Dafür standen rund 87 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung.

Davon wurde allein im Freistaat Sachsen für 769 Projekte eine Gesamtsumme von mehr als 35 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Sparkassenorganisation ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 58 ist da: Ein Mann mit dem Deutschlandhütchen, beharrliche Radfahrer, ein nachdenklicher Richter und ein hungriges Leipzig im Sommer 1918

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Lesung: Märchenmorde, die Wahrheit wie es wirklich war
Buchcover, Buchhandlung Schkeuditz

Buchhandlung Schkeuditz

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Foto: MdbK

Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.
LEAG verwendet schon mal das Wort Bereitschaft für ihren Kraftwerksblock in Lippendorf
Da ist mehr drin als nur CO2. Das Kohle-Kraftwerk Lippendorf, bislang Fernwärmeversorger für die Stadt Leipzig. Foto: Luca Kunze

Foto: Luca Kunze

Für alle LeserDass OBM Burkhard Jung sich am 5. Juli so vorsichtig ausdrückte, als es um mögliche Verträge mit der LEAG über das Jahr 2022 hinaus ging, hat auch damit zu tun, dass er nicht weiß, wie die LEAG, die den Block in Lippendorf betreibt, aus dem Leipzig seine Fernwärme bezieht, sich vereinbaren wird. Es ist auch die irrlichternde sächsische Kohlepolitik, die ihm hier Unsicherheiten beschert.
Feurige Hommage an den karibischen Sommer: Habana Tradicional zu Gast in der Dresdner Saloppe
Habana Tradicional © H. Schluttig

© H. Schluttig

Im Rhythmus der Congas, Timbales und Bongos kommt bei vielen Zuhörern unweigerlich ein beschwingtes Urlaubsgefühl auf. Tief bewegt vom Feuer kubanischer Musik sorgen die Percussion-Stars aus „Classic meets Cuba“, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, gemeinsam mit der Sängerin Yaremi de las Mercedes Kordos unter dem Namen „Habana Tradicional“ für einen unvergesslichen Sommerabend. Am Samstag, 27. Juli, sind die Musiker um 19.30 Uhr live in der Saloppe (Brockhausstraße 1 in 01099 Dresden) zu erleben.