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Achte Ausgabe der landesweiten Pflegedialoge – Gesundheitsministerin im Austausch zum Thema Pflege in Leipzig

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
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    Gesundheitsministerin Barbara Klepsch nahm heute (28. Januar 2019) am Pflegedialog in der VDI - GaraGe teil. Wie geht gute Pflege in einer Großstadt wie Leipzig? Was brauchen wir, damit die Pflege zukunftsfähig ist und was können wir dafür tun? Insbesondere um diese Fragen drehte sich die Diskussion in Leipzig, beim inzwischen achten von insgesamt 13 Pflegedialogen.

    Die Pflegedialoge sind eine Veranstaltungsreihe, bei der Gesundheitsministerin Barbara Klepsch landesweit mit Pflegefachkräften, Trägerorganisationen, Krankenkassen und anderen Expertinnen und Experten über die Pflege in Sachsen diskutiert.

    „Wir kommen ganz bewusst in die Region, zu den vielen engagierten Akteuren der Pflege vor Ort. Wir wollen zuhören, mit den Menschen diskutieren, Raum für Gespräch geben – denn wir wollen wissen, wen und was es vor Ort konkret braucht, damit wir in Sachsen für alle Menschen ein gutes Leben im Alter, bei Hilfebedürftigkeit und Pflege ermöglichen können“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

    Sachsen ist das Bundesland mit dem dritthöchsten Altersdurchschnitt. Laut Prognose erhöht sich das Durchschnittsalter um etwa ein Jahr von derzeit 46,7 Jahre auf 47,6 Jahre im Jahr 2030. Das Durchschnittsalter in der Stadt Leipzig hingegen betrug im Jahr 2017 42,4 Jahre. Leipzig ist damit die jüngste Gebietskörperschaft, die Altersstruktur wird sich im Gegensatz zum Sachsentrend bis 2030 nicht wesentlich verändern. In Sachsen wohnen 220 Einwohner je km², in der Stadt Leipzig hingegen 1.954.

    Damit ist Leipzig als Ballungsgebiet extrem dicht besiedelt. Für die gute pflegerische Versorgung ergeben sich deswegen hier andere Voraussetzungen und Anforderungen als in den ländlichen Gebieten Sachsens.

    „Wir müssen bereits heute gemeinsam gute Ansätze diskutieren und regionale Lösungen finden, damit die Unterstützung und Pflege für die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft in hoher Qualität geleistet werden kann. In den Dialogen werden wir erste gute Ansätze diskutieren und neue Handlungsspielräume ausloten – immer gemeinsam mit der Region. Denn hier weiß man um die Herausforderungen und hier gibt es bereits viele gute Maßnahmen. Ich bin den Akteuren vor Ort, aber auch den Angehörigen von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen dankbar für ihren Einsatz am Nächsten“, so Klepsch weiter.

    Die Ministerin lobte die bereits existierenden Pflege-Strukturen in Sachsen. Der Weg der „vernetzten Pflegeberatung“, den der Freistaat seit der Verabschiedung des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes von 2008 geht, hat bereits einen großen Schritt in eine zukunftsfähige Pflege geschafft.

    So werden beispielsweise vom Freistaat Pflegekoordinatorinnen und Pflegekoordinatoren in den Landkreisen gefördert, die bereits alle relevanten Akteure in der Pflege zusammenbringen. „An diese guten Netzwerke wollen wir mit den Dialogen anknüpfen und genau schauen, wo wir von Beispielen aus der Praxis lernen können und wo neue Kooperationen sinnvoll sind“, so die Ministerin.

    Auf den Pflegedialogen werden Gesundheitsministerin Klepsch und Staatssekretärin Kraushaar in den kommenden Monaten in allen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsens mit Betroffenen und lokalen Experten ins Gespräch kommen und Ideen für die Zukunft der Pflege entwickeln. Der nächste Pflegedialog findet am 14. Februar im Landkreis Meißen statt.

    Über die Pflegedialoge Sachsen:

    Gutes Leben im Alter – das bedeutet für viele Menschen auch gute Pflege und Unterstützungsmöglichkeiten bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit. In Sachsen werden in Zukunft immer mehr Menschen Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen. Das hat zum Beispiel mit dem demografischen Wandel zu tun. Welche Herausforderungen zeigen sich in der Pflege in Sachsen heute und morgen?

    Welche Chancen bieten mehr Vernetzung und Austausch? Welche gesundheitliche Infrastruktur und welche Angebote benötigen wir? Welche Technologien können pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen? Und wo helfen nur professionelles Personal und die Zuwendung durch einen Menschen? Auf den Pflegedialogen ist Raum für Fragen wie diese.

    Mit den Pflegedialogen Sachsen sucht das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz das Gespräch mit den Menschen vor Ort und möchte herausfinden: was macht heute schon gute Pflege im Freistaat aus – und wie lässt sie sich weiter verbessern?

    Weitere Informationen unter: www.pflegedialoge.sachsen.de

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