11.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Vortrag Panslavismus und Antislavismus im Europa des 19. und 20 Jahrhunderts

Von Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa

Mehr zum Thema

Mehr

    In der Wissenschaft werden slavische Vereinigungs- und Solidaritätskonzepte vor allem auf ihre Entstehungsgeschichte und die Resonanz oder Ablehnung, die sie innerhalb der slavischen Welt antrafen, untersucht. Die große Aufmerksamkeit, die einer möglichen politischen und territorialen Vereinigung der Slaven Europas seitens nicht-slavischsprachiger Europäer zukam, blieb dennoch bis dato weitgehend unterbeleuchtet – und dies, obwohl der Antislavismus immer in engster Beziehung zur Angst vor einem slavischen Zusammenschluss – vor allem unter russischer bzw. sowjetischer Vorherrschaft – stand.

    Im Vortrag geht es insbesondere um „panslavische“ Bedrohungsvorstellungen bei Italienern, Griechen, Deutschen und Österreichern im 19. und 20. Jahrhundert.

    Die Präsentation nimmt ihren Anfang Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Angst vor einer „panslavischen Flut“ verschiedene Teile des nicht-slavischsprachigen Europas erfasste, und endet mit der Besprechung des „slavokommunistischen“ bzw. bolschewistischen Feindbildes als integrative Bedrohungsvorstellung und politisches Mobilisierungsinstrument während der 1940er Jahre bei deutschen Nationalsozialisten, italienischen Faschisten und „nationalgesinnten“ Griechen.

    Adamantios Th. Skordos ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am GWZO in Leipzig. Seinen wissenschaftlichen Fokus legt er auf südeuropäische und südosteuropäische Zeitgeschichte, Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, Völkerrechtsgeschichte, Panslavismus und Antislavismus.

    Referent: PD Dr. Adamantios Th. Skordos (GWZO)
    Moderation: Prof. Dr. Frank Hadler (GWZO)

    Mittwoch, 30. Januar 2019, 17 Uhr c.t.
    GWZO, Specks Hof (Eingang A), Reichsstraße 4–6, 04109 Leipzig
    Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

    Den Flyer der Vortragsreihe finden Sie hier: https://bit.ly/2QWtIWc

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ