20 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Warnstreiks an den Flughäfen Frankfurt, Hannover, Bremen, Hamburg, München, Leipzig, Dresden und Erfurt am Dienstag

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Flughafensicherheit an den Flughäfen Frankfurt am Main, Hannover, Bremen, Hamburg, München, Leipzig/Halle, Dresden und Erfurt zu Warnstreiks am Dienstag, dem 15. Januar 2019 aufgerufen, da die Arbeitgeber noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben.

    Die Streiks werden ganztags, jedoch regional zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt. Es ist mit sehr starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen. „Noch immer hat der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nicht mit einem verhandlungsfähigen Angebot reagiert, obwohl die Beschäftigten in den vorangegangen Warnstreiks eindrucksvoll deutlich gemacht haben, dass sie bereit sind, für ihre Forderungen einzutreten“, betont ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher, der beim Streik am Dienstag in Frankfurt vor Ort sein wird.

    „Es wäre den Arbeitgebern möglich gewesen, auf die Warnsignale zu reagieren. Dadurch, dass sie – völlig unverständlich – keine Bereitschaft gezeigt haben, ein verbessertes Angebot vorzulegen, ist eine Ausdehnung der Warnstreiks notwendig geworden“, so Ute Kittel, die im ver.di-Bundesvorstand diesen Tarifbereich verantwortet.

    Sie wies des Weiteren darauf hin, dass die Beschäftigten über die Haltung der Arbeitgeber enttäuscht seien und ihre verantwortungsvolle und schwierige Tätigkeit nicht ausreichend wertschätzen würden. „Jetzt hilft keine weitere Blockade, sondern unverzüglich ein verbessertes Angebot des Arbeitgeberverbandes. Wir sind bei einem guten Angebot verhandlungs- und abschlussbereit“, betont die Gewerkschafterin.

    Die Streiks stehen im Zusammenhang mit bislang vier erfolglosen bundesweiten Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und ver.di. Die Arbeitgeber hatten in der letzten Verhandlungsrunde am 20./21. Dezember 2018 ihr Angebot für eine Entgelterhöhung lediglich von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit erhöht.

    Die Lohnanpassung für ostdeutsche Bundesländer soll erst nach fünf Jahren beendet sein. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro brutto. Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber beläuft sich auf eine Erhöhung von rund 40 Cent. Die Verhandlungen werden am 23. Januar 2019 in Berlin fortgesetzt.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige