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Architekturpreis für Lebensraumvernichtung? – Grüne kritisieren Pläne für den Wilhem-Leuschner-Platz

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    Die geplante Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes kommt einem Todesurteil für die dort lebenden 16 verschiedenen Brutvogelarten, darunter Amsel, Dorngrasmücke, Gelbspötter und Nachtigall, gleich.

    „Die Verleihung eines Architekturpreises am kommenden Dienstag verkommt daher zu blanken Hohn. Die Vögel verlieren ihren kompletten Lebensraum. Ausgleichsflächen in der unmittelbaren Nachbarschaft wurden bis jetzt nicht geschaffen. Das Areal wird zu dicht bebaut, benachbarte Grünflächen wie der Schillerpark sind bereits mit Brutpaaren besetzt.“ so Ulrike Böhm, Sprecherin des Arbeitskreises Klima- und Naturschutz und Mitglied im Vorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig.

    „Jede Zerstörung eines regelmäßig besetzten Vogelreviers stellt einen artenschutzrechtlichen Verbotstatbestand gemäß Bundesnaturschutzgesetz dar, wenn ein Ausweichen auf benachbarte Flächen nicht möglich ist“, stellt Böhm fest. „Dies erst recht, wenn ganze lokale Vogelpopulationen ausgelöscht werden, wie nun am Wilhelm-Leuschner-Platz geplant.“

    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Leipzig fordern alle Leipziger*innen auf, anlässlich der Preisverleihung gegen diese geplante Bebauung zu protestieren. Die Kundgebung findet am 19.02.2019 ab 09.15 Uhr am Neuen Rathaus statt und wird vom NABU organisiert.
    „Wir GRÜNE stehen nicht nur für Stadtgrün zur Erholung und die Erhaltung von klimarelevanten Grünflächen, sondern auch für konsequente Erhaltung der Artenvielfalt!“ so Böhm abschließend.

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