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Artenschutz

Mein kleiner Garten: Ein mutmachender Ratgeber für alle, die einen wirklich lebendigen Garten haben wollen

Ja, so ein Buch fehlt wirklich noch. Viele solcher Bücher, mit denen man lauter Dinge lernen kann, die Oma und Uroma noch wussten, weil es ganz selbstverständlich war, dass Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten kamen. Als es keine Mähroboter, Glyphosat-Batterien und Gewächshaustomaten im Supermarkt gab. Den Preis kennen wir alle: Artensterben und Klimaerwärmung. Nur manche stellen sich immer noch doof.

mein Biotop: NABU Leipzig hat sein Mitmach-Projekt gegen den Verlust von Lebensräumen in Leipzig gestartet + Video

Auch Mieter, Hausbesitzer und Hausmeister werden es lernen müssen, wie man Leipziger Innenhöfe und Gärten wieder in wirkliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandelt. Denn auch Leipzig kann es sich nicht leisten, dass die Artenvielfalt in der Stadt verloren geht. Stellplätze und gemähter Rasen aber helfen dabei nicht. Der NABU Leipzig zeigt jetzt, wie so ein Biotop gleich hinterm Haus aussehen kann.

No more Leuschis: Linksfraktion beantragt vorgelagerte Veränderungssperre für den Biotopschutz

Von verschiedenen Seiten her versuchen Leipzigs Umweltverbände und einige Fraktionen im Leipziger Stadtrat jetzt herauszubekommen, was da eigentlich falschläuft beim Artenschutz in Leipzig, warum Baugenehmigungen ausgereicht werden, ohne den Bauplatz artenschutzrechtlich zu prüfen und zu sichern, oder gar Bauplanungen ohne jede Rücksicht auf die vorhandene Vegetation durchgezogen werden. So wie am Wilhelm-Leuschner-Platz.

Nicht nur zum Weltspatzentag: NABU Leipzig wirbt für die Rettung des Hausspatzen in Leipzig

Am Samstag, 20. März, war Welttag der Spatzen. Er soll darauf aufmerksam machen, dass der einstmals allgegenwärtige Haussperling seltener wird. Auch in Leipzig führt der Bauboom, der auf die Bedürfnisse der Stadtnatur und der Wildtiere in der Stadt praktisch keine Rücksicht nimmt, dazu, dass dem Sperling Nistplätze und Nahrung verloren gehen.

Grüne Oase retten: Anwohner/-innen des Wilhelm-Leuschner-Platzes schreiben einen Offenen Brief

In der nächsten Ratsversammlung sollen die Leipziger Stadträtinnen und Stadträte darüber befinden, ob der Bebauungsplan für den Wilhelm-Leuschner-Platz in der Variante der Stadtverwaltung nun zum Beschluss wird oder nicht. Dass da irgendetwas falsch läuft, zeigten ja die Baumfällungen am 20. Januar auf dem Teilstück zwischen Windmühlenstraße und Brüderstraße.

Absage an einen Linke-Antrag: Auch im Baurecht hat der Stadtrat in Leipzig nichts mitzureden

Das Dilemma bleibt bestehen. Immer wieder hat es vor allem der NABU Leipzig thematisiert. Da lassen sich eitle Projektentwickler oft sinnlos große Glasfassaden in ihre Neubauten projektieren, an denen die Vögel der Stadt zu hunderten kläglich abprallen. Aber oft erweist sich die Stadt dabei als zahnlos. Weshalb die Linksfraktion im September extra einen Antrag stellte, den das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt für rechtswidrig erklärte. Mit einem Obwohl darin.

Ratsversammlung am 7. Oktober: Ein Stapel von Änderungsanträgen zu den Plänen für den Wilhelm-Leuschner-Platz

Auch das könnte am heutigen Mittwoch, 7. Oktober, zu einem Debattenthema im Leipziger Stadtrat werden: Denn jetzt soll der Bebauungsplan Nr. 392 „Wilhelm-Leuschner-Platz“ in der Ratsversammlung beschlossen werden. Der Plan sieht eine Versiegelung von knapp zwei Hektar Fläche vor, eine Überbauung aller vorhandenen Grünflächen sowie eine vollständige Rodung des Gehölzbestandes. Das finden die Grünen inakzeptabel. Aber auch der Stadtbezirksbeirat Mitte hat sich zu Wort gemeldet.

Bauordnungsamt lehnt Linke-Antrag zur biologischen Vielfalt mit bürokratischer Sturheit ab

Das passt nicht zusammen. Erst im April legte das Umweltdezernat seinen Bericht zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms vor, der unübersehbar zeigte, dass Leipzig deutlich zu wenig tut, die Stadt gegen den Klimawandel zu wappnen. Und nun gibt es eine juristisch trockene Absage zu einem dringenden Antrag der Linken, in dem es zwar um Artenschutz in der Stadt geht. Aber der hängt natürlich mit all dem Grün zusammen, das noch wachsen darf. Ohne Bäume und Sträucher kein Lebensraum für Vögel und Insekten. Dafür aufgeheizte Innenhöfe.

NABU Leipzig fürchtet um den Erhalt der Gärnitzer Lache bei Markranstädt

Der Kiebitz war einst auf unseren Wiesen und Feldern weit verbreitet. Doch er hat seinen Lebensraum mehr und mehr verloren. Entwässerung, Aufforstung, intensive Grünlandnutzung, Trockenlegung von Mooren, industrielle Landwirtschaft, Insektensterben und Klimawandel, aber auch intensive Freizeitnutzung von einstigen Brutarealen haben dazu geführt, dass er immer seltener zu beobachten ist und noch seltener erfolgreich brüten kann. Nahe Leipzig brütet er noch.

Eigentum verpflichtet – auch zum Artenschutz!

Leipzig wächst – die Lebensräume für Tiere und Pflanzen schrumpfen. Durch den steigenden Bedarf an Bauplätzen für Wohnraum, Infrastruktur, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen verschwinden ehemals brachliegende Flächen. Durch Sanierungen und Modernisierungen gibt es immer weniger Hohlräume und Ritzen im Mauerwerk, die Fledermäusen und Vögeln bis dahin als Rückzugsraum dienten. Die Stadt wird dichter und das ist auch gut so. Damit können artenreiche Flächen am Stadtrand vor einer ständig in die breite wachsende Stadt geschützt werden.

Biosphere Expeditions und NABU vergeben erstmals kostenlosen Expeditionsplatz

Die Naturschutzorganisationen Biosphere Expeditions und NABU ermöglichen es Laien seit 2014, aktiv am Schutz des Schneeleoparden im nördlichen Tian-Shan-Gebirge mitzuwirken. Für das kommende Jahr bieten die Organisationen erstmals auch eine Expedition nach Armenien an, wo in den entlegenen Khustup-Bergen im Süden des Landes seltene Leoparden, Luchse und Bären leben, die es dringend zu schützen gilt. Für die Expeditionen im kommenden Jahr nach Armenien und Kirgistan gibt es jetzt auf www.biosphere-expeditions.org/wettbewerb einen Expeditionsplatz im Wert von ca. 3.000 Euro zu gewinnen.

Warum die Alpenfledermaus auf einmal einen Plattenbau in Leipzig toll findet

Wie wichtig es ist, auch bei Gebäudesanierungen darauf zu achten, welche Tiere die Gebäude zu ihrem Unterschlupf gemacht haben, zeigen jetzt zwei Fledermausnachweise in Sachsen. Beide Fledermausarten waren im Freistaat bislang nicht nachweisbar. Nun aber scheinen sich Alpen- und Weißrandfledermaus in Sachsen zunehmend heimisch zu fühlen. Die eine wurde in Dresden gefunden, die andere in Leipzig.

Dauerbeobachtung von Kamm- und Teichmolch in den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. Beim Molchmonitoring, das vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit der Universität Leipzig in den Papitzer Lachen durchgeführt wird, werden die Teich- und Kammmolche mit Hilfe von Wasserfallen seit 2018 gezählt und per Foto erfasst.

Leipzigs gläserne Wartehäuschen sind eine tödliche Gefahr für die Vögel

Der Klimawandel ist mittlerweile in den Gedanken der meisten Menschen angekommen – das Artensterben noch nicht. Es passiert in aller Stille – weil es immer stiller um uns wird. Die Lebensräume der Tiere gehen verloren, werden niedergemäht. Gedankenlos. Die „Krone der Schöpfung“ ist ein gedankenloses und oft rücksichtsloses Wesen, sieht immer nur sich im Mittelpunkt. Selbst beim Bau hübsch verglaster Wartehäuschen.

Vielleicht wird ja wenigstens das Birkhuhn im Erzgebirge vor dem Aussterben gerettet

Die sächsische Regierungspolitik ist eine Katastrophe, geprägt durch Klienteldenken, Angst vor Veränderungen und falschen Schwerpunktsetzungen. Aber das merkt nur, wer sich ehrenamtlich im Land engagiert und an Ministerien und Landesbehörden immer wieder scheitert. Der Artenschutz ist nur eins von vielen Themen, wo ein verkrusteter Regierungsapparat regelrecht zum Stillstand gekommen ist.

Artensterben in Sachsen geht weiter – CDU und SPD verhindern Schutzmaßnahmen für Birkhuhn und Biene

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft der aktuellen Legislatur-Periode des Sächsischen Landtages wurden auch zwei Anträge der Fraktion Die Linke beraten und zur Abstimmung gestellt. In beiden Anträgen werden Vorschläge unterbreitet, wie die Staatsregierung das Artensterben in Sachsen eindämmen kann.

Umweltministerium gesteht vorsichtig das Fehlen einer sächsischen Artenschutzpolitik ein

Am Freitag, 24. Mai, gab es im Sächsischen Landtag auch eine Debatte über den Artenschutz in Sachsen. Oder besser: dessen Fehlen. Denn die Grünen-Fraktion hatte die Debatte unter dem Titel „Froschlöffel und Kratzdistel, Hochmoor-Gelbling und Wildkatze retten – die Warnung des Weltbiodiversitätsrates gilt auch für Sachsen“ nicht ganz grundlos beantragt. Die aktuelle Wahlperiode ist für den Artenschutz in Sachsen ein Totalausfall.

Volles Haus im Café im Pfarrhaus in Störmthal bei Leipzig

Die Veranstaltung "Artenschutz konkret - Insekten retten!" der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Kooperation mit dem Verein UferLeben Störmthler See e.V. am 11.3.2019 in Störmthal interessierte 47 BürgerInnen aus Leipzig und Umgebung. Dr. Frank Beutner, Vorstandsvorsitzender von UferLeben e.V., stellte zu Beginn ein von UferLeben e.V. initiiertes Bürger-Wissenschaft-Projekt zur regionalen Artenerfassung rund um den Störmthaler See vor. Unterstützt wurde er dabei von einer, von der Problematik des massiven Biomasserückganges unter den Fluginsekten betroffenen, Maikäferin.

Architekturpreis für Lebensraumvernichtung? – Grüne kritisieren Pläne für den Wilhem-Leuschner-Platz

Die geplante Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes kommt einem Todesurteil für die dort lebenden 16 verschiedenen Brutvogelarten, darunter Amsel, Dorngrasmücke, Gelbspötter und Nachtigall, gleich.

Große NABU-Pflanzaktion am Biotop in Plaußig am 10. November

Um Artenrückgang und Insektensterben Einhalt zu gebieten, ist das Bestreben jedes Einzelnen wichtig, etwas zu verändern. Auch der NABU Plaußig/Portitz hat sich dies auf die Fahne geschrieben und entwickelt in Plaußig ein Biotop.

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