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Lebendiger Geschichtsunterricht: Das andere Leben

800 Schüler erfahren mehr über das Schicksal eines jüdischen Jungen im III. Reich

Rund 800 Schüler ab Klasse 8 aus insgesamt zehn Gymnasien und Oberschulen werden ab Montag (25. März) an einem besonderen Geschichtsunterricht teilnehmen. Mit einer szenischen Lesung durch den Schauspieler Thomas Darchinger wird die authentische Geschichte und das Schicksal eines jüdischen Jungen im III. Reich für die Schüler lebendig. Musikalisch begleitet wird die Lesung durch Wolfgang Lackerschmid. Das besondere Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus unterstützt.

„Geschichte ist für viele Schüler und Heranwachsende weit weg von dem eigenen Leben im Hier und Jetzt. Viele haben keine Großeltern mehr, die die Zeiten der NS-Diktatur bewusst miterlebt haben. Geschichte muss daher für Schüler greifbar und lebendig werden. So prägen sich die geschichtlichen Ereignisse besser ein und den Jugendlichen wird schnell klar, ihr Leben in einer friedlichen Demokratie ist nicht selbstverständlich“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Der Minister betonte, dass das aktuelle Projekt einen wichtigen Beitrag dazu leiste, die Wertschätzung und die Weiterentwicklung der freiheitlichen Demokratie zu fördern.

Die gelesene und zum Teil schauspielerisch dargestellte Geschichte handelt von einem jüdischen Jugendlichen im Deutschland des III. Reiches. Solly Ganor ist 13 Jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimatstadt Kaunas (Litauen) einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er wird mit seiner Familie ins Ghetto getrieben und muss zusehen, wie Freunde und Verwandte bei zahlreichen so genannten Aktionen der neuen Machthaber zur Vernichtung selektiert oder auf der Stelle ermordet werden.

Der Junge lernt zu überleben und ist schon hundertmal gestorben, ehe er nach der Auflösung des Ghettos im Sommer 1944 zunächst ins Lager Stutthof (bei Danzig) und von dort in ein Außenlager des KZ Dachau deportiert wird. Inmitten einer bayerischen Bilderbuchlandschaft, im Lager X (Utting am Ammersee), erfährt Solly am eigenen Leib, was Nationalsozialisten unter „Vernichtung durch Arbeit“ verstehen.

Vor den anrückenden Alliierten wird er mit den wenigen noch lebenden Häftlingen auf einem der berüchtigten Todesmärsche in Richtung Alpen getrieben und unterwegs von amerikanischen Soldaten befreit. Es ist die Geschichte eines gejagten Jungen, der fünfzig Jahre lang im Überlebenden Solly Ganor geschwiegen hat und der sich nun mit aller Kraft zu Wort meldet: Die Stimme aus einem anderen Leben.

Termine:

25.03.2019 Oberschule Ottendorf-Okrilla
Radeburger Str.23
01458 Ottendorf-Okrilla

25.03.2019
Humboldt-Gymnasium Radeberg
Am Freudenberg 9
01454 Radeberg

26.03.2019
Gymnasium Dresden-Bühlau
Quohrener Str.12
01324 Dresden

26.03.2019
BSZ Pirna
Pillnitzer Str.13
01796 Pirna
27.03.2019
Gymnasium Olbernhau
Tempelweg 4
09526 Olbernhau

27.03.2019
Gymnasium Marienberg
Schulstraße 7
09496 Marienberg

28.03.2019
BSZ für Gesundheit und Sozialwesen Chemnitz
An der Markthalle 10
09111 Chemnitz

28.03.2019
BZS Wirtschaft II Chemnitz
Kanzlerstraße 9
09112 Chemnitz
29.03.2019
Europäisches Gymnasium Meerane der SIS
Pestalozzistraße 25
08393 Meerane

29.03.2019
Gymnasium am Sandberg
Albert-Schweitzer-Ring 77
08112 Wilkau-Haßlau

Die genauen Anfangszeiten erhalten Sie über Herrn Tilman Schaich, der das Projekt koordiniert:
Tel: +49 (0) 172-801 2646
Mail: veranstaltungen@dasandereleben.de

Hintergrund:

Thomas Darchinger arbeitet seit 1983 als Schauspieler (1992: Adolf-Grimme-Preis für die Rolle des Maxi Grandauer in „Die Löwengrube“; diverse weitere Auszeichnungen; weit über 130 Filmrollen, z.B. „Tatort“, „Rosa Roth“, „Der Ermittler“, „Der Bulle von Tölz“, „München Mord“, „Der Solist“, „Rendezvous mit dem Teufel“, „Sass“, „Der Junge ohne Eigenschaften“ und den Kinofilmen „La Rafle“, „Agnieszka“, „Joy Division“). Darchinger ist Mitglied der deutschen Filmakademie. Er ist einer der am meisten geschätzten deutschen Synchron- und Erzähl-Stimmen und seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit diversen Lesungen auf Tour.

Wolfgang Lackerschmid ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren u.a. seine legendären Duo-Aufnahmen mit Chet Baker sowie seine Zusammenarbeit mit Attila Zoller. Von Lackerschmid stammen zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire vieler seiner Kollegen etabliert haben, auch konzertante Werke für Orchester, Chor und viele andere Formationen, sowie Musik für Theater, Hörspiele und Filme.

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„Dorf der Jugend“ in Grimma gewinnt Sächsischen Förderpreis für Demokratie
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Stadtbezirksbeirat Altwest kämpft um den Erhalt der Liebesinsel in Leutzsch
Der Neubau des Pflegeheims mit der von Containern besetzten Grünfläche davor. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Leipzigs Grüne fordern die Aussetzung des Forstwirtschaftsplans
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Der Tweet von Michael Kretschmer zum Grundrenten-Kompromiss. Screenshot: L-IZ

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Baumkronen im Leipziger Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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