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Radefelds Kirschhaus und Dorfanger sollen neu aufblühen

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    Er hat Seltenheitswert, der Dorfanger im Herzen von Radefeld. Grasbewachsene Flächen, gespickt mit Obstbäumen, einem Spielplatz und gerahmt von Gehöften. Inmitten des Dorfidylls steht das marode Kirschhäuschen. „Hier wurden die geernteten Kirschen einst gelagert, die am nächsten Tag zum Markt abtransportiert wurden“, erklärt Radefelds Ortsvorsteherin Birgit Gründling.

    Für die Wiederbelebung der Fläche im Herzen des Dorfes überreichte Landrat Kai Emanuel gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Volker Tiefensee (CDU) und Jörg Kiesewetter (CDU) einen Leader-Fördermittelbescheid in Höhe von knapp 490.000 Euro an den Schkeuditzer Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU).

    Die Neugestaltung hatte die Stadt Schkeuditz beantragt. Vorschläge zur Umsetzung kamen von den Bewohnern des Ortes. Etwa 652.000 Euro kostet das Vorhaben. So sollen der Dorffestplatz neu gestaltet, der Spielplatz aufgehübscht und die Wege barrierefrei gemacht werden. Das Kirschhäuschen soll sich zu einem Kleinod entwickeln, in dem es Informationen über die Geschichte des Dorfangers bietet, aber auch zu einer kleinen Imkerei. In zwei Jahren wird der Bürgertreff in neuem Glanz erstrahlen.

    „Hier zeigt sich wieder beispielhaft, was möglich ist, wenn sich die Bewohner eines Ortes engagieren und diese Fläche wiederbeleben. Das schafft einen Wert, auch für spätere Generationen“, sagt Landrat Emanuel.

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